Rolle im BVB-Spiel geändert

Sahin: "Defensive ist meine Stärke"

Von Adrian Franke
Montag, 09.03.2015 | 09:51 Uhr
Nuri Sahin kommt in dieser Bundesliga-Saison bislang auf sieben Einsätze für die Borussia
© getty
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Nuri Sahin zieht in einer aus persönlicher und aus Klub-Sicht schwierigen Saison ein erstes Zwischenfazit. Die Vertragsverlängerung von Mitspieler Marco Reus sei eine Erleichterung gewesen, darüber hinaus traut er dem BVB in der Rückrunde mit der wieder gewonnenen Fitness viel zu. Der Mittelfeldmann selbst sieht seine Rolle anders als noch vor ein paar Jahren.

"Es hieß, die Defensive sei meine Schwäche. Das sehe ich anders: Die Defensive ist meine Stärke. Aus ihr hole ich Selbstvertrauen und Kraft, um auch in der Offensive Akzente zu setzen", so Sahin im kicker. Viele hätten noch den Sahin aus den Meister-Jahren in Erinnerung: "Von damals haben viele noch im Kopf, dass das Spiel vor allem über mich läuft. In Wirklichkeit haben sich Spiel und Personal bei uns nicht nur weiterentwickelt, sondern auch verändert."

So sei das Spiel "komplett anders geworden. Vor vier Jahren drehte sich bei der Spielentwicklung alles um Mats Hummels oder mich. Heute sind wir viel flexibler mit Individualisten, die auch mal in Eins-gegen-eins-Situationen gehen können, wir haben die Variante mit dem langen Ball von der ersten in die letzte Linie - oder wir haben Außenverteidiger, die extrem offensiv arbeiten."

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Sahin selbst ist dabei zum Stabilisator geworden: Seit Januar 2013 holte die Borussia im Schnitt 2,09 Punkte mit dem 26-Jährigen, fehlte Sahin dagegen, war es im Schnitt nur ein Punkt pro Bundesligaspiel: "Ich merke, dass ich mit jeder Minute auf dem Platz mein Spiel finde und gute Leistungen bringe. Es passt wunderbar zusammen, dass wir gleichzeitig punkten und in der Tabelle klettern. Ich bin froh, dass ich dazu meinen Beitrag leisten kann."

"Die Ungewissheit hat geschlaucht"

Gleichzeitig gab der Mittelfeldmann, der in dieser Saison mehrfach verletzungsbedingt zuschauen musste, zu: "Das ist zumindest nicht das einfachste Jahr - für den Verein und für mich. Ich hatte mit meiner Knie-Entzündung keine Verletzung, bei der ich die Ausfallzeit genau vorhersagen konnte. Die Ungewissheit hat geschlaucht und Nerven gekostet. Es war eine komische Saison bis Weihnachten. Was danach kam, ist natürlich positiv."

Hauptverantwortlich dafür sei, wie auch Trainer Jürgen Klopp zuletzt erklärt hatte, die Fitness: "Ohne könnten wir unser Spiel nicht durchziehen. Gerade in der Hinrunde war zu sehen, dass wir in den letzten 20, 30 Minuten keinen Punch mehr hatten. Das war eigentlich unsere Stärke, mit unserer Qualität und Kraft noch einmal zu kommen, wenn es lange 0:0 stand."

Darüber hinaus habe die Vertragsverlängerung von Marco Reus dem Team einen Schub gegeben. "Wenn deine Zukunft als Spieler ungeklärt ist, arbeitet es in deinem Unterbewusstsein. Ich war 2011 in einer ähnlichen Situation: Man kann so cool tun, wie man will - in den Wochen vor meiner Entscheidung, zu Real zu wechseln, waren meine Leistungen nicht gut. Marco ist ein Leuchtturm dieses Vereins", betonte Sahin.

Optimismus bei Juve-Duell

In die kommenden Wochen geht er daher voller Selbstvertrauen. In der Liga will der BVB "klettern, so weit es geht. Den positiven Trend fortsetzen. Es ist uns schon häufiger gelungen, sieben, acht oder neun Spiele zu gewinnen - oder zumindest so lange ohne Niederlage zu bleiben. Meister werden wir vielleicht nicht mehr, aber noch ein paar Plätze nach oben zu kommen, das werden wir schon versuchen."

In der Königsklasse steht indes am 18. März das Rückspiel gegen Juventus Turin an, nach der 1:2-Pleite im Hinspiel ist Dortmund unter Druck.

Dennoch betonte Sahin: "Das Hinspiel hat mir einfach ein gutes Gefühl gegeben, wir haben es in der Phase nach unserem Ausgleich wirklich dominiert. Auf dem Platz war zu spüren, dass Juventus keine Lösungen hatte. Wir waren mittendrin, waren griffig, waren dem 2:1 näher. Deshalb bin ich guter Dinge, dass wir eine richtig gute Chance aufs Weiterkommen haben. Nur dürfen wir die Fehler, die wir uns in Turin geleistet haben, nicht wiederholen."

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