Del Bosque stolz auf Bayerns Spanier

Von Adrian Franke
Mittwoch, 12.11.2014 | 12:20 Uhr
Bayerns Xabi Alonso bringt den spanischen Nationaltrainer Vicente de Bosque ins Schwärmen
© getty
Advertisement
World Cup
Brasilien -
Costa Rica (Highlights)
World Cup
Nigeria -
Island (Highlights)
World Cup
Serbien -
Schweiz (Highlights)
World Cup
Belgien -
Tunesien (Highlights)
World Cup
Südkorea -
Mexiko (Highlights)
World Cup
Deutschland -
Schweden (Highlights)
World Cup
England -
Panama (Highlights)
World Cup
Japan -
Senegal (Highlights)
World Cup
Polen -
Kolumbien (Highlights)
World Cup
Saudi-Arabien -
Ägypten (Highlights)
World Cup
Uruguay -
Russland (Highlights)
World Cup
Spanien -
Marokko (Highlights)
World Cup
Iran -
Portugal (Highlights)
World Cup
Australien -
Peru (Highlights)
World Cup
Dänemark -
Frankreich (Highlights)
World Cup
Nigeria -
Argentinien (Highlights)
World Cup
Island -
Kroatien (Highlights)
J2 League
Fagiano -
Tokyo Verdy
World Cup
Südkorea -
Deutschland (Highlights)
World Cup
Mexiko -
Schweden (Highlights)
World Cup
Schweiz -
Costa Rica (Highlights)
World Cup
Serbien -
Brasilien (Highlights)
World Cup
Senegal -
Kolumbien (Highlights)
World Cup
Japan -
Polen (Highlights)
World Cup
Panama -
Tunesien (Highlights)
World Cup
England -
Belgien (Highlights)

Spaniens Nationaltrainer Vicente del Bosque ist begeistert von den spanischen Akteuren beim FC Bayern und schwärmte von Xabi Alonso. Trotz der starken spanischen Liga schaut der 63-Jährige zuletzt aus verschiedenen Gründen vermehrt ins Ausland, für sein Heimatland gab er dennoch eine optimistische Prognose ab.

"Xabi ist fast wie ein Trainer auf dem Spielfeld. Er fühlt sich als Achse der Mannschaft, viele suchen ihn auch", so del Bosque in der "Sport Bild". Allerdings stehe ihm Alonsos Nachfolger in Madrid und Vorgänger in München dabei in nichts nach: "Genauso wie sie bei Real Toni Kroos suchen. Er spielt jetzt weiter hinten als bei Bayern. 80 Prozent der Pässe kommen an. Beide sind außergewöhnliche Spieler."

Kroos spiele "sehr elegant. Gute Tempowechsel, kurze Pässe, lange Pässe. Für mich ist es Wahnsinn, dass Xabi erst 48 Stunden bei Bayern war und schon gegen Schalke spielte. Das ist auch ein Produkt seiner Intelligenz. Da kann Spanien schon ein bisschen stolz drauf sein. Genauso, dass ein Spanier Trainer bei Bayern München sein darf. Das ist gut für unseren Fußball."

Nicht jede Woche Ronaldo und Messi

Insgesamt gingen in den letzten Jahren viele Spanier ins Ausland, "das war früher nicht so. Heute spielen sie bei Neapel, Juventus, Bayern München, Manchester City, Manchester United." Für den spanischen Fußball aber sei das positiv, "und vergessen wir nicht", so del Bosque weiter: "Das Champions-League-Finale hieß Real Madrid gegen Atletico Madrid, Sevilla hat die Europa League gewonnen. Das zeigt die Qualität unserer Liga."

Dennoch schaue er gerne auch in andere Länder. "Ich sehe mir auch gerne die Premier League und die Bundesliga an. Ronaldo bei Real und Messi bei Barcelona muss ich nicht jede Woche sehen", berichtete del Bosque weiter. Immerhin sei in Deutschland "die Begeisterung sehr groß, die Stadien sind voll. Dazu kommt die gute Organisation. Alles sauber, schön dekoriert, schöner Rasen überall."

Del Bosque schützt Khedira und Casillas

Dennoch äußerte er sich zu Reals Sorgenkindern. "Khedira spielt fantastisch bei Real. Er hat außergewöhnliche Fähigkeiten, die super zu Real Madrid passen. Da muss ich allen Kritikern widersprechen. Er verteidigt nicht nur, er hat sich Respekt verdient", so del Bosque. Auch den oft kritisierten Iker Casillas verteidigte er: "Er ist ohne Zweifel immer noch ein großer Torwart. Leider haben die Blogs, Kommentare, sozialen Medien vieles verändert."

Trotzdem hält er auch in der Nationalmannschaft weiter an dem Routinier fest und geht trotz des WM-Debakels, als Spanien bereits in der Vorrunde ausschied, optimistisch an die Vorbereitungen zur EM 2016: "Ich denke, dass man kurzfristig Stabilität reinbringen kann. Wenn nicht jedes Resultat alles infrage stellt. Dann sind es acht Jahre für mich, das ist eine lange Zeit."

Weiter betonte der 63-Jährige mit Blick auch auf die großen wirtschaftlichen Probleme in seiner Heimat: "Wir sind ein modernes Land in vielerlei Hinsicht. Ich weiß, dass die "Sport Bild" ein sehr großes Echo hat. Und ich will auch übermitteln, dass Spanien ein gutes Land ist, dass es vorwärtskommt. Teilen Sie das Ihren Lesern bitte mit. Ich glaube, dass vieles besser wird."

Der Kader des FC Bayern

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung