Wo steht der BVB wirklich?

Von Adrian Franke
Samstag, 31.01.2015 | 13:40 Uhr
Für Jürgen Klopp und den BVB beginnt die Mission Klassenerhalt gegen Leverkusen
© getty
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Die Rückrunde soll der geschundenen BVB-Seele Heilung verschaffen. Leverkusen ist aber alles andere als ein Aufbaugegner (ab 18.30 Uhr im LIVE-TICKER). Auch das Hinspiel steckt noch in den Köpfen.

Bayer Leverkusen - Borussia Dortmund (Sa., 18.30 Uhr im LIVE-TICKER)

Das sagen die Beteiligten:

Rudi Völler (Bayer Leverkusen): "Der BVB hat sich viel vorgenommen, einige verletzte Spieler sind zurück. Aber wir sind genauso gerüstet. Auch unsere Spieler haben den Akku wieder aufgeladen."

Jürgen Klopp (Borussia Dortmund): "Die Mannschaft ist sehr fokussiert, konzentriert. Wir sind ein großes Stück weiter. Wir sind als Mannschaft nach der Vorrunde in der Bringschuld, Vertrauen zurückzugewinnen. Man ist selten Favorit, wenn man nach Leverkusen fährt, weil Leverkusen immer eine Spitzenmannschaft hat. Aber unsere Klasse können wir nur in den Spielen unter Beweis stellen."

Personal:

Bei Leverkusen fehlen: Jedvaj (Muskelfaserriss), Son, Kruse (beide Asien-Cup)

Bei Dortmund fehlen: Langerak (Asien-Cup), Kehl, S. Bender, Durm (alle im Aufbautraining), Blaszczykowski (Erkältung)

Darum geht's:

Die aus neutraler Sicht wohl spannendste Partie des Rückrunden-Auftaktes. Die Dortmunder Verantwortlichen scheuten sich in der Winterpause nicht davor, zahlreiche Interviews über Trainingslager und Rückrunden-Ziele zu geben, am Samstagabend muss es der BVB auf dem Platz zeigen. Mit einem Sieg könnten die Dortmunder die direkten Abstiegsplätze verlassen, andernfalls droht die Rote Laterne.

Doch für die zuhause noch ungeschlagenen Leverkusener, die vor eigenem Publikum allerdings auch schon fünf Mal Unentschieden gespielt haben, steht ebenfalls viel auf dem Spiel: Schlägt Wolfsburg den FC Bayern am Freitagabend nicht, könnte Bayer bis auf drei Zähler an die Wölfe ran rücken. Umgekehrt sind von hinten Gladbach, Schalke, Augsburg und Hoffenheim in direkter Schlagdistanz.

Die OPTA-Facts zum Spiel:

  • Die Werkself gewann keines der letzten sieben Heimspiele gegen Borussia Dortmund (vier Remis, drei Niederlagen) - gegen keinen anderen aktuellen Bundesligisten wartet Bayer 04 so lange auf einen Heimsieg (seit Mai 2007, 2:1).
  • Bayer 04 Leverkusen ist der punktemäßig schwächste Tabellendritte einer Hinrunde seit dem VfB Stuttgart 1995/96 (ebenfalls 28 Punkte) - seit Einführung der Drei-Punkte-Wertung hatte kein Bundesliga-Dritter weniger Punkte nach 17 Spielen.
  • Der BVB verlor keines der letzten zehn Spiele zum Rückrundenauftakt (sieben Siege, drei Remis) - 2004 gab es beim 0:1 gegen Schalke die letzte Niederlage. Eine Niederlage in Leverkusen wäre für den BVB die 500. in der BL-Geschichte.
  • Die Werkself kassierte die letzten acht Gegentore allesamt nach Standardsituationen. Der BVB traf allerdings erst viermal nach ruhenden Bällen (nur der HSV seltener, dreimal) - am Saisonende 2013/14 hatten die Borussen noch 34 Standard-Tore erzielt.
  • Kevin Kampl spielte von 1997 bis 2008 in der Jugend von Bayer 04 und bestritt für die Werkself auch ein Europa-League-Spiel. Unter Leverkusens heutigem Trainer Roger Schmidt lief er zwischen 2012 und 2014 für RB Salzburg auf und wurde 2014 Meister und Pokalsieger.

Werder Bremen - Hertha BSC (So., 15.30 Uhrim LIVE-TICKER)

Das sagen die Beteiligten:

Viktor Skripnik (Werder Bremen): "Wir wollen die Dinge, die wir geübt haben, auch umsetzen. Wir wollen aktiv sein und begeisternden Fußball zeigen. Wir sind alle heiß, da brauchst du niemanden extra zu motivieren. Wenn du was erreichen willst, musst du zu Hause mutig und aktiv sein."

Jos Luhukay (Hertha BSC): "Wir fahren nach Bremen, um dort zu gewinnen. Wir sind gut vorbereitet."

Personal:

Bei Bremen fehlen: Makiadi (Afrika-Cup), Lorenzen (Knieverletzung), Prödl, Öz. Yildirim (beide Aufbautraining), Husic (2. Mannschaft), Zander, von Haacke, Zetterer, Busch (alle nicht berücksichtigt)

Bei Berlin fehlen: Hosogai (5. Gelbe Karte), Skjelbred (Entzündung), Baumjohann (Kreuzbandriss), Cigerci (Lauftraining), Ben-Hatira (Verletzung am Großzehengrundgelenk), Kalou (Afrika-Cup), Gersbeck (Aufbautraining), Burchert (nicht berücksichtigt)

Darum geht's:

Die Berliner 0:5-Klatsche gegen Hoffenheim war ein bitterer Nachgeschmack über die Feiertage, Bremen dagegen verabschiedete sich mit dem wichtigen 2:1-Sieg über Dortmund in die Winterpause. Dadurch sind beide Teams in der Tabelle eng aneinander gerückt: Werder, aktuell auf dem Relegationsplatz, liegt nur einen Zähler hinter dem Tabellendreizehnten aus Berlin. Für die Bremer also eine echte Chance, in der Tabelle zu klettern.

Hertha-Trainer Jos Luhukay ließ indes unter der Woche eine Dreierkette trainieren und kündigte an: "Wir wissen alles über Bremen, die werden attackieren. Diese Variante ist eine Option, sich aus dem Pressing zu lösen." Sollten die Berliner tatsächlich mit einer Art 3-5-2 gegen offensive Bremer agieren, dürfte das Spiel zumindest aus taktischer Sicht einige interessante Aspekte bieten.

Die OPTA-Facts zum Spiel:

  • Herthas letzter Sieg in Bremen war ein 3:0 im März 2006. Seitdem gewann Werder alle sechs Heimspiele gegen die Hertha bei insgesamt 17:6 Toren.
  • Hertha feierte im gesamten Kalenderjahr 2014 nie zwei Bundesliga-Siege in Folge. Das lag vor allem an der Auswärtsschwäche, denn in den letzten 14 Gastspielen gelang nur ein Sieg (vier Remis, neun Niederlagen).
  • Seit Viktor Skripnik Ende Oktober übernahm, holte Werder 13 Punkte aus acht Spielen (vier Siege, ein Remis, drei Niederlagen). Zu Hause blieben die Grün-Weißen seitdem sogar unbesiegt (drei Siege, ein Remis).
  • Hertha (68.1 Prozent) hatte in der Hinrunde die schlechteste Passquote ligaweit, bei Bremen (69.0 Prozent, Platz 16) war die Passgenauigkeit nur wenig höher.
  • Die Herthaner Peter Pekarik (99 BL-Spiele) und Ronny (49) könnten in Bremen ein Jubiläum feiern.

FC Augsburg - TSG 1899 Hoffenheim (So., 17.30 Uhrim LIVE-TICKER)

Das sagen die Beteiligten:

Stefan Reuter (FC Augsburg): "Wir müssen jetzt schauen, dass wir wieder unsere Leistung bringen. Entscheidend ist, wieder hungrig zu sein, die Gier zu behalten."

Markus Gisdol (1899 Hoffenheim): "Der FCA hat ein gutes, unglaublich geschlossenes Team. Sie sind zuhause eine Macht und sicherlich kein Wunschgegner zum Beginn der Rückrunde. Augsburg steht auf dem sechsten Platz und wäre in der Europa League, wenn die Mannschaft dort bleibt."

Personal:

Bei Augsburg fehlen: Baba (Afrika-Cup), Hitz (Kniereizung), Matavz (Aufbautraining), Hong (Mittelfußprobleme), Mölders (Knöcheloperation), Moravek (Kreuzbandriss), Reinhardt (Leistenoperation), Rieder (Muskelfaserriss), Ekin, Reinthaler (beide nicht berücksichtigt)

Bei Hoffenheim fehlen: Kim (Asien-Cup), Süle (Kreuzbandriss), Akpoguma (2. Mannschaft), Stolz (nicht berücksichtigt)

Darum geht's:

Der Abschluss des 18. Spieltages verspricht eine packende Partie. Hoffenheim liegt auf Rang sieben nur einen Punkt hinter dem Tabellensechsten Augsburg, beide haben darüber hinaus noch direkten Kontakt zu den CL-Plätzen.

Allerdings sind die Fuggerstädter zuhause eine Macht (sechs Siege in acht Spielen) und haben am Sonntag die große Chance, die Lücke zu den Nicht-EL-Plätzen auf bis zu vier Punkte auszudehnen. Umgekehrt darf sich Hoffenheim keine Pleite erlauben, um nicht wieder einem Punkte-Rückstand hinterher rennen zu müssen.

Die OPTA-Facts zum Spiel:

  • Die letzten beiden Bundesliga-Duelle gewann Hoffenheim jeweils zu Hause mit 2:0, in Augsburg gingen die beiden letzten Duelle jedoch an den FCA (2:0, 2:1).
  • Augsburg spielte mit 27 Punkten die stärkste Hinrunde der Vereinsgeschichte, zuvor hatte der FCA maximal 24 Punkte geholt (in der Vorsaison).
  • Der FCA gewann sechs der letzten sieben BL-Heimspiele, lediglich gegen Bayern gab es eine Niederlage (0:4). Hoffenheim gewann im Kalenderjahr 2014 nur drei von 17 BL-Gastspielen (sieben Remis, sieben Niederlagen).
  • Der FCA gab als einziges Team nach Führung keine Punkte ab (neun Siege). Aber auch ein Rückstand schockt Augsburg nicht: Zwölf Punkte nach Rückstand sind Ligabest-wert, viermal siegte der FCA nach Rückstand - kein anderes Team öfter als zweimal.
  • Während alle anderen Teams in der Hinrunde mindestens dreimal remis spielten, teilte Augsburg kein einziges Mal die Punkte (neun Siege, acht Niederlagen).
  • FCA-Neuzugang Pierre-Emile Höjbjerg verlor erst eines seiner 17 Bundesliga-Spiele (13 Siege, drei Remis) - diese Niederlage kassierte er in Augsburg im April 2014 (0:1).
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