Donnerstag, 05.03.2015

Manager warnt vor Verunsicherung

Schmadtke: "Situation ist gefährlich"

Köln-Manager Jörg Schmadtke äußerte sich nach dem Pokal-Aus gegen Freiburg erstmals kritisch gegenüber der Mannschaft und warnte vor vorschnellen Urteilen.

Jörg Schmadtke und Peter Stöger arbeiten an einer Lösung
© getty
Jörg Schmadtke und Peter Stöger arbeiten an einer Lösung
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Manager Jörg Schmadtke hat nach dem Ausscheiden seines 1. FC Köln gegen den SC Freiburg im DFB-Pokal die Leistung des Teams kritisiert. Gleichzeitig stellte er aber auch klar, dass Prognosen für den weiteren Verlauf der Bundesliga-Saison vorsichtig anzusetzen seien.

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Schmadtke kritisierte im Interview mit dem kicker das fehlende Engagement, die Kommunikation und die schlechte Körpersprache der FC-Spieler. "Ich hatte den Eindruck, dass wir das Spiel weggeworfen haben und dass unsere Mannschaft - ich betone: zum ersten Mal - die Farben des Klubs nicht gut vertreten hat", sagte der 50-Jährige.

Schmadtke erklärte, dass man die fehlende Stabilität nicht an Einzelnen festmachen dürfe, sondern man müsse "helfen, diese Fehler auszubügeln". Die aktuelle Situation sei gefährlich, dennoch dürfe es nicht passieren, "dass Verunsicherung in den Klub reinkommt".

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Köln ist im Soll

Mit Blick auf die aktuelle Tabellenlage stellte Schmadtke klar: "Wir stehen da, wo wir es aufgrund unserer Möglichkeiten prognostiziert haben. In der Winterpause waren es zwei Punkte bis zum Relegationsplatz, die sind es jetzt immer noch." Selbst mit einer Niederlage am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt stünde Köln von den Rückserien-Punkten her nicht schlechter da als zum gleichen Zeitpunkt der Hinrunde. "Das ist Fakt, ohne etwas zu beschönigen. Wenn wir einen Punkt holen, sind wir sogar einen Zähler besser", erklärte der ehemalige Torhüter.

In den darauffolgenden Spielen warten mit Dortmund und Bremen zwei Teams auf die Domstädter, die man in der Hinrunde schlagen konnte. "Die beiden Spiele haben wir Stand heute auch noch nicht verloren. Wir reden hier über das Fell des Bären, obwohl wir ihn noch nicht einmal gesehen haben", sagte Schmadtke.

Das große Ziel sei es, in der Liga zu bleiben: "Der Klassenerhalt ist perspektivisch extrem wichtig für den 1. FC Köln. Nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht, sondern weil sonst auch Vertrauen in die handelnden Personen verloren ginge. Um den Weg weiterzugehen, gehört auch der Klassenerhalt dazu."

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