Dienstag, 28.04.2015

Doping-Aufarbeitung

De Maiziere nimmt DFB in die Pflicht

In der Doping-Affäre an der Universität Freiburg hat Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU) den DFB zur Mitarbeit bei der Aufklärung angehalten.

Doping wird im Profifußball häufig totgeschwiegen
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Doping wird im Profifußball häufig totgeschwiegen
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"Zunächst mal hat mich die Nachricht nicht überrascht, dass auch der Fußball wie viele andere Sportarten mit Doping zu tun hatte. Was die Aufarbeitung angeht, müssen alle daran arbeiten, auch der Fußball", sagte de Maiziere der Sport Bild: "Ich habe Vertrauen in den DFB, dass er Interesse hat, alles aufzuklären."

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DFB-Präsident Wolfgang Niersbach gab seine Zusage: Der DFB sei "bereit zur Mitarbeit, wir stehen in Kontakt". Die Kommission solle aber "vielleicht erst mal das Durcheinander im öffentlichen Erscheinungsbild bereinigen", sagte das Oberhaupt des Deutschen Fußball-Bundes am Dienstag im Interview mit Sky Sport News HD.

Er forderte die Evaluierungskommission auf, Vorwürfe konkret zu benennen. "Man sollte aus dem Bereich der nebulösen Verdächtigungen heraustreten und konkret werden", sagte Niersbach.

"Nur punktuell nachweisbar"

Andreas Singler, Mitglied der Evaluierungskommission Freiburger Sportmedizin, hatte Anfang März in einem Alleingang erste Erkenntnisse aus den jahrelangen Ermittlungen öffentlich gemacht.

Demnach sei in den "späten 1970er und frühen 1980er Jahren" beim Bundesligisten VfB Stuttgart "im größeren Umfang" und, "wenn auch nur punktuell nachweisbar", auch beim damaligen Zweitligisten SC Freiburg Anabolika-Doping vorgenommen worden. Nach Kritik an seinem Vorgehen ist Singler mittlerweile aus dem Gremium zurückgetreten.

In der vergangenen Woche hatte sich die Kommission mit den Präsidenten beider Vereine sowie Vertretern des DFB getroffen.

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