Rettig verlässt die DFL

SID
Dienstag, 06.01.2015 | 14:15 Uhr
Andreas Rettig bat um die Auflösung seines Vertrages bei der DFL
© getty
Advertisement
NFL Draft
Fr27.04.
Wo landet der deutsche Wide Receiver?
Serie A
CFC Genua -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Newcastle
Primera División
Bilbao -
Levante
Primeira Liga
FC Porto -
Setubal
Championship
Derby County -
Cardiff
J1 League
Kashima -
Kobe
Super Liga
Roter Stern -
Cukaricki
DBU Pokalen
Bröndby -
Midtjylland
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Univ Chile
First Division A
Genk -
Brügge
Championship
Fulham -
Sunderland
Ligue 1
Montpellier -
St. Etienne
Primera División
Levante -
FC Sevilla
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Espanyol -
Las Palmas
Premier League
Liverpool -
Stoke
CSL
Guangzhou Evergrande -
Jiangsu
Championship
Aston Villa -
Derby County
Premier League
Huddersfield -
Everton
Primera División
Real Sociedad -
Bilbao
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Ligue 1
Lyon -
Nantes
Serie A
AS Rom -
Chievo Verona
Championship
Middlesbrough -
Millwall
Premier League
Swansea -
Chelsea
Primera División
Real Madrid -
Leganes
Primeira Liga
Benfica -
Tondela
Ligue 1
Bordeaux -
Dijon
Ligue 1
Lille -
Metz
Ligue 1
Monaco -
Amiens
Ligue 1
Strassburg -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Caen
Premier League
Crystal Palace -
Leicester (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Celta Vigo
Serie A
Inter Mailand -
Juventus
Premier League
Southampton -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Burnley -
Brighton (Delayed)
Primera División
Getafe -
Girona
Serie A
Crotone -
Sassuolo
Premiership
Celtic -
Rangers
Eredivisie
Feyenoord -
Sparta
Ligue 1
Rennes -
Toulouse
Serie A
Sampdoria -
Cagliari
Serie A
Atalanta -
CFC Genua
Serie A
Bologna -
AC Mailand
Serie A
Hellas Verona -
SPAL
Serie A
Benevento -
Udinese
Premier League
West Ham -
Man City
Primera División
Alaves -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
Marseille
Premier League
Man United -
Arsenal
Superliga
Bröndby -
Nordsjälland
Serie A
Florenz -
Neapel
Primera División
Valencia -
Eibar
Primeira Liga
Maritimo -
FC Porto
Primera División
La Coruna -
FC Barcelona
Serie A
FC Turin -
Lazio
Ligue 1
PSG -
Guingamp
Premier League
FK Krasnodar -
Lok Moskau
Premier League
Tottenham -
Watford
Primera División
Real Betis -
Malaga
Copa Libertadores
Nacional -
Santos
J1 League
Kobe -
Tokyo
Premier League
Brighton -
Man United
Primera División
FC Sevilla -
Real Sociedad
Primera División
Girona -
Eibar
Premier League
Stoke -
Crystal Palace
CSL
Guangzhou R&F -
Shanghai Shenhua
Primera División
Bilbao -
Real Betis
Serie A
AC Mailand -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Southampton
Primera División
Celta Vigo -
La Coruna
Premier League
Leicester -
West Ham (DELAYED)
Primera División
Villarreal -
Valencia
Serie A
Juventus -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Swansea (Delayed)
Premier League
Watford -
Newcastle (Delayed)
J1 League
Hiroshima -
Kobe
Serie A
Udinese -
Inter Mailand
Premier League
Man City -
Huddersfield
Serie A
Lazio -
Atalanta
Serie A
Chievo Verona -
Crotone
Serie A
CFC Genua -
Florenz
Serie A
Neapel -
FC Turin
Premier League
Chelsea -
Liverpool
Premier League
Arsenal -
Burnley
Primeira Liga
FC Porto -
Feirense

Geschäftsführer Andreas Rettig verlässt die Deutsche Fußball Liga (DFL). Der 51-Jährige bat den Aufsichtsrat der DFL um die Auflösung seines bis Ende 2015 laufenden Vertrages. Das teilte die DFL am Dienstagmorgen mit.

Andreas Rettig verlässt die DFL und vollzieht die Kehrtwende: Der 51-Jährige hat überraschend seinen Rücktritt als Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga angekündigt und sorgt nun für frischen Wind auf dem Manager-Markt. Denn nach zwei ereignis- und erfolgreichen Jahren bei der DFL will Rettig wieder das Ruder bei einem Klub übernehmen.

