Hertha BSC in der Kaderanalyse

Umbruch vorne, Experimente hinten

Von Adrian Franke
Montag, 06.07.2015 | 13:36 Uhr
Mitchell Weiser (2.v.r.) ist ebenso neu in Herthas Mauer wie Aushilfsverteidiger Thomas Kraft (M.)
© getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Copa do Brasil
Live
Botafogo -
Flamengo
Copa do Brasil
Live
Gremio -
Cruzeiro
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
West Ham -
FC Southampton
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
Deportivo -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

Die Hertha will nach dem knappen Klassenerhalt in der Vorsaison die kommende Spielzeit mit frischem Offensivgeist angehen - muss bei den Torhütern aber noch kürzen. Das Überangebot zwischen den Pfosten sorgte bereits für Experimente, während in der Innenverteidigung weiter an der Routinier-Strategie festgehalten wird. Im Angriff gibt es derweil einen kleinen Umbruch.

Tor

Das Personal: Thomas Kraft, Rune Jarstein, Marius Gersbeck, Nils Körber, Sascha Burchert

Abgänge: Keine

Zugänge: Keine

Offene Positionen: Eventuell die Nummer zwei

Kandidaten: Denes Dibusz (Ferencvaros Budapest)

Auf der Torwart-Position hat die Hertha ein klares Überangebot. Da Körber einen Profivertrag erhielt, verfügen die Berliner inzwischen über fünf Keeper. Jarstein soll wohl noch abgegeben werden, gleichzeitig nutzt die Hertha die Situation kreativ: Beim jüngsten Test in Lübars (7:2) durften Kraft und Burchert, auf eigenen Wunsch, je eine Hälfte in der Verteidigung ran.

"Die Torhüter haben heutzutage viel mehr Ballkontakte. Da ist es wichtig, auch fußballerisch gut zu sein. Außerdem bringt so ein Spiel im Feld körperliche Fitness", erklärte Pal Dardai, der vom Interimstrainer zum Chefcoach befördert wurde, der Bild.

Als Nummer eins ist Kraft gesetzt. Spannend werden könnte es hier wohl nur, sollte Ungarns Nationaltorhüter Denes Dibusz tatsächlich, wie zuletzt kolportiert, ein Thema werden. Dem müssten aber wohl mindestens Abgänge von Jarstein und Burchert vorausgehen.

Die größte Veränderung fand für die Berliner Torhüter ohnehin bereits Ende Juni statt: Die Hertha trennte sich von Torwart-Trainer Richard Golz, der Ungar Zsolt Petry beerbt ihn und unterschrieb bis 2017. Petry kam ablösefrei aus Hoffenheim.

Für Kraft ist es seit 2011 bereits der dritte Torwarttrainer, gegenüber der BZ stellte er klar: "Das kenne ich nicht anders, und das kann ich eh nicht beeinflussen. Auf der einen Seite ergeben sich durch einen Wechsel immer wieder neue Impulse, neue Ideen. Auf der anderen Seite wäre natürlich auch eine gewisse Konstanz und Kontinuität gut."

Der erste Eindruck von Petry war aber positiv: "Er hat uns Torhütern schon vor dem Trainingsstart erläutert, was er erwartet, was er vorhat. Zsolt will uns alle noch besser machen, wird in erster Linie das offensive Spiel ausbauen. Der Trend geht eindeutig dahin, dass wir Keeper noch mehr mitspielen, noch mehr eingebunden werden. Auch wenn da inzwischen ein gewisses Limit erreicht ist."

Seite 1: Tor - Überangebot und neuer Coach

Seite 2: Abwehr - Experiment vor Neuauflage?

Seite 3: Mittelfeld - Allrounder Weiser und ein Wunschspieler

Seite 4: Sturm - Offene Planstelle trotz Rückkehrer

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung