Die Stimmen zum 10. Spieltag

Luhukay: "Tief enttäuscht"

SID
Sonntag, 02.11.2014 | 17:34 Uhr
Mit dem Auftritt seiner Elf nicht einverstanden: Hertha-Coach Jos Luhukay
© getty
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Hertha-Coach Jos Luhukay kritisiert seine Profis und blickt neidisch nach Paderborn. Markus Gisdol sieht Positives in der Hoffenheimer Niederlage. Peter Stögers Kölner hatten keine Ideen. Leverkusens Roger Schmidt echauffiert sich über die Härte des Spiels beim HSV.

1. FC Köln - SC Freiburg 0:1

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): "Wir wissen, dass wir in der Bundesliga Spiele gewinnen können, aber dazu müssen wir in allen Bereichen ans Maximum gehen. Das war heute nicht der Fall. Die Ideen bei Ballbesitz waren mangelhaft, auch in der Defensive hat nicht alles gestimmt."

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Wir haben gewusst, dass es sehr sehr umkämpft wird. Wir wollten die Leistung aus dem Pokal fortsetzen und die bestmögliche Kompaktheit herstellen. Das hat meine Mannschaft über 90 Minuten gut hingekriegt. In so einem engen Spiel brauchst Du aber auch immer das Quäntchen Glück."

SC Paderborn - Hertha BSC 3:1

Andre Breitenreiter (Trainer SC Paderborn): "Wir sind überglücklich. Wir wollten unbedingt gewinnen, und wir sind froh, dass es gelungen ist. Wir wollten die Aufstiegseuphorie mitnehmen, und die Jungs setzten das Woche für Woche um. Sie wollen auch weiterhin Gas geben. Wenn man sieht, wie viele Tore wir schon erzielt haben und wie viele Punkte wir schon geholt haben, dann liegen wir mit unserer Arbeit richtig. Es war unheimlich wichtig, präsent und aggressiv zu sein. Nach vorne waren wir in der ersten Halbzeit gut, im Spiel gegen den Ball aber zu zögerlich. Danach haben wir eine unglaubliche Reaktion gezeigt und eine Schippe draufgelegt."

Jos Luhukay (Trainer Hertha BSC): "Ich bin nicht nur enttäuscht, sondern tief enttäuscht. Heute hätte man eine Reaktion zeigen müssen, das haben wir vernachlässigt. Wir haben vieles vermissen lassen. Das war viel zu wenig. Paderborn hat absolut verdient gewonnen, ohne Zweifel. Wir haben auf das Spiel hingewiesen, haben es aber nicht angenommen. Wenn man gesehen hat wie Paderborn voller Leidenschaft in die Zweikämpfe gegangen ist, das habe ich bei uns vermisst. Wir hätten in der Tabelle einen Sprung machen können. Aber wenn man so spielt, hat man nicht mehr verdient."

Borussia Mönchengladbach - 1899 Hoffenheim 3:1

Lucien Favre (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Wir haben bis zum Schluss gelitten, wir hätten das vierte Tor machen müssen. Wir machen zu wenig Tore bei unseren Chancen. Daran müssen wir arbeiten. Ich arbeite gut. Aber allein mache ich nichts. Die Zusammenarbeit funktioniert sehr, sehr gut. Zusammen sind wir gut."

Markus Gisdol (Trainer 1899 Hoffenheim): "Das Ergebnis fühlt sich nicht gut an. Das haben wir ja auch lange nicht gehabt. Mit der Leistung bin ich dennoch total zufrieden. Die erste Halbzeit war ausgeglichen, nach dem Wechsel hat Gladbach die Führung ausgebaut, dann wird es natürlich schwer. Aber die Niederlage haut uns nicht um."

Bayern München - Borussia Dortmund 2:1

Pep Guardiola (Trainer Bayern München): "Franck Ribery hat uns nach seiner Einwechslung sehr geholfen. Er sollte bei Subotic spielen und seine Stärken im Eins-zu-eins-Spiel zeigen. Wir haben in der ersten Halbzeit auch Lösungen dafür gefunden, dass Xabi Alonso gedeckt wurde, und ich meine, dass wir für solche Situationen immer Lösungen finden werden."

Robert Lewandowski (FC Bayern München): "Wir haben nicht perfekt gespielt. Aber wir sind sehr zufrieden, dass wir heute drei Punkte haben. Ich habe nicht groß gejubelt. Es war ein großer Tag für mich. Das Tor war für meinen Vater gewidmet. Dortmund ist eine Mannschaft, die immer um die ersten drei Plätze kämpfen muss. Ich bin sicher, dass sie in der nächsten Saison wieder in der Champions League spielen."

Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund): "Es ist zwar hart, weil wir viel investiert, die beste erste Halbzeit seit langem gespielt und trotzdem nichts bekommen haben. Daran haben wir zu knabbern, auch wenn der Druck irgendwann zu groß wurde und die Niederlage nicht unverdient war. Unsere Lage ist momentan alles andere als gut, wir haben viele Baustellen. Wir müssen uns einfach auch einmal wieder belohnen, denn dass wir gut spielen können, haben wir wieder gezeigt."

Sebatian Kehl (Borussia Dortmund): "Wir haben viel investiert, dafür am Ende nichts bekommen. Dementsprechend sind wir sehr enttäuscht. Unter dem Strich steht eine Tabellensituation, die uns alle sehr unzufrieden macht. Hier werden noch andere Mannschaften verlieren und nicht nach einem Kopfproblem befragt. Wir haben in anderen Spielen die Punkte liegen gelassen."

Hamburger SV - Bayer Leverkusen 1:0

Joe Zinnbauer (Trainer Hamburger SV): "Wir wurden oft durch Fouls unterbrochen, beide Mannschaften haben sich von der allgemeinen Hektik anstecken lassen. Leverkusen war spielerisch sicherlich stärker, aber wir hatten unsere eigenen Mittel dagegenzuhalten."

Heiko Westermann (Hamburger SV): "Über Hakan ist viel geredet worden. Uns als Mannschaft war aber nur wichtig, dass Leverkusen hier verliert und wir die drei Punkte in Hamburg behalten."

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen): "Am Ende der ersten Hälfte war es mehr Treibjagd als Fußball. Ich glaube, dass das Spiel entglitten ist - auch dem Schiedsrichter. Wie Hamburg hier spielen wollte, war von der ersten Sekunde an klar zu sehen. In den ersten fünf Minuten waren schon Foulspiele dabei, die überaus agressiv waren, die durchgewunken wurden. So wie auch 180 taktische Fouls durchgewunken wurden. Wenn jeder Angriff von uns quasi mit einem taktischen Foul ohne Verwarnung beendet werden kann, ist es natürlich schwierig, vor das gegnerische Tor zu kommen. Deshalb bin ich nicht einverstanden, wie wir heute behandelt wurden."

VfB Stuttgart - VfL Wolfsburg 0:4

Armin Veh (Trainer VfB Stuttgart): "Normalerweise ist ein 4:0 ein klares Ergebnis. Aber so klar war es natürlich nicht. Wir hätten eigentlich die Führung verdient gehabt - dann läuft das Spiel ganz anders. Man kann den Spielern nicht absprechen, dass sie alles versucht haben, aber wir müssen die Fehler abstellen."

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): "Die 50.000 Zuschauer haben ihr Kommen sicher nicht bereut. Wir haben ein tolles Fußballspiel gesehen. Ein 8:5 hätte es richtig getroffen. Man könnte sich über die Chancenverwertung beschweren - aber das wäre Jammern auf höchstem Niveau."

Mainz 05 - Werder Bremen 1:2

Kasper Hjulmand (Trainer FSV Mainz 05): "Wir sind natürlich extrem enttäuscht. Wir haben eigentlich eine gute erste Halbzeit gespielt und hätten das Spiel in der ersten halben Stunde entscheiden können. Aber das haben wir nicht geschafft."

Loris Karius (Torhüter FSV Mainz 05): "Er will schon den Kontakt haben, lässt sich in mich reinfallen. Für mich ist das ein Witz."

Viktor Skripnik (Trainer Werder Bremen): "Natürlich sind wir froh über die drei Punkte. Zum Schluss zählt nur das. Wir sind überglücklich. Nach den ersten 20 Minuten hat man sich vielleicht nicht vorstellen können, dass wir gewinnen. Wir sind an unser Limit gegangen."

Clemens Fritz (Kapitän Werder Bremen): "Viktor Skripnik hat uns in dieser Woche immer wieder bestärkt. Robin Dutt hat aber auch seinen Anteil. Die Mannschaft ist total fit, sonst hätten wir nicht 90 Minuten so marschieren können."

Hannover 96 - Eintracht Frankfurt 1:0

Tayfun Korkut (Trainer Hannover 96): "Großes Lob von meiner Seite. Nach dem Pokal-Aus gab es bei uns schon eine negative Stimmung. Aber meine Mannschaft hat das von den ersten Minuten an sehr gut gemacht und sich Möglichkeiten erspielt. Am Ende waren wir vielleicht etwas glücklicher, aber ich habe eine unheimliche Leidenschaft gesehen. Die Mannschaft antwortet auf Rückschläge und hat jetzt 16 Punkte auf dem Konto. So was wie im Pokal darf natürlich trotzdem nicht passieren."

Thomas Schaaf (Eintracht Frankfurt): "Wir sind nicht glücklich mit diesem Ergebnis und müssen uns ärgern, dass wir nichts mitnehmen. Nach dem Spielverlauf hatten wir die Hoffnung, zumindest einen Punkt mitzunehmen. Die zweite Halbzeit war wesentlich besser. Da haben wir gut gestanden, wenig zugelassen und vorne auch einige sehr gute Möglichkeiten gehabt. Leider gehen wir zurzeit aber nicht in Führung, und dann sorgen wir am Ende noch selbst für das Gegentor. Es gibt aber viele positive Dinge, die mir gefallen haben."

Schalke 04 - FC Augsburg 1:0

Roberto Di Matteo (Trainer Schalke 04): "Wir haben Ehrgeiz und Kampfgeist gezeigt. Es war ein hart erkämpfter Sieg. Ich habe erstmal angefangen, ein bisschen Organisation in die Mannschaft zu bekommen, da haben wir gute Fortschritte gemacht. Aber wir können uns sicher noch im Spielaufbau verbessern. Ich bin überzeugt, dass das auch kommen wird."
Markus Weinzierl (Trainer FC Augsburg): "Das war eine unnötige und unverdiente Niederlage. Wir haben ein gutes Spiel abgeliefert, müssen aber unsere Möglichkeiten besser nutzen. Ein Fehlpass hat uns heute viel kaputtgemacht."

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