Bayern-Sportvorstand wettert gegen oberflächliches Geschäft

Sammer: "Image ist Schein"

Von Marco Nehmer
Samstag, 15.11.2014 | 13:33 Uhr
Matthias Sammer ist von der Scheinheiligkeit des Profifußballs genervt
© getty
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Matthias Sammer geißelt die Oberflächlichkeit im Profifußball und bezichtigt das Geschäft der Scheinheiligkeit - von der sich der FC Bayern abheben würde. Der Sportvorstand der Münchner lobt den Charakter von Mannschaft und Fans.

Der 47-Jährige gilt in der medialen Wahrnehmung oftmals als notorischer Kritiker, als Nörgler - doch Sammer hält von solchen Diskussionen nichts. "Image ist Schein", so der FCB-Sportvorstand gegenüber der "tz".

Die generelle "Scheinheiligkeit des Geschäfts" habe für Sammer "keine Substanz", erklärte er. "Sie interessiert mich überhaupt nicht. Für mich ist es sehr wichtig, dass mein unmittelbares Umfeld - meine Familie und der FC Bayern - weiß, dass ich auch ganz andere Eigenschaften habe."

Für den Kader des deutschen Rekordmeisters gelte dasselbe. "Ich bin der Meinung, dass unsere Mannschaft sich von so einer Scheinheiligkeit abhebt. Das ist extrem wohltuend", so Sammer. "Die Mannschaft ist unheimlich gefestigt und geht selbst in der aktuellen Phase so souverän mit Kritik und Selbstkritik um, das ist für mich fast schon besorgniserregend."

"Bayerische Fankultur ist eine komplett andere"

"Der Typus, den unsere Mannschaft verkörpert, ist sympathisch. Er ist selbstbewusst, selbstkritisch und vor allem weiterhin erfolgshungrig. Das lieben unsere Fans", stellte der Europameister von 1996 fest. Zudem sei "die Fannähe unserer Spieler total ausgeprägt. Und trotz Internationalisierung werden wir immer unser sicheres Standbein in der Region behalten."

"Ich bin ohnehin der Meinung, dass die bayerische Fankultur eine komplett andere ist", fand der Ex-Dortmunder lobende Worte für die Anhängerschaft. "Sie wird manchmal aufgrund der großen Emotionalität, die es woanders gibt, etwas kritischer gesehen. Ich finde, die bayerische Fankultur hat viel mehr Tiefe. Sie hat viel mehr Sachverstand, eine viel größere Beobachtungsgabe und hat viel mehr Zuneigung."

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