"Hätte in Freiburg nicht gewonnen"

SID
Armin Veh bereut seine Rücktritts-Entscheidung nicht
© getty

Trainer Armin Veh ist eine Woche nach seinem Rücktritt beim VfB Stuttgart mit sich im Reinen. "Ich habe die Entscheidung nicht aus Müdigkeit, sondern aus Überzeugung getroffen. Und wenn ich mich für etwas entscheide, fühle ich mich auch wohl damit", sagte der 53-Jährige in der Sendung "Sky90": "Ob es die richtige oder falsche Entscheidung war, wird sich noch zeigen."

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Veh war nach dem 0:1 gegen den FC Augsburg als Tabellenletzter zurückgetreten. Sein Nachfolger (und Vorgänger) Huub Stevens feierte zum Auftakt einen 4:1-Sieg beim SC Freiburg.

"Ich bin mir sicher, dass ich dieses Spiel an dem Tag nicht gewonnen hätte", sagte Veh mit einem Schmunzeln: "Ich will nicht alles auf Glück reduzieren, aber bei dieser Entscheidung hat es eine große Rolle gespielt." Die erste Woche zu Hause habe ihm "ganz gut getan, weil ich ohnehin noch ein bisschen Grippe gehabt habe".

Eintracht Frankfurts Vorstandsboss Heribert Bruchhagen glaubt indes nicht, dass sein ehemaliger Trainer Veh ihn 2016 beerben wird. "Die Kompetenz dazu hat er auf jeden Fall. Aber ich weiß nicht, ob Armin derjenige ist, der um neun Uhr ins Büro geht und abends nach Hause und der in der Frankfurter Gesellschaft den Grüß-August gibt. Das ist nicht Armin Veh", sagte Bruchhagen.

Armin Veh im Steckbrief

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