Fussball

Medien: Di Santo wartet auf Topklub

Von Adrian Franke
Franco Di Santo will Werder Bremen noch diesen Sommer verlassen
© getty

Franco di Santo läuft allem Anschein nach Gefahr, sich erneut zu verzocken. Das Transfer-Zerren um den Stürmer des SV Werder Bremen hat sich längst zur Hängepartie entwickelt, dass der Argentinier seinen 2016 auslaufenden Vertrag verlängert erscheint zunehmend unwahrscheinlich. Doch die erhofften Alternativen haben sich offenbar noch nicht ergeben.

Kicker-Informationen zufolge hat sich di Santo bislang für keinen Klub entschieden, weil das erhoffte Angebot eines Topklubs bislang ausblieb. Auch mehrere italienische Klubs, darunter der AS Rom und der FC Bologna, werden inzwischen mit dem Stürmer in Verbindung gebracht, entsprechen aber wohl auch nicht den Vorstellungen des Argentiniers.

Di Santos Berater Gustavo Goni ließ lediglich verlauten, dass es noch "zu früh für eine Entscheidung" sei. Neue Gespräche mit Werder wird es demnach erst nach dem Bremer Trainingsstart (1. Juli) geben. Werder-Manager Thomas Eichin stellte dennoch klar: "Ich bin auf alles vorbereitet. Ich bin relativ ruhig, was unsere Personalsituation anbelangt."

Für den 26-Jährigen ist es allerdings auch eine riskante Situation: Di Santo hatte bereits vor zwei Jahren gezockt, als er Wigan Athletic unbedingt verlassen wollte. Doch damals fand er wochenlang keinen Klub, ehe ihn Werder schließlich Mitte August ablösefrei verpflichtete.

Franco Di Santo im Steckbrief

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