Medienrechte ab 2017

DFL will die Milliarde knacken

SID
Donnerstag, 09.07.2015 | 09:18 Uhr
Christian Seifert will mit seinem Premium-Produkt Bundesliga die nächste Schallmauer durchbrechen
© getty
Advertisement
Serie A
Corinthians -
Gremio
Ligue 1
St. Etienne -
Montpellier
Premier League
West Ham -
Brighton
J1 League
Kobe -
Tosu
A-League
Sydney FC -
Sydney Wanderers
Primera División
Levante -
Getafe
Premier League
Chelsea – Watford
Premier League
Huddersfield -
Man United
Primera División
Real Betis -
Alaves
Ligue 1
Monaco -
Caen
Serie A
Sampdoria -
Crotone
Premier League
Southampton -
West Brom
Primera División
Valencia -
Sevilla
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Amiens -
Bordeaux
Ligue 1
Angers -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Dijon
Ligue 1
Nantes -
Guingamp
Ligue 1
Rennes -
Lille
Premier League
Man City -
Burnley (DELAYED)
Primera División
Barcelona -
Malaga
Serie A
Neapel -
Inter Mailand
Primeira Liga
Porto -
Pacos Ferreira
Premier League
Stoke -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Crystal Palace (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Las Palmas
Eredivisie
PSV – Heracles
Serie A
Chievo Verona -
Hellas Verona
Championship
Ipswich -
Norwich
CSL
Evergrande -
Guizhou
Eredivisie
Feyenoord -
Ajax
Premier League
Everton -
Arsenal
Ligue 1
Nizza -
Strassburg
Serie A
Atalanta -
Bologna
Serie A
Benevento -
Florenz
Serie A
AC Mailand -
Genua
Serie A
SPAL -
Sassuolo
Serie A
FC Turin -
AS Rom
Premier League
ZSKA Moskau -
Zenit
Primera División
Celta Vigo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Troyes -
Lyon
Premier League
Tottenham -
Liverpool
First Division A
Anderlecht -
Genk
Serie A
Udinese -
Juventus
Premier League
Dynamo Kiew -
Schachtjor Donezk
Primera División
Leganes -
Bilbao
Super Liga
Roter Stern Belgrad -
Lucani
Primera División
Real Madrid -
Eibar
Serie A
Lazio -
Cagliari
Serie A
São Paulo -
Flamengo
Ligue 1
Marseille -
PSG
Allsvenskan
Malmö -
AIK
Primera División
Real Sociedad -
Espanyol
Primera División
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter Mailand -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolverhampton
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Strasbourg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nizza
Championship
Leeds -
Sheffield Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man Utd -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Serie A
Milan -
Juventus
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Primera División
Atletico Madrid -
Villarreal
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Serie A
AS Rom -
Bologna
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Watford -
Stoke (Delayed)
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham (Delayed)
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
Eindhoven
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
First Division A
Brügge -
Sint-Truiden
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Ligue 1
Toulouse -
Saint-Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Serie A
Ponte Preta -
Corinthians
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Serie A
FC Turin -
Cagliari
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano
Serie A
Hellas Verona – Inter Mailand
Premier League
Burnley -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Real Betis
Primera División
Las Palmas -
La Coruna

DFL-Chef Christian Seifert erwartet bei der Vergabe der Medienrechte ab der Saison 2017/18 den Durchbruch der Milliarden-Schallmauer als Erlös für eine Saison.

Die DFL geht mit dem Durchbruch der Milliarden-Schallmauer als Ziel in das Ausschreibungsverfahren ihrer Medienrechte ab 2017. "Es ist realistisch", sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert im Interview mit der Tageszeitung Die Welt zum angestrebten Saisonerlös, "dass die Gesamtsumme aus In- und Auslandsvermarktung wie in Spanien und Italien über einer Milliarde Euro liegen wird."

Seifert bestätigte über die bereits bekannt gewordenen Pläne für die Verlegung von jeweils fünf Saisonspielen vom Samstag auf den Sonntagmittag (13.30 Uhr) und Montagabend (20.15) hinaus Überlegungen für eine Verkürzung der "zeitnahen" Free-TV-Berichterstattung am Samstagabend vor 20.00 Uhr. Außerdem stellte der 46-Jährige eine Verlegung eines Zweitliga-Freitagspieles auf den Samstagmittag in Aussicht.

Seifert weist Kritik ab

Kritik besonders von organisierten Fans und aus dem Amateur-Lager an der weiteren Auffächerung von Bundesliga-Spieltagen wies Seifert zurück. Ängste vor einer drohenden Revolution bezeichnete der DFL-Boss als "deutlich zu weit geschossen" und stellte die künftigen Termine vor allem als Möglichkeiten zur Entlastung von Europacup-Teilnehmern nach Donnerstagspielen in der Europa League dar.

"Es ist Aufgabe der DFL, alle Interessengruppen unter einen Hut zu bringen. Das ist ein Spagat in alle Richtungen. Andere Ligen machen es sich da einfacher und ignorieren einfach alle Interessen - außer die monetären", sagte Seifert. Ähnliche Vorwürfe gegen die DFL seien "bei nüchterner Betrachtung der Fakten" nicht haltbar.

So gebe es in Spanien "für zehn Spiele zehn verschiedene Anstoßzeiten. Eine beispielsweise samstags um 22.00 Uhr. Ich habe nicht den Eindruck, dass sich dort jemand um mitreisende Fans schert".

Premier League in anderen Dimensionen

Die Verkürzung des finanziellen Rückstands auf die englische Premier League mit ihrem neuen TV-Rekordvertrag sei auch nicht das Hauptziel der DFL: "Einem Neun-Milliarden-Vertrag hinterherzurennen, würde bedeuten, das Rennen von Anfang verloren zu haben." Die DFL habe auch "das größte Interesse, das Rad nicht zu überdrehen, weil dann irgendwann die Liga nicht mehr funktionieren würde".

Die englischen Millionen sieht Seifert aufgrund der zunehmenden Abwanderung von Bundesliga-Profis auf die Insel als Gefahr für die Vermarktungsperspektiven der deutschen Profi-Ligen. "Der englische Fernsehvertrag hat Auswirkungen auf die Bundesliga. Es fließt Geld in die Bundesliga, das nun klug investiert werden muss. Wir dürfen der englischen Karotte, die vor uns hängt, nicht blind hinterherlaufen. Aber wir müssen aufpassen, dass nicht plötzlich Spanien und Italien wieder an uns vorbeiziehen", sagte Seifert. Im Vergleich zu Spanien würden Deutschland Topspieler wie Lionel Messi und Cristiano Ronaldo als "Verkaufsargumente in der Auslandsvermarktung" fehlen, und gegenüber Italien wäre der deutsche Pay-TV-Markt schwächer.

Weil allerdings "jedem klar sein sollte, dass erhebliche Investitionen nötig sind, um Profi-Fußball auf dem Niveau anzubieten, wie es in der Bundesliga und 2. Liga der Fall ist", denkt die DFL für die Zukunft auch an eine größere Exklusivität etwa für Pay-TV-Sender auch durch eine Verknappung der Sendezeiten im Free-TV. "Ein Szenario" im vorläufigen Ausschreibungskonzept sei deswegen auch eine Reduzierung der Berichterstattung am Samstagabend vor 20.00 Uhr auf 45 Minuten. "Aus unserer Marktforschung wissen wir, dass auch ein solch kompakteres Format beim Zuschauer gut ankäme", behauptete Seifert.

Der Spielplan der Bundesliga

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung