Mensch Meyer...

Von SPOX
Sonntag, 08.03.2015 | 23:49 Uhr
Viel Bayern, viel Schalke und ein bisschen Gladbach in der Top 11 des 24. Spieltags
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Raphael Wolf zeigt, warum er nach wie vor die Nummer 1 bei Werder ist. Christian Fuchs beweist, dass man auch in 35 Minuten ein Spiel entscheidend prägen kann. Außerdem gibt sich Hennes' neuer bester Freund die Ehre.

Raphael Wolf (Werder Bremen): Die Torhüter-Diskussion in Bremen geistert immer noch durch die Medien. Heute sammelte Raphael Wolf eindeutig Argumente für sich. Die Freiburger bissen sich die Zähne am Werder-Keeper aus: Schmids Großchance in der 27. Minute parierte er klasse und war auch beim Freistoß des Franzosen zur Stelle (75.). Außerdem zeigte er eine Weltklasse-Parade beim Kracher von Mehmedi.

Christian Fuchs (Schalke 04): Was man in 35 Minuten nicht alles machen kann. Christian Fuchs zeigte in der halben Stunde, die er auf dem Feld stand, eine außerordentliche Leistung: Erst rettet er auf der Linie, dann macht es der Österreicher gleich selbst und schenkt den Hoffenheimern das 1 zu 0 ein. Außerdem brachte er noch vier weitere Schüsse auf das gegnerische Tor. Das hätte für einen Außenverteidiger auch in 90 Minuten zu einem guten Spiel gereicht. Schließlich holte Di Matteo ihn aber vom Platz, um eine gelb-rote Karte zu verhindern.

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Holger Badstuber (FC Bayern): Holger Badstuber arbeitet sich in großen Schritten zurück in die absolute Stammelf der Bayern. Gleich in der 12. Minute bügelte er Dantes Fehler aus, als Sobiech alleine auf das Tor von Neuer zurannte. Dazu kommen überragende Zweikampfwerte, eine gute Passquote und die meisten Ballaktionen. Solche Werte müssen wohl auch Pep Guardiola soweit überzeugen, ihn immer öfter von Anfang anspielen zu lassen.

Martin Stranzl (Borussia Mönchengladbach): Martin Stranzl hielt den Gladbacher Laden in der Defensive zusammen - bis er verletzt raus musste. Elf Zweikämpfe am Boden, acht in der Luft, alle gewann der Österreicher. Überragender Auftritt des Innenverteidigers!

Johannes Geis (FSV Mainz 05): Johannes Geis verwandelte gegen Gladbach ebenfalls seinen dritten Freistoß direkt - und ist damit auch offiziell ein Freistoßkünstler. Machte es den Fohlen mit viel Einsatz, einer guten Zweikampfquote und grandioser Übersicht besonders schwer. Kein Wunder das Schalke ein Auge auf ihn geworfen hat.

Max Meyer (Schalke 04): Der Nachwuchsstar der Schalker hat sich gleich doppelt einen Gefallen getan. Einerseits hat er mit zwei Toren seiner Mannschaft beim Rennen um die Champions League einen riesen Dienst erwiesen, andererseits war es auch ein gutes Zeichen Richtung Di Matteo. Bei solchen Leistungen kann Meyer nicht weiter auf der Bank bleiben, auch wen ner in der Schlussphase ein bisschen untergetaucht ist.

Marcel Risse (1. FC Köln): Gutes Spiel des Kölners. War mit einem Tor und einer Vorlage maßgeblich am Erfolg der Kölner beteiligt. Erzielte das 2 zu 1 mit einem Distanzschuss und legte das vierte Tor durch Ujah vor. Einzig die schwache Leistung in der ersten Hälfte trübt seinen Auftritt.

Frank Ribery (FC Bayern): Franck Ribery schmorte 55 Minuten auf der Bank, brachte nach seiner Einwechslung aber den lange vermissten Schwung ins Bayern-Spiel. Bediente vor dem Elfmeter Lewandowski mit dem Kopf und schlug die perfekte Flanke vor Müllers zweitem Treffer. Kam zudem auf eine Passquote von 90 Prozent.

Raffael (Borussia Mönchengladbach): Gutes Spiel von Raffael, der seine Leistung mit einem Doppelpack krönt. Machte das erste Tor per Kopf und lauerte beim zweiten in Torjägermanier im Strafraum. Saisontore vier und fünf für den Gladbacher.

Anthony Ujah (1. FC Köln): Wie Risse gelangen auch Kölns Top-Stürmer ein Tor und eine Vorlage. Das 3:1 bereitete der Nigerianer mit tollem Einsatz gegen Zambrano vor (79.), mit dem 4:1 machte er den Deckel kurz darauf endgültig drauf (82.) und ist mit neun Toren nach wie vor bester Torschütze der Kölner. Zur Feier des Tages gab es noch ein Tänzchen mit Köln-Maskottchen Hennes.

Eric Maxim Choupo-Moting (Schalke 04): Ließ mit seinen zwei überragenden Assists wieder sein Können aufblitzen, dass Schalke so viel Freude in der Hinrunde beschert hatte. War im Angriff überall anzufinden und brachte ein ums andere Mal die Hoffenheimer Abwehr in Gefahr.

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