Nationalspieler hat noch Vertrag bis 2017

Volland: "Weiß nie, was Zukunft bringt"

Von Adrian Franke
Donnerstag, 08.01.2015 | 10:51 Uhr
Kevin Volland will diese Spielzeit mit der TSG Hoffenheim die Europa-League erreichen
© getty
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Kevin Volland lässt sich hinsichtlich seiner Zukunft alle Türen offen, ein Bekenntnis zur TSG 1899 Hoffenheim wird es wohl vorerst nicht geben. Gleichzeitig will der Offensivmann aber weiter an sich arbeiten - und mit Hoffenheim in der Rückrunde eine Serie starten.

"Man weiß nie, was die Zukunft bringt", stellte Volland gegenüber dem "Kicker" klar. Ein frühzeitiges Bekenntnis zur TSG wie im Vorjahr sei darüber hinaus nicht zwangsläufig zu erwarten: "Wenn es ein neues Bekenntnis geben sollte, wird das gut abgesprochen sein mit der TSG." Auf Nachfrage betonte er außerdem, dass er auch in Hoffenheim bleiben könnte, sollte der Europacup nicht erreicht werden: "Denkbar ist es schon."

In jedem Fall hätte der Offensivmann aber auch keine Angst davor, zu einem größeren Klub zu wechseln: "Bei jedem Verein muss man sich reinbeißen, aber das habe ich bei 1860 geschafft und in Hoffenheim auch. Obwohl mich da auch viele gewarnt hatten, die mich in München halten wollten. Ich habe mich immer reingehauen und festgebissen."

Allerdings, so Volland weiter, seien alle Meldungen im Moment reine Spekulation. "Für mich ist einfach wichtig, dass ich in der Rückrunde noch einen drauflege und wieder den nächsten Schritt mache. Dann wird man sehen, was im Sommer kommt", stellte der Nationalspieler klar und fügte hinzu: "Stand jetzt mache ich mir keine Gedanken über meine Zukunft. Alles ist gut, ich habe einen Vertrag bis 2017."

Volland: "Geht auf jeden Fall viel mehr"

Gleichzeitig weiß der 22-Jährige aber auch um seinen gestiegenen Marktwert: "Ich habe mich etabliert als guter Bundesliga-Spieler. Ich hoffe, dass der Weg noch lange nicht vorbei ist, es geht auf jeden Fall noch viel mehr. Ich will mich in allen Bereichen noch weiterentwickeln und zu einer Persönlichkeit reifen."

Doch auch auf dem Platz will er sich noch weiter entwickeln - und womöglich etwas von Arjen Robben abschauen: "Bei mir ist es so: Ich ziehe nach innen, dann schaue ich erst, ob ich einen Pass oder eine Flanke schlagen kann. Ich muss vielleicht öfter auch einfach mal abziehen, vielleicht manchmal etwas eigensinniger sein. Ein bisschen mehr Ego würde mir manchmal nicht schaden. Aber man lernt ja jedes Jahr dazu."

"Müssen enge Spiele für uns entscheiden"

Zunächst aber gilt die ganze Konzentration der Rückrunde mit den Kraichgauern: "Zwei, drei Siege am Stück wären schöner, das hatten wir ganz selten bis jetzt. Wir müssen in der Rückrunde schauen, dass wir gerade diese engen Spiele für uns entscheiden. Dass wir unseren Plan einfach noch energischer durchziehen. Dann werden wir diese knappen Spiele für uns entscheiden."

Was die Spielanlage angeht, hat Volland dabei klare Vorstellungen: "Ich denk schon, dass dieses gnadenlose Pressing unser Spiel ist. Letzte Saison haben wir das fast nur gespielt. Das haben wir in Fleisch und Blut. Wir können es aber noch besser. Wir hatten ja auch einige Neuzugänge zu integrieren. Die Winterpause kommt jetzt gelegen, damit wir das System noch besser einspielen können und noch mehr Punkte holen in der Rückrunde."

Kevin Vollands Leistungen im Überblick

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