Beckenbauer zum scheidenden BVB-Coach

"Bayern will Jürgen Klopp nicht"

SID
Freitag, 17.04.2015 | 22:17 Uhr
Beckenbauer hält sehr viel von Klopp, an der Bayern-Seitenlinie sieht er ihn jedoch nicht
© getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Bundesliga
FrJetzt
Bayern-Bayer: Die Highlights des Eröffnungsspiels
J1 League
Gamba Osaka -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Brom (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
West Ham (Delayed)
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
La Coruna -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia

Der Kaiser äußerte seine Hochachtung und sein Verständnis für die Entscheidung des BVB-Coaches. An der Seitenlinie der Bayern werde man Jürgen Klopp jedoch vorläufig nicht sehen.

Im Rahmen der Präsentation der Partnerschaft des FC Bayern mit dem US-Nachrichtenportal MSN in New York war der Rücktritt des BVB-Coaches zum Saisonende eines der Top-Themen. "Ich hoffe, er bleibt in der Bundesliga. Er ist ein exzellenter Trainer, ein exzellenter Mensch und hat einen sehr guten Charakter", lobte Beckenbauer.

Zuletzt standen immer wieder Gerüchte im Raum, Jürgen Klopp könne Pep Guardiola als Übungsleiter bei den Müchnern beerben. Dazu nimmt der Kaiser klar Stellung: "Jeder will ihn haben, aber nicht Bayern München. Wir haben mit Guardiola einen hervorragenden Coach."

"Klopp braucht eine neue Herausforderung"

"Ich verstehe ihn. Er hat dieselbe Motivation, doch die Spieler sind nicht mehr so dabei wie vor fünf Jahren", so Beckenbauer weiter: "Bei mir war das genauso - ich war sechs Jahre Trainer der deutschen Nationalmannschaft, aber dann realisierte ich, dass sie keine Motivation mehr haben."

Die Bundesliga geht in die heiße Phase - Jetzt bei Tipico wetten!

Von 1984 bis 1990 coachte der heute 69-Jährige die DFB-Auswahl. Nach dem Triumph bei der Weltmeisterschaft 1990 trat er allerdings zurück. "Bevor das jemand merkte, dass ich nicht mehr motiviert bin, hörte ich auf. Genauso ging es Jürgen. Er fand heraus, dass sein Job erledigt ist und jetzt braucht er eine neue Herausforderung", gibt sich Beckenbauer verständnisvoll.

Auch eine weitere Sensation der letzten Tage ließ der Weltmeister von '74 nicht unkommentiert: "Es war einer dieser Tage an denen kein Spieler seine Leistung abrufen konnte", erklärte Beckenbauer die 3:1-Schlappe der Münchner in Porto. "Nach zehn Minuten liegst du 2:0 zurück. So viele Fehler, das habe ich noch nie gesehen", meckerte er.

"Dachte, sie haben Schlaftabletten genommen"

"Ich dachte sie haben Schlaftabletten genommen! Porto war viel schneller, hatte viel Power. Das hat mich verärgert." Die Hoffnung auf das Rückspiel hat Beckenbauer jedoch noch nicht aufgegeben: "Sie können 2:0 gewinnen. Sie haben eine Chance", prophezeite er.

Angesichts des Zehn-Punkte-Vorsprungs auf den Liga-Zweiten wurden zuletzt Stimmen lauter, der Rekordmeister sei nicht gerade zuträglich für die Ausgeglichenheit und Spannung im deutschen Oberhaus. "Die Dominanz der Bayern ist kein Problem, doch wenn du die Champions League gewinnen willst, brauchst du eine starke Liga mit vielen Spielern. International gehört Bayern zu den Top-Teams", befand der ehemalige Bayern-Trainer. Mit Leistungen wie gegen Porto gewinne man allerdings gar nichts.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung