DFB-Chef Niersbach:

Keine alleinige Bayern-Dominanz

SID
Dienstag, 28.04.2015 | 19:05 Uhr
"Prognosen sind schnell widerlegt": Niersbach glaubt nicht an eine langjährige Bayern-Dominanz
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
Segunda División
Sa21:00
Getafe -
Teneriffa (Finale Rückspiel)
Serie A
So00:00
Santos -
Recife
J1 League
So12:00
Tosu -
Urawa
CSL
So13:35
Guangzhou -
Hebei
Serie A
So21:00
Gremio -
Corinthians
Serie A
So21:00
Ponte Preta -
Palmeiras
Primera División
So21:15
Boca Juniors -
Unión Santa Fe
Serie A
So23:30
Bahia -
Flamengo
Serie A
Mo00:00
Chapecoense -
Atlético Mineiro
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa

Wolfgang Niersbach erachtet eine jahrelange alleinige Dominanz von Bayern München im deutschen Fußball als unwahrscheinlich. Zudem äußerte er sich zur Freiburger Doping-Komission.

"Prognosen im Fußball sind schnell widerlegt. Wenn wir jetzt sagen, die sind auf Jahre unschlagbar, wird sich das schnell ändern, das garantiere ich ihnen", sagte der Präsident des DFB am Dienstag in einem Interview mit Sky Sport News HD.

Der FC Bayern habe allerdings "eine Ausnahmestellung seit Jahrzehnten", sagte der 64-Jährige. Es sei die größte Leistung des Verein, "in dieser Konstanz an der Spitze" zu bleiben: "Viele andere haben es nach oben geschafft, es hab viele große Duelle. Mit Hamburg, Köln, Gladbach, jetzt Dortmund - aber immer war Bayern dabei."

Kommission soll "Durcheinander bereinigen"

Der DFB-Präsident hat zudem die Evaluierungskommission Freiburger Sportmedizin aufgefordert, das "Durcheinander im öffentlichen Erscheinungsbild zu bereinigen" und Vorwürfe konkret zu benennen. "Man sollte aus dem Bereich der nebulösen Verdächtigungen heraustreten und konkret werden", sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes am Dienstag im Interview mit Sky Sport News HD.

Der DFB sei "bereit zur Mitarbeit, wir stehen in Kontakt". Die Kommission solle aber "vielleicht erst mal das Durcheinander im öffentlichen Erscheinungsbild bereinigen. Wenn es Vorwürfe gibt, sollte man sie uns und auch den Vereinen VfB Stuttgart und SC Freiburg, die genannt worden sind, konkret vorlegen".

DFB hätte früher kontrollieren sollen

Er gestehe gerne ein, sagte Niersbach, dass der DFB früher auf das Phänomen Doping hätte reagieren können. "Gerne gebe ich zu, dass der DFB damals besser früher mit den Kontrollen angefangen hätte", sagte der 64-Jährige.

Der inzwischen aus der Freiburger Kommission zurückgetretene Doping-Experte Andreas Singler hatte am 2. März ohne Absprache mit den Kollegen vermeintliche Erkenntnisse aus seinem Gutachten veröffentlicht. Darin wurden Dopinganschuldigungen gegen den SC Freiburg und den VfB Stuttgart sowie den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) in Bezug auf die 70er/80er Jahre erhoben. Es folgten gravierende Querelen innerhalb der Kommission.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung