Fussball

Hat sich Gündogan verzockt?

Von Adrian Franke
Ilkay Gündogan soll noch in diesem Sommer verkauft werden
© getty

Die Optionen für Borussia Dortmunds Ilkay Gündogan werden offenbar immer geringer. Nachdem der 24-Jährige die mögliche Vertragsverlängerung über 2016 hinaus ausgeschlagen hat, will der BVB den Mittelfeldmann noch in diesem Sommer verkaufen. Doch die Interessenten stehen offenbar nicht gerade Schlange.

Wie die Bild berichtet, ist nach dem FC Bayern München auch der FC Barcelona inzwischen abgesprungen. Der Grund dafür soll vor allem das hohe Gehalt sein, das Gündogans Vater und Onkel, die als seine Berater fungieren, ausgerufen haben: Die Forderung soll sich auf zehn Millionen Euro pro Jahr belaufen.

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hatte noch vor wenigen Tagen angekündigt: "Er wird Dortmund im Sommer verlassen." Bild-Informationen zufolge gibt es bei der Borussia daher jetzt eine neue Herangehensweise: Demnach will Dortmund, das sich angeblich Transfereinnahmen in Höhe von mindestens 20 Millionen Euro erhofft, dass Gündogan entweder einen neuen Klub findet - oder seinen Vertrag verlängert.

Juristische Druckmittel hat der BVB dabei aber nicht, immerhin steht der Nationalspieler noch ganz regulär für ein Jahr unter Vertrag. Allerdings gibt es offenbar eine interne Absprache: Obwohl Gündogan von August 2013 bis Oktober 2014 über ein Jahr aufgrund seiner Rückenprobleme ausfiel, verlängerte Dortmund den Vertrag. Damals wurde angeblich besprochen, dass er im Gegenzug auf keinen Fall ablösefrei wechseln soll.

Ilkay Gündogan im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung