Dienstag, 27.01.2015

Gewinner und Verlierer der Winterpause

Wenn's mal wieder nicht voran geht

Der Rückrundenstart steht vor der Tür. Zeit, einen Blick auf die Gewinner und Verlierer der Vorbereitung während der Winterpause zu werfen. Teil zwei beschäftigt sich mit den Klubs im Tabellenmittelfeld.

Vaclav Kadlec hat sich bei Eintracht Frankfurt noch nicht durchsetzen können
© getty
Vaclav Kadlec hat sich bei Eintracht Frankfurt noch nicht durchsetzen können
FSV Mainz 05, Logo

1. FSV Mainz 05

So lief die Vorbereitung: Harmonisch - aber das ist in Mainz fast immer der Fall. Der Teamgeist stimmt bei den Rheinhessen, allerdings waren die Ergebnisse nicht wirklich überragend. Offensichtlich drückt in der Offensive weiter der Schuh, auch weil Shinji Okazaki beim Asien Cup weilte. Trotz seiner Oberschenkelverletzung könnte der Japaner gegen Paderborn auflaufen. Dennoch: Das Spiel nach vorne wurde in der Winterpause nicht verbessert. Immerhin zeigen die beiden Neuverpflichtungen Pierre Bengtsson und Christian Clemens sehr gute Ansätze.

Der Gewinner: Axel Busenkell. Der große Gewinner ist Busenkell vielleicht nicht, aber definitiv ein Mann mit einem riesigen Anteil an der erfolgreichen Mainzer Wintervorbereitung. Der Reha-Coach hat es geschafft, Julian Baumgartlinger, Niko Bungert, Stefan Bell, Jonas Hofmann und Christoph Moritz für das Trainingslager fit zu bekommen. Nicht alle konnten schon voll mitziehen, bis zum Rückrundenstart ist man aber sehr zuversichtlich.

Der Verlierer: Stefanos Kapino. Bekam im Winter zwar die eine oder andere Chance, doch Konkurrent Loris Karius ist nicht nur gesetzt, sondern verlängerte seinen Vertrag im Januar bis 2018. Somit gibt es auch in nächster Zeit für Kapino kaum Hoffnung auf Einsätze - nicht gerade förderlich für den jungen Griechen.

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1. FC Köln

So lief die Vorbereitung: Als durchweg positiv kann Köln die Vorbereitung abhaken. In drei Versuchen gab es drei Siege, zweimal blieb man ohne Gegentor. Der 3:2-Erfolg über Fluminense war ebenfalls überzeugend, wenn auch etwas torreicher als geplant. Die Offensive scheint gefährlicher geworden zu sein, gelangen doch insgesamt sieben Treffer.

Der Gewinner: Daniel Halfar. Der 1. FC Köln sucht händeringend nach einem Kreativspieler für die Position des Zehners. Bis jetzt ist man ohne Erfolg auf dem Transfermarkt - auch wenn der Transfer von Carlos Eduardo offenbar kurz bevorsteht. Bis dahin ist Halfar der Profiteur, der in der Vorbereitung häufiger seine gute Form aus der Zweitliga-Saison reaktivieren konnte.

Der Verlierer: Patrick Helmes. Groß waren die Erwartungen ohnehin nicht, doch die letzten Worte von Peter Stöger waren deutlich: "Ihn habe ich nicht auf der Rechnung. Er fällt seit sechs, sieben Monaten aus. Selbst wenn er wieder ins Mannschaftstraining einsteigt, ist es fast ausgeschlossen, dass er bis zum Sommer ein fester Bestandteil wird." Helmes wird auch in der Rückrunde keine Rolle spielen - wieder ein verlorenes Jahr für den Stürmer.

SC Paderborn 07

So lief die Vorbereitung: Sehr wechselhaft spielte der SCP in den Testspielen. Beim 5:0-Sieg über Wiedenbrück holte man sich noch Selbstvertrauen, nur um dann gegen den FC Kray mit 0:3 unterzugehen. Die Tests gegen Aue und Darmstadt waren ordentlich, wenn auch kein großer Schritt nach vorne, die Pleite gegen Pauli nutze Andre Breitenreiter für einige Experimente.

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Der Gewinner: Mahir Saglik. Der SC Paderborn ist zu ungefährlich nach vorne und hält die Augen deshalb schon lange nach einem Stürmer offen. Das Problem: Viel Geld hat der SCP nicht zur Verfügung, die Lösung muss sofort einschlagen und Erfahrung mitbringen. Angesichts der Möglichkeiten keine einfache Aufgabe für die sportliche Leitung. Derweil empfiehlt sich Saglik in der Vorbereitung für eben diese Rolle. Mit viel Erfahrung ausgestattet, hat er in den Vorbereitungsspielen mehrmals das Ruder in die Hand genommen.

Der Verlierer: Marvin Ducksch. Das Stürmerproblem in Paderborn hätte Ducksch in die Karten gespielt. Hätte, denn ehe sich die BVB-Leihgabe nachhaltig für höhere Aufgaben empfehlen konnte, war die Vorbereitung schon wieder beendet. Nach 17 Minuten gegen Aue musste Ducksch raus, die Diagnose macht wenig Hoffnung - Mittelfußbruch.

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