Trainer schwimmt auf Euphorie-Welle

Favre genießt und will mehr

SID
Montag, 03.11.2014 | 11:23 Uhr
Lucien Favre hat mit der Borussia derzeit allen Grund zur Freude
© getty
Advertisement
Bundesliga
SoJetzt
Alle Highlights des Spieltags inkl. Wolfsburg-Hoffenheim
Primera División
Live
Real Madrid -
Eibar
Serie A
Live
Lazio -
Cagliari
Serie A
Live
Sao Paulo -
Flamengo
Ligue 1
Live
Marseille -
PSG
Allsvenskan
Malmö -
AIK
Primera División
Real Sociedad -
Espanyol
Primera División
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter Mailand -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolverhampton
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Strasbourg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nizza
Championship
Leeds -
Sheffield Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man United -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Serie A
Milan -
Juventus
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Primera División
Atletico Madrid -
Villarreal
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Serie A
AS Rom -
Bologna
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Watford -
Stoke (Delayed)
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham (Delayed)
Super Liga
Cacak -
Partizan
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
PSV
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
First Division A
Brügge -
Sint-Truiden
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo Verona
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Ligue 1
Toulouse -
St. Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Serie A
Ponte Preta -
Corinthians
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Serie A
FC Turin -
Cagliari
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano
Serie A
Hellas Verona – Inter Mailand
Premier League
Burnley -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Real Betis
Primera División
Las Palmas -
La Coruna
Copa Libertadores
Lanus -
River Plate
Championship
Preston -
Aston Villa
Copa Libertadores
Grêmio -
Barcelona
Copa Sudamericana
Flamengo -
Fluminense
A-League
Melbourne City -
Sydney
Ligue 1
Rennes -
Bordeaux Begles
Primera División
Real Betis -
Getafe
Primera División
Valencia -
Leganes
Championship
Bristol -
Cardiff
Premiership
St Johnstone -
Celtic
Championship
Aston Villa -
Sheffield Wednesday
Primera División
Deportivo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
PSG
Serie A
Bologna -
Crotone
Primera División
Alaves -
Espanyol
Championship
Brentford -
Leeds
Ligue 1
Metz -
Lille
Ligue 1
Monaco -
Guingamp
Ligue 1
Montpellier -
Amiens
Ligue 1
Nantes -Toulouse
Ligue 1
Troyes -
Straßburg
Primera División
Barcelona -
Sevilla
Serie A
Genoa -
Sampdoria
Primeira Liga
Porto -
Belenenses

Am Ende seines denkwürdigen Geburtstages schaltete auch der fußballverrückte Lucien Favre einmal ab und gönnte sich ein Glas Rotwein. 17 Pflichtspiele ungeschlagen, neben dem VfL Wolfsburg der einzige ernsthafte Bayern-Jäger und aufkommende Vergleiche mit dem legendären Hennes Weisweiler - der Trainer von Borussia Mönchengladbach hatte nach dem souveränen 3:1 (2:1) im Verfolgerduell gegen 1899 Hoffenheim allen Grund, einmal zu entspannen.

Der akribische Arbeiter Favre lehnte sich aber nur kurz zurück. Vergleiche mit Trainer-Legende Weisweiler wollte er auch nach der Einstellung des Uralt-Rekord aus der Meistersaison 1970/71 am liebsten gar nicht hören. "Die Geschichte habe ich gar nicht so verfolgt", sagte der Schweizer. Viel wichtiger sei für ihn, dass Gladbach wieder eine gute Mannschaft habe, so der 57-Jährige.

Davon kann sich derzeit die Konkurrenz in der Bundesliga Woche für Woche überzeugen. Doch das ist dem glänzenden Taktiker Favre nicht genug. "Wir müssen die Mannschaft weiter stabilisieren, sie kann noch weitere Fortschritte machen. Wir wollen unsere Serie fortsetzen", sagte Favre.

Wenn der bescheidene Schweizer diese Worte wählt, klingt es fast schon wie eine Kampfansage an die Konkurrenz. Dabei ist der Respekt vor dem fünfmaligen deutschen Meister ohnehin schon enorm. "Einfache Fehler bestraft Gladbach aktuell brutal", stellte 1899-Coach Markus Gisdol anerkennend fest und Innenverteidiger Niklas Süle ergänzte: "Gladbach ist vorne super besetzt."

Ständige Rotation

Gegen Hoffenheim rotierte Favre wieder kräftig, die neu in die Startelf gerückten André Hahn (12.) und Patrick Herrmann (32./52.) zahlten das Vertrauen mit ihren Toren zurück. "Außen geht die Post ab", sagte Herrmann mit Blick auf das bemerkenswerte Tempospiel der Gladbacher über die Flügel.

Vergleiche mit der legendären Fohlenelf unter Weisweiler kommen da zwangsläufig. Favre äußert sich aber nur ungern über die Vergangenheit. "Weisweiler war ein Top-Trainer mit viel Charisma. Ich hatte einen guten Kontakt zu ihm", lässt er sich aber entlocken.

Als Favre noch Spieler bei Servette Genf war, trainierte Weisweiler Grasshopper Zürich und nominierte den aktuellen Gladbacher Coach als Spieler des Jahres. Doch Favre verbindet auch eine negative Erinnerung mit seinem erfolgreichsten Vorgänger auf der Borussia-Bank: "Im Pokal haben sie einmal in der Nachspielzeit zum 2:2 ausgeglichen. Das Wiederholungsspiel haben wir dann 0:3 verloren."

"Müssen auf dem Boden bleiben"

Das Gefühl der Niederlage kennt man derzeit rund um den Borussia-Park in diesen Wochen aber nicht. In grenzenlose Euphorie verfällt deswegen niemand. "Wir müssen auf dem Boden bleiben", forderte Favre, während Max Eberl aber das gewonnene Selbstvertrauen zum Ausdruck bringt: "Wir genießen den Moment, stehen berechtigt da oben. Es ist noch ein langer Weg, aber den wollen wir gehen. Die Tabelle ist eine Momentaufnahme. Am zehnten Spieltag ist noch keine Mannschaft in die Champions League gekommen", sagte der Sportdirektor bei Sky.

Auch Matchwinner Patrick Herrmann hebt vor dem Europa-League-Spiel am Donnerstag in Limassol und dem nächsten Bundesligaauftritt am kommenden Sonntag beim kriselnden Vizemeister Borussia Dortmund mahnend den Finger: "In der vergangenen Saison wurde in der Winterpause auch viel über die Tabellensituation gesprochen. Das hat uns nicht gut getan."

Die Hoffenheimer nahmen derweil ihre erste Niederlage im zwölften Pflichtspiel gelassen. "Aus diesem Spiel können wir einiges lernen. Das müssen wir auch, um uns weiter zu verbessern", sagte Torhüter Oliver Baumann. Mehr als den zwischenzeitlichen Ausgleich durch Anthony Modeste (30.) gelang den Gästen in der Offensive nicht. "Wir hatten zu wenig Torchancen, um zu sagen, hier wäre ein Punkt drin gewesen", sagte Baumann. Widersprechen wollte da niemand.

Alles zur Borussia

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung