Die SPOX-Top-11 des 27. Spieltags

Zwei Duos Infernale

Von SPOX
Sonntag, 05.04.2015 | 19:32 Uhr
Leverkusen und Gladbach dominieren die Top-11 des 27. Spieltags
© SPOX
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Der 27. Spieltag wird dominiert von torhungrigen Leverkusenern und Gladbachern. Je zwei Duos der beiden Klubs waren für ihre Gegenspieler einfach nicht greifbar. Obwohl der starke Lewandowski das Topspiel gegen Dortmund entschied, war deshalb kein Platz in der ersten Elf. Außerdem: Ein alter Bekannter im Tor und der torgefährlichste Außenverteidiger der Welt.

Roman Bürki (Freiburg): Die Breisgauer blieben erneut ohne Gegentreffer im Abstiegsduell gegen den 1. FC Köln. Garant dafür: Roman Bürki. Der Schweizer Nationalspieler parierte zweimal hervorragend gegen Risse und Halfar und sorgte zudem für Ruhe in der Hintermannschaft. Seine zweite Top-11-Nominierung nacheinander.

Ricardo Rodriguez (Wolfsburg): Egal ob Freistoß oder Elfmeter: Rodriguez traf gegen Stuttgart aus beiden Situationen. Führte die Wölfe erneut auf die Siegerstraße. Der Schweizer wies zudem eine hohe Pass- und Zweikampfquote auf. Der Stellungsfehler gegen Stuttgarts Harnik verhinderte die Bestnote. Dennoch: Prädikat Weltklasse.

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Jerome Boateng (Bayern): Offensiv lief bei den Münchnern wenig zusammen. Dennoch entführten die Bayern vor allem durch eine gute Defensivleistung drei Punkte aus Dortmund. Boateng war als Abwehrchef neben Benatia und Dante der Fels in der Brandung und leitete das Siegtor von Lewandowski formidabel ein.

Kyriakos Papadopoulos (Leverkusen): Die Ausleihe von Schalke 04 zeigte eine sehr stabile Defensivleistung gegen zugegeben zahnlose Hamburger. Vorne aber kam Papadopoulos auf vier Abschlüsse, bei welchen er ein Tor verdient gehabt hätte. Eine seiner besten Leistungen im Bayer-Dress - trotz weniger Fehlpässe.

Theodor Gebre Selassie (Bremen): Der Bremer Rechtsverteidiger belebte zusammen mit Janek Sternberg auf der anderen Seite die Offensive, auch wenn am Ende kein Tor fiel. Viel wichtiger waren jedoch die Dienste des Tschechen in der Defensive. Hier kochte er den Mainzer Kreativposten de Blasis über 90 Minuten ab und hatte so großen Anteil an Wolfs weißer Weste.

Lars Stindl (Hannover): Mit dem Kopf bereits bei Gladbach? Von wegen! Stindl war gegen Frankfurt der Dreh- und Angelpunkt im 96-Spiel. Hatte die meisten Ballkaktionen aller Spieler und schloss selbst fünfmal ab. Mit der Vorlage zu Ya Konans 2:2 rettete er seinen Klub vor einer weiteren Pleite im Kampf gegen den Abstieg.

Andre Schürrle (Wolfsburg): Der Weltmeister entwickelt sich ähnlich wie in Brasilien zum teuren Edeljoker. Er kam in der 62. Minute beim Stand von 1:1 für Caligiuri, kreierte zwei gute Möglichkeiten, ehe er mit seinem Premierentor für die Wölfe zum 3:1 Endstand einnetzte. Mit derlei Leistungen sollte ihm nächste Woche ein Platz in Heckings erster Elf zustehen.

Patrick Herrmann (Gladbach): Patrick Herrmann bestätigte seine starke Form der vergangenen Wochen. Der Flügelflitzer war von der TSG-Defensive zu keiner in den Griff zu bekommen. Erzielte zwei Tore selbst und leitete das 3:1 mit einem brillanten Außenristpass auf Kruse ein. Dabei war sogar noch mehr drin: Lässt Kinhöfer beim Elfmeter den Vorteil laufen, kommt Herrmann womöglich zum Dreierpack.

Gonzalo Castro (Leverkusen): In einer insgesamt überzeugenden Leverkusener Mannschaft stach Castro heraus. Als Zehner Dreh- und Angelpunkt der Offensive, war zudem an allen Treffern beteiligt und erzielte seine ersten beiden Saisontreffer. Auch gegen den Ball bärenstark. Mehr geht nicht!

Stefan Kießling (Leverkusen): Bisher verlief die Saison für Kießling durchwachsen, sein Auftritt gegen Hamburg erinnerte allerdings an alte Zeiten. Der 31-Jährige spielte enorm effizient, stand zweimal goldrichtig und erzielte so seine Saisontore fünf und sechs. Willkommen zurück in der Top-11.

Max Kruse (Gladbach): Zuletzt musste Kruse etwas Kritik einstecken, doch gegen Hoffenheim beendete er seine Torflaute in überragender Manier. Er war an allen entscheidenden Situationen beteiligt. Den Konter, der zu seinem Elfmetertor führte, leitete er selbst ein. Bei den Vorlagen auf Raffael und Herrmann, die mehr als 50-prozentigen Anteil am Tor verdienen, bewies er ein perfektes Auge.

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