Investoren im Profifußball

Lemke wirbt erneut

SID
Freitag, 13.03.2015 | 18:41 Uhr
Willi Lemke ist Aufrichtsratsvorsitzender bei Werder Bremen
© getty
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Werder Bremens Aufsichtsratsmitglied Willi Lemke hat sich erneut für Investorenmodelle in der Bundesliga ausgesprochen. Ohne diese Öffnung werde Rekordmeister Bayern München der nationalen Konkurrenz in Zukunft immer weiter enteilen.

"Egal, ob es Mäzene oder Sponsoren sind. Wenn es unsere Strukturen ermöglichen, Großinvestoren in den Sport zu bekommen, kann es nur förderlich sein, um einer Großmacht wie dem FC Bayern Paroli zu bieten", sagte der 68-Jährige der Münchner tz: "Ich finde nichts Schlimmes dabei, wenn ein Investor kommt und sich engagieren möchte."

Der langjährige Werder-Manager begründet dies vor dem Gastspiel der Bayer am Samstag (15.30 Uhr im LIVE-TICKER) an der Weser mit den Veränderungen im modernen Profisport: "Seien wir doch mal ehrlich: Die Spieler gehen nicht dahin, wo das schönste Rathaus steht, oder das tollste Stadion. Sie gehen dahin, wo sie das meiste Geld verdienen können."

"Herzlich willkommen"

Auch in Bremen sei ein solches Modell in Zukunft erwünscht. "Wenn eines Tages ein großer Sponsor bei uns vor der Tür steht und sagt, dass er gerne in den sympathischen Traditionsklub Werder Bremen richtig investieren will, würde ich sagen: 'Herzlich willkommen'", stellte Lemke klar. Diese Bereitschaft hatte Werder zuletzt bereits geäußert.

Lemke, UN-Sonderberater für Sport, wünscht sich zudem auf und neben dem Platz stärkere Gegenwehr gegen die übermächtigen Bayern.

"Mittlerweile ist der Erfolg der Bayern bei allen so unglaublich anerkannt, dass kaum jemand noch etwas gegen sie sagt", sagte Lemke. Verbale Schlammschlachten, wie er sie sich einst mit dem damaligen Münchner Manager Uli Hoeneß lieferte, müssten es nicht sein: "Ein bisschen mehr Widerspruch würde trotzdem nicht schaden."

Bremens Geschäftsführer Thomas Eichin hatte zuletzt erst über zuviel Schiedsrichter-Ehrfurcht vor dem Rekordmeister geklagt und als Reaktion einige Verbal-Attacken aus den Reihen der Bayern kassiert.

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