Vorschau, 33. Spieltag

Mehr Geilheit, mehr Eier!

Von SPOX
Freitag, 15.05.2015 | 22:49 Uhr
Der VfB Stuttgart geht mal wieder als Tabellenletzter in den Spieltag
© getty
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Die Bundesliga biegt auf die Zielgerade ein! Am Samstag steht der 33. Spieltag auf dem Programm, das erste echte Abstiegs-Endspiel steigt zwischen dem VfB Stuttgart und dem Hamburger SV. Zudem gibt es mit Hannover gegen Augsburg und Schalke gegen Paderborn zwei Mal das Duell Abstieg gegen Europa, während Freiburg gegen Bayern die Überraschung will. Außerdem: Der Ausblick aufs Pokalfinale.

VfB Stuttgart - Hamburger SV (Sa., 15.30 Uhr im LIVE-TICKER)

Das sagen die Beteiligten:

Huub Stevens (VfB Stuttgart): "Das wird ein ganz anderes Spiel als gegen Mainz. Es wird bis zum Ende der Saison schwierig bleiben, aber wir werden unsere Spieler wieder gut vorbereiten und unterstützen. Der Fokus liegt auf uns, wir sind gefragt. Es muss Spaß machen, sich dieser Herausforderung zu stellen, das gilt noch immer."

Bruno Labbadia (Hamburger SV): "Wir geben nie auf. Jetzt wollen wir die Chance nutzen. Wir stehen auch nach Rückschlägen immer wieder auf. Das macht mir Mut. Ich habe ein gutes Gefühl. Wir haben uns mit sieben Punkten in den letzten drei Spielen eine gute Ausgangsposition für die letzten beiden Partien erarbeitet. Die wollen wir unter allen Umständen nutzen und möglichst weiter ausbauen und verbessern."

Personal:

Bei Stuttgart fehlen: Rausch, Kiesewetter, Sararer (alle U23), Leibold, Yalcin (beide nicht berücksichtigt)

Bei Hamburg fehlen: N. Müller (Knochenödem), Behrami (Knieprobleme), Green, Jung, Steinmann, P. Müller, Brunst, Cleber, Beister, Götz, Gouaida (alle nicht berücksichtigt)

Darum geht's:

Der VfB Stuttgart steht mit dem Rücken zu Wand. Die Schwaben müssen im Heimspiel gegen den HSV punkten, ansonsten könnten sie theoretisch bereits als erster Absteiger feststehen. Hoffnung dürfte der letzte Heimauftritt machen: Vergangene Woche überzeugte Stuttgart beim Sieg gegen Mainz.

Der Hamburger SV konnte zwar mit sieben Punkten aus den vergangenen drei Partien bis auf Rang 14 klettern, dennoch steht der Bundesliga-Dino weiter enorm unter Druck. Der Abstand zur Abstiegszone beträgt gerade einmal einen Punkt. Bei einer Niederlage würde der HSV gar von Stuttgart eingeholt werden.

Die Opta-Facts zum Spiel

  • Zum 100. Mal stehen sich VfB und HSV in der Bundesliga gegenüber. Nur der HSV und Bremen trafen häufiger aufeinander (102-mal, Bayern-HSV ebenfalls 100-mal). 42-mal gewann der HSV, 21-mal gab es ein Remis, 36-mal siegte der VfB.
  • Stuttgart ist mit 30 Punkten nach dem 32. Spieltag der beste Tabellenletzte seit Einführung der 3-Punkte-Regel 1995/96. In der vergangenen Saison hatte der HSV mit nur 27 Zählern nach 34 Spielen die Relegation erreicht.
  • Noch ist der VfB mit 16 Punkten das heimschwächste Team der Liga. In den vergan­genen 16 Jahren stieg immer das heimschwächste Team ab. Das letzte Team, das es trotzdem geschafft hat, war der Hamburger SV 1997/98.
  • Stuttgart muss das Spiel gegen den HSV gewinnen, um nicht einen neuen Negativrekord aufzustellen. Der VfB holte 16 Heimpunkte, in seiner BL-Geschichte waren es am Ende einer Spielzeit immer mindestens 19 (2012/13, 2013/14).
  • 3 Spiele in Serie ohne Niederlage (2 Siege, 1 Remis) - das gab es beim HSV zuletzt im September/Oktober 2013 (damals 4 Spiele). Vor der aktuellen Serie hatte der HSV in 9 Spielen nur 2 Punkte geholt.
  • Der VfB traf als einziges Team in jedem der letzten 7 Bundesliga-Spiele! Der HSV ist dagegen seit 8 Partien ohne Weiße Weste - nur Hannover (16) länger.

SC Freiburg - Bayern München (Sa., 15.30 Uhr im LIVE-TICKER)

Das sagen die Beteiligten:

Christian Streich (SC Freiburg): "Wir wollen so gut wie möglich spielen und wenn wir an unsere Leistungsgrenze gehen können, wird es auch für den FC Bayern schwer uns zu schlagen. Es geht darum, wie wir uns präsentieren und in welcher körperlichen Verfassung und mit welcher Einstellung wir auftreten. Der Kopf muss mitspielen, damit sich keine Verkrampfungen vom Kopf auf den Körper übertragen."

Pep Guardiola (Bayern München): "Wir sind immer seriös. Wir werden ein bisschen rotieren, aber wir wollen das Spiel gewinnen."

Personal:

Bei Freiburg fehlen: Sorg (Schambeinreizung), Möller Daehli (Patellasehnenprobleme), Stanko, Perger (beide nicht berücksichtigt)

Bei Bayern fehlen: Reina (Rotsperre), Dante (5. Gelbe Karte), Badstuber (Muskelriss), Ribery (Sprunggelenksprobleme), Robben (Muskelbündelriss), Alaba (Innenbandriss), Starke (Außenbandriss)

Darum geht's:

Der SC Freiburg steht zwar aktuell auf dem 15. Tabellenplatz, allerdings nur aufgrund des Torverhältnisses. Die Breisgauer liegen sogar nur einen mickrigen Punkt vor dem Tabellenletzten aus Stuttgart. Die Mannschaft von Christian Streich muss also unbedingt punkten, der Rekordmeister kommt da wohl zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt.

Für Bayern München geht es in der Bundesliga um nichts mehr, die Meisterschaft ist bereits unter Dach und Fach. Dennoch ist nicht davon auszugehen, dass Pep Guardiolas Truppe das Spiel nicht ernst nehmen wird. Nach dem Aus in der Champions League gibt es keinen Grund sich zu schonen, zum dritten Mal in Folge will bei den Münchern niemand verlieren.

Die Opta-Facts zum Spiel

  • Am 10. September 2011 kassierte Freiburg ein 0-7 in München - die höchste BL-Niederlage der Vereinsgeschichte. Damals erzielte Nils Petersen übrigens sein 1. BL-Tor (damals noch für Bayern).
  • Seit 25 BL-Spielen konnte Freiburg keinen Sieg mehr gegen den Bayern feiern (20 Niederlagen) - einen längeren Negativlauf gegen den gleichen Klub gab es in der BL nur zwischen Gladbach und Leverkusen (die Fohlen blieben 26 Spiele sieglos).
  • Freiburg ist erstmals im neuen Jahr 5 Partien in Folge sieglos (3 Remis, 2 Nieder-lagen), der FCB kassierte erstmals seit April 2014 in der BL 2 Niederlagen in Serie.
  • Kein anderer Bundesligist feierte in der laufenden Saison weniger Heimsiege als der SCF (4, wie 3 andere Klubs) und jetzt kommt die stärkste Auswärtsmannschaft der Liga in den Breisgau (FCB: 36 Punkte aus 16 Partien).
  • Die Bayern sind mit 52.9% gewonnenen Duellen die besten Zweikämpfer der Liga und treffen nun auf das zweikampfschwächste Team der Bundesliga (SCF: 47.9 Prozent).

Werder Bremen - Borussia Mönchengladbach (Sa., 15.30 Uhr im LIVE-TICKER)

Das sagen die Beteiligten:

Viktor Skripnik (Werder Bremen): "Ich glaube, dass sie über den vergangenen Monat das beste Team in Deutschland waren. Sie haben nicht nur ihre Konkurrenten geschlagen, sondern auch guten Fußball gezeigt. Jeder weiß wie Gladbach spielt, aber durch ihr präzises Spiel sind sie am Ende dennoch erfolgreich."

Lucien Favre (Gladbach): "Wir können in Bremen den letzten Schritt in die Gruppenphase der Champions League machen. Und ich bin sicher: Das lassen wir uns nicht mehr nehmen. Dann werden wir ganz sicher auch in Europa kein Kanonenfutter sein."

Personal:

Bei Bremen fehlen: Galvez (Knieprobleme), Garcia (Patellasehnenprobleme), Yildirim (Außenmeniskusriss), Lorenzen (Knieprobleme), Fritz (Wadenprobleme), Husic, Wolf, Zetterer, M. Eggestein, von Haacke (alle nicht berücksichtigt)

Bei Gladbach fehlen: Stranzl (Ödem im Knie), Sezer (nicht berücksichtigt)

Darum geht's:

Werder Bremen konnte mittlerweile den Anschluss zu den internationalen Plätzen herstellen. Nun gilt es im Saisonendspurt, sich zu belohnen und eine tolle Rückrunde zu krönen. Gegen Gladbach soll der erste Schritt gemacht werden, am letzten Spieltag könnte gegen Dortmund ein Endspiel um die Europa League folgen.

Borussia Mönchengladbach spielt eine überragende Saison. Seit zwölf Ligapartien ist die Mannschaft von Lucien Favre nun schon ungeschlagen. Rein rechnerisch kann Leverkusen Gladbach zwar noch gefährlich werden, die direkte Champions-League-Quali sollte aber im Normalfall in trockenen Tüchern sein.

Die Opta-Facts zum Spiel

  • Der letzte Sieg der Borussia in Bremen ist über 28 Jahre her - am 21. März 1987 gelang Gladbach ein 7-1-Kantersieg. Kein aktuelles BL-Team wartet so lange auf einen Auswärtssieg bei einem anderen Bundesligisten wie die Borussia (24 Spiele).
  • 2 Punkte aus den letzten beiden Spielen würden Gladbach für die erste CL-Teilnahme der Vereinsgeschichte reichen. Im Vorgängerwettbewerb, dem Landesmeistercup, waren die Fohlen zuletzt 1977/78 - vor 37 Jahren!
  • Bremen konnte nur 1 der letzten 22 BL-Partien gegen ein Team aus den Top-3 gewinnen (3 Remis, 18 Niederlagen): Mit 1-0 gegen Bayer 04 im Dezember 2013.
  • 63 Punkte nach 32 Spielen sind die beste Ausbeute der Fohlen seit 31 Jahren! 1983/84 standen zu diesem Zeitpunkt ebenfalls 63 Punkte zu Buche (umgerechnet auf die 3-Punkte-Regel).
  • Noch nie kassierte ein BL-Team in den ersten 15 Spielen einer Rückrunde so wenige Gegentore wie aktuell die Borussia (7)! Mit 23 Gegentoren nach 32 Spielen ist es Gladbachs beste Defensive der BL-Geschichte (wie 1969/70).
  • Bremen ist seit 3 Heimspielen ungeschlagen (2 Siege, 1 Remis) und kassierte dabei kein einziges Gegentor. Eine solche Serie gab es bei den Hanseaten zuletzt zwischen August/Oktober 2009 (4 Heimspiele in Serie ohne Gegentor).

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