"Mit Blick auf meine persönliche Lebensplanung bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich meine Zukunft im Klub-Fußball sehe", wurde Rettig in einer DFL-Mitteilung zitiert: "Ohne dass es bereits konkrete Überlegungen mit Blick auf kommende Aufgaben gibt, war es folgerichtig, keine Vertragsverlängerung anzustreben."

Den Ex-Manager des SC Freiburg, 1. FC Köln und FC Augsburg zieht es zurück ins noch grellere Rampenlicht an die Schalthebel eines Vereins, und angesichts seines erfolgreichen Wirkens in der DFL wird sich der ambitionierte Manager nicht mit einem Platz in der zweiten Reihe zufrieden geben. Doch kein entsprechender Arbeitgeber in spe liegt ohne Wenn und Aber auf der Hand.

Rätselraten um Zukunft

Auch nicht die scheinbar naheliegendste Option Eintracht Frankfurt, denn bei den Hessen steht Heribert Bruchhagen (66) noch bis 2016 unter Vertrag - und will diesen auch erfüllen. "Er hat natürlich die Fähigkeiten, meine Nachfolge anzutreten. Daran besteht kein Zweifel. Aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass er anderthalb Jahre gar nichts machen wird. Ich glaube nicht, dass das sein Ziel ist", sagte Bruchhagen dem "SID".

Auch ist denkbar, dass Rettig in das Red-Bull-Imperium eintauchen und dem zuletzt etwas ins Stottern geratenen Projekt RB Leipzig auf die Sprünge helfen wird.

Eine faustdicke Überraschung wäre ein Wechsel an die Spitze von Hertha BSC. In Berlin, wo Rettigs ehemaliger Augsburger Weggefährte Jos Luhukay Trainer ist, lässt der ersehnte Schritt in die Bundesliga-Spitze zwar weiter auf sich warten, doch Manager Michael Preetz genießt die Rückendeckung des Präsidenten Werner Gegenbauer.

Seifert übernimmt vorübergehend

In Leverkusen, wo Rettig bei Bayer das Geschäft unter Reiner Calmund gelernt hat, ist Michael Schade erst ab 1. Oktober 2013 als Geschäftsführer im Amt. Dass Rettig völlig ohne Option Abschied von der DFL nimmt, scheint schwer vorstellbar. Fakt ist, dass er schon ab März wieder auf dem Markt ist.

Zwar endet das Arbeitsverhältnis mit der DFL erst am 30. Juni, doch der Verband teilte mit: "Im Sinne der Integrität des Wettbewerbs wird Andreas Rettig auf eigenen Wunsch seine Tätigkeit ab März, also noch vor Auswertung der Lizenzierungsunterlagen für die kommende Saison, ruhen lassen."

Der Geschäftsbereich "Spielbetrieb und Lizenzierung", den Rettig verantwortet, wird kommissarisch Christian Seifert, der Vorsitzende der Geschäftsführung, übernehmen. Wer die Nachfolge von Rettig, der am 1. Januar 2013 Holger Hironymus beerbt hat, antreten wird, ist offen.

Torlinientechnik großer Erfolg

Rettig kann auf zwei ereignisreiche Jahre zurückblicken. Schon zwei Monate vor seiner Vorstellung reiste er zum Fan-Gipfel nach Berlin - und glättete als behutsamer Moderator auf Anhieb die Wogen in der eskalierenden Sicherheitsdiskussion.

Neben den heiklen Lizenzierungen und dem Dauerthema Torlinientechnik packte Rettig weitere heiße Eisen an. Im Juni 2013 schärfte er sein Profil mit Kritik an der Führungsstruktur im DFB.

Der Sprung zu einem Profi-Klub war dem Fußballer Rettig nicht gelungen, erst danach ging es bergauf. Drei Jahre lang ließ er sich bei der Bayer AG zum Industrie-Kaufmann ausbilden (1984 bis 1987), ehe er 1989 erst Jugendleiter und anschließend Vorstandsmitglied beim Werksklub wurde. An der Seite von Calmund reifte er zum Spitzenmann.

Nach seiner Zeit als Manager in Freiburg (1998 bis 2002), Köln (bis 2005) und Augsburg (2006 bis 2011), zog es den gebürtigen Leverkusener vollends auf die Funktionärsebene - doch nun vollzieht er die Kehrtwende.

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung