Veh: "Situation jetzt ganz anders"

Von Adrian Franke
Montag, 06.07.2015 | 12:28 Uhr
Armin Veh übernimmt für die neue Saison erneut die Frankfurter Eintracht
© getty
Advertisement
Premier League
Everton -
Swansea
Primera División
Malaga -
Real Betis
Primeira Liga
FC Porto -
Maritimo
League Cup
Arsenal -
West Ham
League Cup
Leicester -
Man City
Coppa Italia
Neapel -
Udinese
Primera División
Levante -
Leganes
Coppa Italia
AS Rom -
FC Turin
Primera División
Getafe -
Las Palmas
First Division A
Mechelen -
Brügge
Coppa Italia
Juventus -
CFC Genua
League Cup
Chelsea -
Bournemouth
Ligue 1
Amiens -
Nantes
Ligue 1
Angers -
Dijon
Ligue 1
Bordeaux -
Montpellier
Ligue 1
Guingamp -
St. Etienne
Ligue 1
Lille -
Nizza
Ligue 1
Marseille -
Troyes
Ligue 1
Metz -
Straßburg
Ligue 1
Monaco -
Rennes
Ligue 1
PSG -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Lyon
League Cup
Bristol City -
Man United
Primera División
Real Sociedad -
FC Sevilla
Indian Super League
Bengaluru -
Jamshedpur
Primera División
Eibar -
Girona
Primera División
Alaves -
Malaga
Indian Super League
Chennai -
Kerala
Serie A
Chievo Verona -
Bologna
Primera División
Real Betis -
Bilbao
Premier League
Arsenal -
Liverpool
Serie A
Cagliari -
Florenz
Primera División
Espanyol -
Atletico Madrid
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
Serie A
Lazio -
Crotone
Primera División
Real Madrid -
FC Barcelona
Premier League
Everton -
Chelsea
Premiership
Kilmarnock -
Rangers
Serie A
CFC Genua -
Benevento
Serie A
Neapel -
Sampdoria
Serie A
Sassuolo -
Inter Mailand
Serie A
SPAL -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Hellas Verona
Premier League
Man City -
Bournemouth
Championship
Sheffield Wed -
Middlesbrough
Primera División
Valencia -
Villarreal
Serie A
AC Mailand -
Atalanta
Premier League
Burnley -
Tottenham
Primera División
La Coruna -
Celta Vigo
Championship
Aston Villa -
Sheffield Utd
Eredivisie
PSV -
Vitesse
Premier League
Leicester -
Man United
Serie A
Juventus -
AS Rom
Premier League
Brighton -
Watford (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
Stoke -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Huddersfield (DELAYED)
Eredivisie
Ajax -
Willem II
Premier League
Tottenham -
Southampton
Premier League
Boxing Day -
Die Konferenz
Championship
Birmingham -
Norwich
Championship
Burton Albion -
Leeds
Premier League
Liverpool -
Swansea
Premier League
Man United -
Burnley (DELAYED)
First Division A
Anderlecht -
Gent
Championship
Brentford -
Aston Villa
Premier League
West Bromwich -
Everton (DELAYED)
Premier League
Huddersfield -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Watford -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Man City
Premiership
Hearts – Hibernian
Indian Super League
Jamshedpur -
Chennai
Indian Super League
Mumbai -
Delhi
Serie A
Crotone -
Neapel
Championship
Cardiff -
Preston
Serie A
Florenz – AC Mailand
Premiership
Celtic -
Rangers
Serie A
Atalanta -
Cagliari
Serie A
Benevento -
Chievo Verona
Serie A
Bologna -
Udinese
Serie A
AS Rom -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
SPAL
Serie A
FC Turin -
CFC Genua
Premier League
Liverpool -
Leicester
Championship
Barnsley -
Reading
Serie A
Inter Mailand – Lazio Rom
Premier League
Man Utd -
Southampton
Championship
Bristol City -
Wolverhampton
Serie A
Hellas Verona -
Juventus
Premier League
Crystal Palace -
Man City
Premier League
West Brom -
Arsenal

Armin Veh hat mit seiner Rückkehr zu Eintracht Frankfurt für eine der Überraschungen des Sommers gesorgt, nur ein Jahr nach seinem Abschied wird Veh die Hessen wieder trainieren. Der 54-Jährige sprach im Vorfeld von seinen Zielen und äußerte sich auch zu seinem ehemaligen Weggefährten Horst Heldt. Die Perspektiven bei der Eintracht seien jetzt in jedem Fall erheblich besser.

