Ex-Stars bangen um den BVB

"Ganz gefährliche Situation"

SID
Samstag, 24.01.2015 | 10:41 Uhr
Borussia Dortmund ist im Moment meilenweit von der Champions League entfernt
© getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Super Cup
Real Madrid -
Barcelona
Copa do Brasil
Botafogo -
Flamengo
Copa do Brasil
Gremio -
Cruzeiro
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
West Ham -
FC Southampton
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
Deportivo -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

Die Situation ist "ganz gefährlich", der Klassenerhalt kein Selbstläufer, Trainer Jürgen Klopp zeigt erste Abnutzungserscheinungen: Im Gegensatz zu der Mehrheit der Fußball-Fans sehen viele ehemalige Stars von Borussia Dortmund den Klassenerhalt des Vizemeisters nicht als Selbstläufer an. Ganz im Gegenteil: Sie machen sich ernsthafte Sorgen um den BVB.

Allen voran Steffen Freund. "Das beantworte ich einfach mal nicht", sagt der Ex-Nationalspieler auf die Frage, wie viel Geld er auf einen Klassenerhalt der Borussia wetten würde. "Der BVB wird bis zum Ende gegen den Abstieg spielen", sagte der 45-Jährige stattdessen dem "SID" am Rande der inoffiziellen Schneefußball-WM in Arosa: "Alle sagen, die schaffen das, weil sie zu viel Qualität haben. Ich sage: Es wird ganz, ganz gefährlich dieses Jahr.

Thomas Helmer, der von 1986 bis 1992 das BVB-Trikot trug, berichtet, dass er kürzlich bei zwei Hallenturnieren mit den BVB-Allstars spielte, "und die machen sich alle Sorgen". Helmer vermutet, dass die Verantwortlichen beim BVB "vielleicht zu lange geglaubt haben, dass man einfach so da rauskommt."

Aktuelle Bundesliga-Tabelle

Auch Stephane Chapuisat, von 1991 bis 99 Borusse, spricht von einer "schwierigen Situation, aus der man erst einmal rauskommen muss. Ich denke nicht, dass sie absteigen werden, aber die Lage ist ernst", sagt der Schweizer: "Sie müssen jetzt langsam mal eine Serie starten. Denn es haben schon andere erlebt: Wenn der Wurm erst mal drin, kriegt man ihn plötzlich nicht mehr raus."

"Hebel schnell umlegen"

Jörg Heinrich, der insgesamt fünf Jahre für den BVB spielte, mahnt, dass man "die Situation nicht unterschätzen darf. Sie müssen den Hebel schnell umlegen." Immerhin sagt Heinrich, der sich als "BVB-Fan" bezeichnet: "Ich weiß, dass der BVB nicht absteigt."

Das glaubt auch Fredi Bobic, von 1999 bis 2002 in Dortmund, "aber ein Selbstläufer wird es nicht. Wenn man immer nur von Qualität redet, steckt man schnell tief drin." Deshalb sei es zwar "bitter für Dortmund, aber schön für den Fußball, dass auch so eine Mannschaft mal unten reingerät."

Keine Alternativen zu Klopp

Dass die Dortmunder nicht an Trainer Jürgen Klopp zweifeln, finden zwar alle grundsätzlich richtig, Freund weist aber auch auf die fehlenden Alternativen hin. "Die Frage ist doch: Was kommt danach? Wenn man den Trainer entlässt, muss man eine bessere Lösung haben", meint er: "Michael Zorc (Manager, d. Red.) und Hans-Joachim Watzke (Geschäftsführer, d. Red.) haben mit diesem Trainer alles Positive erlebt. Aber wenn sie ihn nicht entlassen und am Ende absteigen, fällt natürlich vieles zurück auf die beiden."

Helmer findet es "gut, wie der Verein nach außen damit umgeht", ist sich aber sicher, dass "es intern natürlich anders zur Sache geht. Da werden Diskussion geführt und es werden auch mal deutliche Worte fallen." Er glaubt, "dass es zwischen Klopp und dem BVB noch passt. Aber jeder Spieler wird bestätigen: Jeder Trainer nutzt sich irgenwann mal, ein wenig zumindest, ab."

Freund fühlt sich erinnert an die Saison 1999/2000: "Da ist der BVB nach vielen großen Jahren einmal fast abgestiegen. Das wird eine ähnliche Saison werden." Entscheidend werde sein, "dass die Nerven halten."

Alle Infos zum BVB

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung