Bayer schließt Sanktionen nicht aus

SID
Emir Spahic drohen nach seinem Prügel-Eklat mit Bayer-Odnern Sanktionen
© getty

Bayer Leverkusen hat nach dem Prügel-Eklat um Emir Spahic Sanktionen gegen den Abwehrspieler nicht ausgeschlossen. Man werde "eine gemeinsame Lösung mit allen Beteiligten finden", teilte Bayer-Sprecher Dirk Mesch am Freitag mit.

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Der Werksklub kündigte eine "schonungslose und vollständige Aufklärung des Sachverhaltes" an.

Eine Gruppe um Spahic hatte sich im Anschluss an die Viertelfinal-Niederlage im DFB-Pokal am Mittwoch gegen Bayern München (3:5 i.E.) eine handfeste Auseinandersetzung mit Bayer-Ordnern geliefert. Bei bild.de tauchte am Freitag ein Video des Vorfalls auf.

"Nicht nur ich bin schockiert, er selber ist auch schockiert", erklärte Trainer Roger Schmidt nach einem Gespräch mit dem 34-jährigen Bosnier. "So kenne ich den Spieler nicht. Er war auf dem Platz immer aggressiv, aber nie unfair. Ich muss mir jetzt ein umfangreiches Bild machen", sagte Schmidt.

Auch Staatsanwalt ermittelt

Die Kölner Staatsanwaltschaft hat inzwischen Ermittlungen gegen Spahic aufgenommen. "Wenn Bayer 04 Leverkusen Ergebnisse dieser Ermittlungen vorliegen, wird der Verein auch interne Sanktionen überprüfen", hieß es in einer Vereinsmitteilung. Spahic werde sich - auch im Namen seiner Gruppe - bei den betroffenen Ordnern persönlich entschuldigen.

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Der Innenverteidiger, der in Leverkusen noch einen Vertrag bis Juni 2016 besitzt, wird dem Tabellenvierten in den kommenden Spielen wegen einer Syndesmose-Verletzung nicht zur Verfügung stehen.

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