"Die Situation ist jetzt eine ganz andere", stellte Veh im Gespräch mit dem kicker klar: "Als wir im Dezember 2013 über die neue Saison sprachen, war von einem Lizenzspieleretat in Höhe von 30 Millionen Euro die Rede. Damals habe ich gesagt: Damit kann ich hier nichts mehr erreichen. Dass der Verein ein halbes Jahr später aufgrund eines Plus von 14 Millionen Euro mit 36 Millionen Euro planen konnte, war damals nicht absehbar."

Diese sechs Millionen seien zwar kein Meilenstein, "aber doch eine Verbesserung, mit der man etwas erreichen kann". Inzwischen stehen wohl sogar 38 Millionen Euro zur Verfügung und Veh fügte hinzu: "Einige andere Vereine haben auf Pump gelebt, insofern haben durch gestiegene Fernsehgelder nicht alle automatisch einen höheren Etat. Wir können uns auf jeden Fall besser aufstellen als zu dem Zeitpunkt, an dem ich den Entschluss fasste, nicht zu verlängern."

"Bin kein Träumer und Gute-Laune-Onkel"

Dennoch bleibt er bei der Formulierung seiner Ziele zurückhaltend, wenngleich es in der Bundesliga "sehr eng" zugehe: "Normalerweise ist schon einiges zementiert, aber nie ganz. Sonst hätte beispielsweise Augsburg nicht Fünfter werden können. Es gibt zwar keine wahnsinnigen Ausschläge, aber auch wir haben 2012/13 mit dem Einzug in die Europa League etwas geschafft, was eigentlich nicht normal ist."

Eine solche Chance "haben viele Klubs. Das ist das Schöne an der Geschichte. Andererseits sieht man an einigen Traditionsvereinen, wie schnell man unten reinrutschen kann. Die Europa League gebe ich nicht als Ziel aus, das wäre nicht realistisch. Ich bin kein Träumer und Gute-Laune-Onkel. Ein Platz im Mittelfeld wäre eine normale Platzierung für uns."

Veh über VfB: "Lief ein bisschen problematisch"

Ehe Veh zur Eintracht zurückkehrte, gab es eine andere Rückkehr - Veh heuerte im Vorjahr beim VfB Stuttgart an. "Ich hatte mir fest vorgenommen, nichts zu machen. Die Entscheidung für Stuttgart fiel kurzfristig und war auch dem geschuldet, dass ich dem Verein etwas zu verdanken habe, wie auch er mir. Doch ich spürte schon, dass ich eine Pause brauche. Die Hoffnung war, dass ich mich noch mal pushen kann, wenn ich zu einem Klub gehe, bei dem ich gerne war. Es lief dann aber ein bisschen problematisch", gab er rückblickend zu.

Nach nur zwölf Spieltagen nahm er schließlich seinen Hut, betonte aber: "Schlimmer wäre es nach 25 Spieltagen gewesen, das hätte ich sicher nicht gemacht. Ich wusste: Wenn ich das mache, dann geht das nur zu diesem Zeitpunkt. Da es noch 22 weitere Spieltage gab, war noch nicht viel passiert. Jetzt bin ich frisch und habe natürlich vor, länger bei der Eintracht zu arbeiten."

Seinen größten Erfolg hat Veh aber nach wie vor mit Stuttgart eingefahren, 2007 holte er zusammen mit Heldt die Meisterschaft. Sein einstiger Weggefährte steht bei Schalke inzwischen regelmäßig in der Kritik und Veh betonte abschließend: "Mit der Kritik geht er wirklich gut um. Ihn spornt das an, da er sehr ehrgeizig ist. Statistisch gesehen ist er in den vergangenen Jahren übrigens ungemein erfolgreich gewesen. Er weiß, dass er trotzdem einige Fehler gemacht hat, aber wer macht die nicht?"

Eintracht Frankfurt im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung