Kehl: "Es gibt keine Angstzustände"

Montag, 12.01.2015 | 15:14 Uhr
Sebastian Kehl wird seine Laufbahn nach der Saison beenden
© getty
Advertisement
PDC World Championship
Do14.12.
Wahnsinn im Ally Pally:
Die Darts-WM auf DAZN
Bundesliga
DiJetzt
M05 - BVB: Die Highlights des Stöger-Debüts
Super Liga
Partizan -
Roter Stern
FIFA Club World Cup
Al Jazira -
Real Madrid
Eredivisie
Groningen -
PSV
Coupe de la Ligue
Rennes -
Marseille
Coppa Italia
AC Mailand -
Hellas Verona
Eredivisie
Feyenoord -
Heerenveen
Premiership
Hibernian -
Rangers
Premier League
West Ham -
Arsenal
Coupe de la Ligue
Straßburg -
PSG
Premier League
Liverpool -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Everton (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Man United -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Man City (DELAYED)
Premier League
Tottenham -
Brighton (DELAYED)
Copa Sudamericana
Flamengo -
Independiente
Indian Super League
Pune -
Bengaluru
Coppa Italia
Lazio -
Cittadella
A-League
FC Sydney -
Melbourne City
Indian Super League
Kerala -
NorthEast Utd
Ligue 1
St. Etienne -
Monaco
Championship
Sheffield Wed -
Wolverhampton
Primera División
Sevilla -
Levante
Premier League
Leicester -
Crystal Palace
Premiership
Aberdeen -
Hibernian
Serie A
Inter Mailand -
Udinese
Premier League
Arsenal -
Newcastle
Championship
Sunderland -
Fulham
Primera División
Bilbao -
Real Sociedad
Ligue 1
Rennes -
PSG
Serie A
FC Turin -
Neapel
Premier League
Man City -
Tottenham
Primera División
Eibar -
Valencia
Championship
Cardiff -
Hull
Ligue 1
Caen -
Guingamp
Ligue 1
Dijon -
Lille
Ligue 1
Montpellier -
Metz
Ligue 1
Straßburg -
Toulouse
Ligue 1
Troyes -
Amiens
Premier League
Chelsea -
Southampton (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Cagliari
Premier League
Stoke -
West Ham (Delayed)
Premier League
Brighton -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Watford -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
Girona -
Getafe
Eredivisie
Sparta -
Feyenoord
Serie A
Hellas Verona -
AC Mailand
Eredivisie
Alkmaar -
Ajax
First Division A
Brügge -
Anderlecht
Ligue 1
Nantes -
Angers
Serie A
Bologna -
Juventus
Serie A
Crotone -
Chievo Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
Sampdoria -
Sassuolo
Premier League
West Bromwich -
Man United
Primera División
Celta Vigo -
Villarreal
Ligue 1
Nizza -
Bordeaux
Premier League
Bournemouth -
Liverpool
Serie A
Benevento -
SPAL
Primera División
Las Palmas -
Espanyol
Primeira Liga
Sporting -
Portimonense
Primera División
Barcelona -
La Coruna
Serie A
Atalanta -
Lazio
Ligue 1
Lyon -
Marseille
Premier League
Everton -
Swansea
Primera División
Malaga -
Real Betis
Primeira Liga
Porto -
Maritimo
League Cup
Arsenal -
West Ham
League Cup
Leicester -
Man City
Coppa Italia
Neapel -
Udinese
Primera División
Levante -
Leganes
Coppa Italia
AS Rom -
FC Turin
Primera División
Getafe -
Las Palmas
First Division A
Mechelen -
Brügge
Coppa Italia
Juventus -
Genua
League Cup
Chelsea -
Bournemouth
Ligue 1
Amiens -
Nantes
Ligue 1
Angers -
Dijon
Ligue 1
Bordeaux -
Montpellier
Ligue 1
Guingamp -
St. Etienne
Ligue 1
Lille -
Nizza
Ligue 1
Marseille -
Troyes
Ligue 1
Metz -
Straßburg
Ligue 1
Monaco -
Rennes
Ligue 1
PSG -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Lyon
League Cup
Bristol City -
Man United
Primera División
Real Sociedad -
Sevilla
Indian Super League
Bengaluru -
Jamshedpur
Primera División
Eibar -
Girona
Primera División
Alaves -
Malaga
Indian Super League
Chennai -
Kerala
Serie A
Chievo Verona -
Bologna
Primera División
Real Betis -
Bilbao
Premier League
Arsenal -
Liverpool
Serie A
Cagliari -
Florenz
Primera División
Espanyol -
Atletico Madrid
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
Serie A
Lazio -
Crotone
Primera División
Real Madrid -
Barcelona
Premier League
Everton -
Chelsea
Premiership
Kilmarnock -
Rangers
Serie A
Genua -
Benevento
Serie A
Neapel -
Sampdoria
Serie A
Sassuolo -
Inter Mailand
Serie A
SPAL -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Hellas Verona
Premier League
Man City -
Bournemouth
Championship
Sheffield Wed -
Middlesbrough
Primera División
Valencia -
Villarreal
Serie A
AC Mailand -
Atalanta
Premier League
Burnley -
Tottenham
Primera División
La Coruna -
Celta Vigo
Championship
Aston Villa -
Sheffield Utd
Eredivisie
PSV -
Vitesse
Premier League
Leicester -
Man United
Serie A
Juventus -
AS Rom
Premier League
Brighton -
Watford (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
Stoke -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Huddersfield (DELAYED)
Eredivisie
Ajax -
Willem II
Premier League
Tottenham -
Southampton
Premier League
Boxing Day -
Die Konferenz
Championship
Birmingham -
Norwich
Championship
Burton Albion -
Leeds
Premier League
Liverpool -
Swansea
Premier League
Man United -
Burnley (DELAYED)
First Division A
Anderlecht -
Gent
Championship
Brentford -
Aston Villa
Premier League
West Bromwich -
Everton (DELAYED)
Premier League
Huddersfield -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Watford -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
West Ham (DELAYED)

Sebastian Kehl absolviert derzeit sein letztes Winter-Trainingslager. Der ehemalige BVB-Kapitän sprach auf der Pressekonferenz über die aktuelle Vorbereitung im spanischen La Manga, die Probleme in der Vorrunde und beantwortete die Frage, ob das Karriereende definitiv sei.

Am Montagvormittag musste Sebastian Kehl mit dem Training aussetzen und arbeitete stattdessen individuell im Mannschaftshotel. Am Sonntag bekam er bei einem Zweikampf mit Matthias Ginter einen Schlag aufs Knie und machte daher vorsichtshalber etwas langsamer.

Dass das Training auch am zweiten Tag in La Manga intensiv war, berichteten ihm die Kollegen beim Mittagessen: "Die Jungs haben gesagt, dass sehr viel Feuer drin war und es verbal ganz schön zur Sache ging. Das ist aber auch ein normaler Zustand in der Vorbereitung."

Der BVB ist dabei, große Umfänge zu trainieren - das wird sich in diesen Tagen auch nicht mehr ändern. "Wir haben viele Dinge schon abgearbeitet. Es geht sehr intensiv zur Sache, der Umfang ist erwartungsgemäß sehr hoch. Es gilt, sich jetzt durchzubeißen", sagte der 34-Jährige.

"Es hilft nichts, sich verrückt zu machen"

Dabei gab er einen Einblick, wie die Mannschaft mit der aktuellen Situation umgeht. Borussia Dortmund steckt als Tabellensiebtzehnter tief im Abstiegskampf. "Es ist ganz, ganz schwierig, mit dem Abstiegskampf umzugehen. Wir sind damit in den letzten Jahren nicht damit konfrontiert worden, es ist eine neue Situation. Es hilft jetzt aber auch nichts, sich verrückt zu machen, Angst zu bekommen oder zu verkrampfen", so Kehl.

"Wir sollten uns auf unsere Stärken besinnen. Wir werden mannschaftstaktisch besser werden, das Team wird einen deutlichen Schritt nach vorne machen. Es gibt innerhalb der Mannschaft keine Angstzustände oder Panikattacken. Wir haben uns das alles selbst eingebockt. Es liegt jetzt an uns, das abzustellen."

Vielmehr habe das Team "einen Strich unter die Hinserie" gemacht. Dort habe man zwar den Weg der vergangenen Jahre verlassen, "wir werden jetzt aber nicht anfangen, etwas Verrücktes zu machen oder anders Fußball zu spielen."

Karriereende beschlossene Sache

Wie lange Kehl selbst noch Fußball spielen wird, war nach der Ankündigung seines Karriereendes eigentlich klar. Doch der Routinier gehörte in der schwachen Vorrunde noch zu den konstantesten Dortmundern. Seine Leistungen ließen Stimmen laut werden, wonach Kehl vielleicht ja doch noch nicht aufhören wird.

"Das Karriereende ist beschlossen", entgegnete der defensive Mittelfeldspieler. "Das ist im Moment der Stand. Es hat sich nichts Neues ergeben. Ich weiß, wie schnelllebig alles ist. Wenn ich in der Hinserie nicht die eine oder andere gute Leistung gebracht hätte, käme die Frage jetzt auch nicht. Ich habe mit niemandem vom Verein darüber gesprochen."

Sein letztes Karrierejahr hat er sich aber naturgemäß vollkommen anders vorgestellt: "Ich wollte das Jahr genießen. Dass ich mit dem BVB noch einmal solche Probleme bekomme wie jetzt, habe ich auch nicht gedacht." Doch immerhin war für ihn die Pause hilfreich und notwendig, da Kehl sich gegen Ende des Jahres 2014 oft durch die Partien geschleppt hat.

"Qualität allein reicht nicht, um Spiele zu gewinnen"

"Ich hatte zuletzt mit angebrochener Rippe gespielt und musste mich in Training und Spiel spritzen lassen. Die Situation war aber auch nicht so, dass ich mich verstecken konnte. Ich musste mich aufopfern", so Kehl.

"Die Rippe wird mich jetzt noch ein paar Tage begleiten, sie schränkt mich aber nicht mehr ein. Mein Körper ist weiterhin so fit, dass ich jede Einheit genieße und vollgas gebe. Ich habe in der Vorrunde sehr viele Spiele gemacht und mich gut gefühlt."

Doch so lange der BVB nicht absteigt würde Kehl wohl auch unterschreiben, in der Rückrunde weniger Partien zu absolvieren. Er blickte zuversichtlich nach vorne: "Wir haben einige Spieler, die in der Vorrunde nicht bei 100 Prozent oder verletzt waren und keinen guten Rhythmus hatten. Das schürt nun eine große Hoffnung, dass sich unsere Qualität in der Rückserie steigern wird. Aber, wie der Trainer auch schon sagte: Qualität allein reicht nicht, um Spiele zu gewinnen."

Borussia Dortmund in der Übersicht

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung