Robben: Rotation muss nicht sein

Von Adrian Franke
Arjen Robben ist kein Freund der Rotation
© getty

Arjen Robben ist nach wie vor kein großer Fan der Rotation und warnt davor, die Bedeutung des Spielrhythmus für Profis zu unterschätzen. Unter Trainer Pep Guardiola konnte sich der Niederländer sogar noch steigern und hofft auf eine baldige Vertragsverlängerung des Spaniers.

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"Rotation muss für mich nicht sein. Ich brauche diesen permanenten Rhythmus, da werde ich immer stärker und komme in einen Flow rein", betonte Robben gegenüber dem "Kicker", gab aber gleichzeitig zu: "Ein Spiel Pause zwischendrin hilft allerdings Kopf und Körper."

Dennoch dürfe man die Bedeutung des Spielrhythmus nicht vernachlässigen, weshalb Guardiola das Team stets antreibe: "Auch bei einem 4:0 musst du weitermachen. Wenn man nur 70 Prozent spielt, passiert nichts mehr, dann gehen Rhythmus und Spaß verloren."

Gleichzeitig dürfe das Team auch den Hunger nie verlieren: "Der Sieg im Champions-League-Finale 2013 hat für Entspannung gesorgt, trotzdem denke ich nicht, ich hätte alles erreicht. Ich bin noch hungrig, ehrgeizig und versuche mich zu verbessern. Vielleicht liegt es auch an meinem Alter: Ich bin entspannt und fühle mich wohl."

Robben: Pep taktisch "der Beste der Welt"

Insgesamt hat der 30-Jährige unter Guardiola aber sogar nochmals einen Sprung gemacht und sich in einzelnen Bereichen verbessert: "Im Positionsspiel, im Gespür für die Räume, wo ich noch gefährlicher werden kann. Wir wechseln viel, das gefällt mir, mal außen, mal mehr innen, in Berlin am vorigen Samstag auf der Zehn."

Vor allem wenn die Münchner in Ballbesitz sind, "ist unser Trainer für mich taktisch der beste auf der Welt", betonte Robben weiter: "Er ist Perfektionist. Der Vorteil ist, dass wir uns nicht mehr aneinander gewöhnen müssen. Wir haben uns in dieser Saison verbessert, in Ballbesitz haben wir mehr Ruhe, bei Ballverlust attackieren wir gezielter."

Darüber hinaus arbeite der Spanier "sehr hart, schaut sich viel an und bereitet uns sehr gut vor. Guardiola hat das Gefühl für die Räume, wo die sich auftun. Das hatte er schon als Spieler." Robben hofft daher, dass der Verein den Trainer auch über dessen aktuelles Vertragsende 2016 hinaus halten kann: "Mein Vertrag gilt bis 2017, so lange möchte ich mit ihm zusammenarbeiten."

Arjen Robben im Steckbrief

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