FCB-Verteidiger zieht eine positive Bilanz für das Jahr 2014

Boateng: "Habe einen Sprung gemacht"

Von Adrian Franke
Montag, 05.01.2015 | 09:47 Uhr
Jerome Boateng (r.) wechselte 2011 von Machnester City zum FC Bayern München
© getty
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Jerome Boateng zieht eine positiv Bilanz für 2014 und hat für seine Entwicklung eine einfache Formel parat. Gleichzeitig richtet er den Blick schon wieder nach vorne - und warnt vor dem BVB zumindest in der Champions League.

"Ich habe selbst gemerkt, dass ich durch den WM-Titel nochmals einen Sprung gemacht habe", betonte Boateng im "Kicker". Die Formel dafür sei in der Theorie einfach: "Durch die Erfolge steigt das Selbstvertrauen, in der Spielanlage bin ich noch ruhiger geworden. Ich vertraue auf meine Fähigkeiten, weil ich merke, dass es klappt. Auch im Spielaufbau, dem Stellungsspiel und dem Zweikampfverhalten habe ich mich verbessert."

Daher strebt der Abwehrmann weiter hohe Ziele an: Boateng würde gerne die 100-Länderspiele-Marke knacken, darüber hinaus will er den FC Bayern irgendwann als Kapitän anführen. "Ja klar, das wäre eine Riesenehre", so der 26-Jährige. Aber konkret fordern würde er etwas derartiges nie, "außerdem sind Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger als unsere Kapitäne hoffentlich noch lange dabei".

Boateng: Ziel ist das CL-Finale

Stattdessen richtet er den Blick auf die Rückrunde, nach dem Halbfinal-Aus in der Königsklasse im Vorjahr wollen die Münchner zurück auf Europas Thron: "Ziel ist natürlich das Finale, wir werden alles versuchen, dort hinzukommen. Aber das hängt auch an Faktoren wie der Tagesform oder manchmal auch an Glück oder Pech."

Allerdings gebe es auch neben Titelverteidiger Real Madrid mit dem FC Chelsea und dem FC Barcelona starke Gegner und Boateng mahnte zudem vor der deutschen Konkurrenz: "Den BVB darf man keinesfalls unterschätzen. Die Champions League ist ein anderer Wettbewerb als die Liga. Sie werden sich in der Rückrunde das nötige Selbstbewusstsein wieder holen."

Dass es gleichzeitig bei den Münchnern durch die Rückkehr mehrerer verletzter Spieler zu internen Reibereien und Ablenkungen kommen könnte, befürchtet der Weltmeister indes nicht: "Natürlich wird es eng, wir haben für jede Position mehrere starke Spieler. Aber das ist gut so, das macht uns als Team und jeden Einzelnen besser. Ich glaube nicht, dass es deswegen Stress geben wird."

Jerome Boateng im Steckbrief

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