Der FC Bayern im Trainingslager

Beängstigend komplikationslos

Freitag, 16.01.2015 | 19:21 Uhr
Pep Guardiola mit Rückkehrer David Alaba und Doha-Gewinner Dante
© getty
Advertisement
Boxen
So03:00
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Premier League
So17:00
Kracher am Sonntag: Liverpool-Arsenal
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
UEFA Europa League
Fenerbahce -
Vardar Skopje
Primera División
Real Sociedad -
Villarreal
Ligue 1
PSG -
St. Etienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Eredivisie
Venlo -
Ajax
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Primera División
Espanyol -
Leganes
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification South America
Peru -
Bolivien
WC Qualification Europe
Dänemark -
Polen
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien
WC Qualification Europe
Tschechien -
Deutschland
WC Qualification Europe
Georgien -
Irland
WC Qualification Europe
Serbien -
Moldawien
WC Qualification Europe
Isreal -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Färöer Inseln -
Andorra
WC Qualification Europe
Weißrussland -
Schweden
WC Qualification Europe
Estland -
Zypern
WC Qualification Europe
Griechenland -
Belgien

Der FC Bayern München hat das Trainingslager in Katar beendet. Trainer Pep Guardiola arbeitete im Emirat an der Perfektion und war so sorgenfrei, dass die Dominanz des Rekordmeisters im neuen Jahr noch größer werden könnte. SPOX beantwortet die wichtigsten Fragen nach dem Doha-Trip der Münchener.

Woran hat Pep Guardiola gearbeitet?

Es ist schon verrückt. Pep Guardiola hatte in der Sommervorbereitung seine gesamte Mannschaft nur in sieben Einheiten zur Verfügung. Die WM-Fahrer waren im Urlaub, der eine oder andere war verletzt, die Reise in die USA nahm den Münchenern zusätzliche Trainingstage weg. Alleine in Doha waren es nun schon elf Trainingseinheiten - und zwei Wochen hat der Katalane noch, bevor es zum Rückrundenstart nach Wolfsburg geht.

An den körperlichen Fähigkeiten seiner Spieler musste Guardiola nicht explizit arbeiten, auch wenn seine Fitnessexperten Lorenzo Buenaventura und Andreas Kornmayer in Doha alle Hände voll zu tun hatten und phasenweise komplett übernahmen. Aber: Die Bayern sind topfit, die körperliche Leistungsfähigkeit ist auf einem hohen Niveau. War im Training Guardiola am Werk, ging es für den Cheftrainer primär darum, die Automatismen weiter zu festigen. Das, was die Bayern seit anderthalb Jahren unter der Ägide des 43-Jährigen spielen, soll weiter an die Perfektion herangeführt werden.

"Ich habe keine Geheimnisse", sagte Pep zu Beginn des Trainingslagers und trainierte in Doha komplett öffentlich. Trainiert wurde nie lang, dafür intensiv und effektiv.

"Es geht darum, einfacher Tore zu erzielen und noch weniger Unsicherheiten in unserem Spiel zu haben", erklärte Thomas Müller die Trainingsziele: "Bei uns funktioniert das Kollektiv, das, was der Trainer verlangt. Egal, wer es dann umsetzt - auch wenn wir einige Verletzte hatten."

So kam es Guardiola sehr ungelegen, dass der mit Rückenbeschwerden dezimierte Medhi Benatia in Doha nur eine einzige Einheit absolvieren konnte. Der Marokkaner kam im Sommerschlussverkauf nach München und sollte die Winterpause dafür nutzen, den Pep-Fußball intensiv zu lernen, um dauerhaft sein angedeutetes Leistungsträger-Potenzial zu präsentieren.

Denn: Die Innenverteidiger sind im Grunde Peps erste Mittelfeldspieler, die hochstehend den Aufbau starten sollen. Immer wieder ließ der Trainer auf kurzer Distanz einen klassischen Aufbau simulieren.

Sobald der Innenverteidiger den Ball hat, schwärmen die umliegenden Spieler aus, um das Feld breiter zu machen, gleichzeitig aber um mehrere Optionen zu schaffen, die noch schneller den Weg in die Tiefe finden. Funktionierte es nicht, ließ Pep solange wiederholen, bis es klappte.

Auffällig viel trainierten die Bayern Torabschlüsse in Bedrängnissituationen, im Training dargestellt durch Parcour-Läufe mit Schussfolge. "Diese Einheiten gingen ganz schön an die Substanz", sagte Müller. Möglicherweise eine Maßnahme, um Situationen zu simulieren, in der die Bayern gegen tiefstehende Gegner wenig Platz haben und die wenig bietenden Tormöglichkeiten effektiver zu nutzen. Was in einem Pep-Training nie fehlt: intensive Passübungen. Diese gab es auch in Doha wieder bis zum letzten Tag.

Seite 1: Woran hat Pep Guardiola gearbeitet?

Seite 2: Wie weit sind die Rekonvaleszenten?

Seite 3: Wer ist der Gewinner des Trainingslagers?

Seite 4: Welche Rolle spielen die jungen Spieler?

Seite 5: Reisen die Bayern 2016 wieder nach Doha?

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung