"Wollen unschlagbare Maschine sein"

Von Adrian Franke
Holger Badstuber (r.) hat eine lange Leidenszeit hinter sich
© getty

Monatelang fiel Holger Badstuber nach seinen beiden Kreuzbandrissen sowie dem Sehnenriss aus, derzeit arbeitet sich der 25-Jährige zurück in die Startformation des FC Bayern München. Badstuber hat mit der Mannschaft schon wieder ein klares Ziel und fiebert der heißen Phase der Saison entgegen.

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"Wir müssen uns auf uns konzentrieren, uns stetig verbessern wollen und die Philosophie verfeinern. Das gilt für jeden einzelnen Spieler, aber auch für das Kollektiv. So wollen wir auf ein Niveau kommen, auf dem man uns eben nicht leicht schlagen kann. Wir wollen eine Maschine sein, die unschlagbar ist. Dass man das nicht über Jahre hinweg gewährleisten kann, ist normal", erklärte Badstuber im Gespräch mit "Goal.com".

Zuletzt stand der Innenverteidiger in der Bundesliga zwei Mal über 90 Minuten auf dem Platz und ließ schon wieder sein großes Potenzial erkennen, jetzt hofft er auf weitere Bewährungsproben.

Er freue sich daher schon jetzt "auf die wichtigen Duelle auf hohem Niveau. Die will ich miterleben, Spaß haben und alles dafür tun, um meinen Input für die Mannschaft liefern zu können."

Badstuber: "Nehme Fußball bewusster wahr"

Seine lange Verletzungspause hat ihn gleichzeitig aber demütig werden lassen, etwa was die Wahrnehmung von kleinen Erfolgen im Training angeht: "Man kann sicherlich die Dinge besser einschätzen. Bewusster ist ein gutes Wort, um das zu beschreiben. Ich nehme den Fußball als Spiel, nehme jede einzelne Aktion bewusster wahr. Sowohl in meinem individuellen Spiel als auch im Zusammenwirken der gesamten Mannschaft."

Darüber hinaus gab Badstuber zu, während der Zwangspause auch mal auf Abstand zum Fußball gegangen zu sein: "Das muss man zwingend machen. Wenn man länger ausfällt, ist es notwendig, sich auf seinen eigenen Weg, auf die schnellstmögliche Genesung zu fokussieren. Das war etwas, das ich auch erst einmal lernen musste."

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Dennoch sei es nicht schwer gewesen, die Liebe zum Fußball aufrecht zu erhalten - auch dank der Mitspieler: "Ich hatte glücklicherweise immer einen guten Draht zu meinen Mannschaftskollegen, habe bewusst auch von mir aus den Kontakt gesucht, an der Säbener Straße vorbei geschaut. Klar war man nicht so nah dran wie sonst, aber eine Verbindung war immer da."

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