Fussball

Medien: FCB gegen Reus-Transfer

Von Adrian Franke
Marco Reus ist laut Medienberichten wohl kein Thema beim FCB
© getty

Die interne Entscheidung beim FC Bayern ist offenbar gefallen: Die Münchner haben die seit Monaten kolportierte Verpflichtung von Borussia Dortmunds Marco Reus einem Medienbericht zufolge aufgegeben. Aus Sicht des Rekordmeisters gab es dafür wohl mehrere Gründe.

Spätestens seitdem durchgesickert war, dass Reus Borussia Dortmund trotz seines bis 2017 laufenden Vertrages für die festgeschriebene Summe von rund 25 Millionen Euro im Sommer verlassen kann, galten die Münchner als heißer Anwärter und Reus als möglicher langfristiger Ersatz für Franck Ribery. Doch laut "Bild"-Informationen wird der 25-Jährige nicht zum FC Bayern wechseln.

So habe Trainer Pep Guardiola den Vereinsbossen bereits vor einigen Wochen zu verstehen gegeben, dass er keineswegs eine Reus-Verpflichtung fordern wird, wenngleich er den Offensivmann schätze. Darüber hinaus soll die lange Verletzungsakte des Nationalspielers den Münchner Verantwortlichen ernsthafte Sorgenfalten ins Gesicht getrieben haben.

Allein in dieser Saison fiel Reus drei Mal verletzt aus und absolvierte so nur sieben Bundesliga-Spiele. Auch der Führerschein-Skandal, Reus fuhr fast fünf Jahre lang mit einem gefälschten holländischen Führerschein, kam in München wohl nicht gut an.

Sollten die Informationen der "Bild" stimmen, wäre damit Real Madrid der mutmaßlich klare Favorit auf eine mögliche Reus-Verpflichtung.

Marco Reus im Steckbrief

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