Fussball

Johannes Geis ist heiß begehrt

Von Andreas Köhler
Christian Heidel würde seinen Kader am liebsten so zusammenhalten, wie er ist
© getty

Christian Heidel, Manager des Bundesligisten Mainz 05, sprach mit der Bild über die spannende Transferzeit und einen möglichen Wechsel von Johannes Geis, an dem einige Top-Klubs ihr Interesse bekundet haben.

Zuletzt wurde schon über einen sicheren Wechsel zum BVB und dessen neuen sowie alten Mainzer Trainer Thomas Tuchel spekuliert, aber auch international renommierte Klubs wie Inter Mailand oder Atletico Madrid haben ihre Fühler nach dem Mittelfeldspieler ausgestreckt.

"Geisi hat bei uns eine überragende Entwicklung genommen, als 21-Jähriger in zwei Jahren nur ein Bundesligaspiel verpasst", sagte Heidel. "Er ist in dem Alter bereits zum Führungsspieler geworden. Als Tob-Klub würde ich da auch genauer hinschauen."

Auch mit Okazaki wird geplant

Heidel wird den U21-Nationalspieler aber nicht so einfach gehen lassen. Und auch Shinji Okazaki, der ebenfalls auf der Einkaufsliste einiger großen Vereine steht, spielt in Mainz' Planungen eine Rolle.

"Beide haben gültige Verträge und wir somit Planungssicherheit. Sollten wir einen Spieler abgeben, ist es Teil unserer Planung. Wir haben null Druck", erklärte der Mainzer Manager.

Ein anderes Thema des Interviews war der Aufstieg des SV Darmstadt in die Bundesliga, mit dem Heidel nicht gerechnet hatte. Dies sei für ihn aber "wirklich eine verrückte Geschichte und freut einen Fußballromantiker wie mich natürlich."

Überrascht war er zudem vom Blatter-Rücktritt kurz nach dessen Wiederwahl. "Ich wollte das zunächst gar nicht glauben. Wählen lassen um zurückzutreten? Das hätte man einfacher haben können", meinte der 52-Jährige. Nun hoffe er nur, "dass da nicht noch mehr unangenehme Neuigkeiten kommen werden."

Johannes Geis im Steckbrief

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