Rode als Vorbild für die Reservisten

Ein Typ für Sammer

Montag, 24.11.2014 | 10:51 Uhr
Sebastian Rode (r.) erzielte gegen 1899 Hoffenheim sein erstes Bundesligator für den FC Bayern
© getty
Advertisement
Bundesliga
Di23:00
Die Highlights der Dienstagsspiele
Scottish Premiership
Sa13:00
Rangers - Celtic: Das 409. Old Firm steht an!
Primera División
Live
Valencia -
Malaga
Serie B
Live
Palermo -
Perugia
League Cup
Live
Burnley -
Leeds
Serie A
Live
Bologna -
Inter Mailand
League Cup
Live
Leicester -
Liverpool
League Cup
Live
Reading -
Swansea
Primera División
Barcelona -
Eibar
Copa Sudamericana
Estudiantes -
Nacional
Super Liga
Borac -
Roter Stern
Serie A
Benevento -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Atletico Madrid
Primera División
Leganes -
Girona
League Cup
Arsenal -
Doncaster
League Cup
Chelsea -
Nottingham
Serie A
Atalanta -
Crotone
Serie A
Cagliari -
Sassuolo
Serie A
Genua -
Chievo Verona
Serie A
Hellas Verona -
Sampdoria
Serie A
Juventus -
Florenz
Serie A
Lazio -
Neapel
Serie A
AC Mailand -
SPAL
Serie A
Udinese -
FC Turin
League Cup
Man United -
Burton
Primera División
La Coruna -
Alaves
League Cup
West Bromwich -
Man City
Primera División
Sevilla -
Las Palmas
Primera División
Real Madrid -
Real Betis
Copa Sudamericana
Flamengo -
Chapecoense
Copa Libertadores
Santos -
Barcelona SC
Copa Libertadores
Gremio -
Botafogo
Primera División
Villarreal -
Espanyol
Primera División
Celta Vigo -
Getafe
Primera División
Levante -
Real Sociedad
Copa Libertadores
River Plate -
Jorge Wilstermann
Copa Libertadores
Lanus -
San Lorenzo
Ligue 1
Nizza -
Angers
Ligue 1
Lille -
Monaco
J1 League
Kashima -
Gamba Osaka
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Atletico Madrid -
Sevilla
Premiership
Rangers -
Celtic
Premier League
West Ham -
Tottenham
Serie A
AS Rom -
Udinese
Premier League
Man City -
Crystal Palace
Championship
Derby -
Birmingham
Primera División
Alaves -
Real Madrid
Ligue 1
Montpellier -
PSG
Serie A
SPAL -
Neapel
Premier League
Leicester -
Liverpool
Primera División
Malaga -
Bilbao
Championship
Aston Villa -
Nottingham
Ligue 1
Bordeaux -
Guingamp
Ligue 1
Caen -
Amiens
Ligue 1
Lyon -
Dijon
Ligue 1
Metz -
Troyes
Premier League
Stoke -
Chelsea (Delayed)
Primera División
Girona -
Barcelona
Serie A
Juventus -
FC Turin
Premier League
Everton -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Swansea -
Watford (Delayed)
Premier League
Burnley -
Huddersfield (Delayed)
Premier League
Southampton -
Man United (Delayed)
Serie A
Flamengo -
Avaí
Primera División
Espanyol -
La Coruna
Eredivisie
Utrecht -
PSV
Serie A
Sampdoria -
AC Mailand
Premiership
Motherwell -
Aberdeen
Championship
Sheff Wed -
Sheff Utd
Eredivisie
Ajax -
Vitesse
Ligue 1
Saint-Etienne -
Rennes
Serie A
Cagliari -
Chievo Verona
Serie A
Crotone -
Benevento
Serie A
Hellas Verona -
Lazio
Serie A
Inter Mailand -
Genua
Premier League
Rostow -
Lok Moskau
Primera División
Getafe -
Villarreal
Ligue 1
Straßburg -
Nantes
Premier League
Brighton -
Newcastle
First Division A
Charleroi -
Club Brugge
Serie A
Sassuolo -
Bologna
Primera División
Las Palmas -
Leganes
Primera División
Eibar -
Celta Vigo
1. HNL
Hajduk -
Lokomotiva
Super Liga
Rad -
Partizan
Primera División
Real Sociedad -
Valencia
Serie A
Florenz -
Atalanta
Ligue 1
Marseille -
Toulouse
Ligue 2
Clermont -
Lens
Premier League
Arsenal -
West Brom
Primera División
Real Betis -
Levante
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Flamengo
Ligue 1
Monaco -
Montpellier
Premiership
Hamilton -
Rangers
Championship
QPR -
Fulham
Primera División
Celta Vigo -
Girona
J1 League
Niigata -
Kobe
J1 League
Kawasaki -
Cerezo Cosaka
Primera División
Deportivo -
Getafe
Premier League
Huddersfield -
Tottenham
Premier League
Man Utd -
Crystal Palace
Championship
Ipswich -
Bristol City
Ligue 1
PSG -
Bordeaux
Serie A
Udinese -
Sampdoria
Premier League
Chelsea -
Man City
Primera División
Levante -
Alaves
Championship
Reading -
Norwich
Ligue 1
Amiens -
Lille
Ligue 1
Dijon -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Toulouse
Ligue 1
Nantes -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Caen
Premier League
Stoke -
Southampton
Primera División
Leganes -
Atletico Madrid
Serie A
Genua -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Leicester (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Swansea (DELAYED)
Premier League
West Brom -
Watford (DELAYED)
Serie A
Palmeiras -
Santos
Serie A
Neapel -
Cagliari
Championship
Sheffield Wed -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
St. Etienne
Serie A
Benevento -
Inter Mailand
Serie A
Chievo Verona -
Florenz
Serie A
Lazio -
Sassuolo
Serie A
SPAL -
Crotone
Serie A
FC Turin -
Hellas Verona
Ligue 1
Angers -
Lyon
Ligue 1
Nizza -
Marseille

Sebastian Rode belohnt sich gegen 1899 Hoffenheim mit seinem ersten Bundesligator für den FC Bayern. Der Neuzugang von Eintracht Frankfurt ist für die Verantwortlichen ein Beispiel, wie sich Ersatzspieler im Sinne des Teams verhalten müssen.

Es war der emotionale Höhepunkt des Bundesligaspiels gegen 1899 Hoffenheim. Die vier Tore des FC Bayern, der Ausgleich des SC Paderborn gegen Borussia Dortmund, all das wurde pflichtgemäß gefeiert. Richtig aus dem Sattel ging das Publikum in der Arena aber, als Bastian Schweinsteiger eingewechselt wurde.

Der Vize-Kapitän feierte nach knapp vier Monaten Pause sein Pflichtspiel-Comeback. Zuletzt stand er beim WM-Finale im heißen Rio de Janeiro auf dem Platz. Mit Standing Ovations wurde er an diesem kühlen Novemberabend in München-Fröttmaning begrüßt.

Trainer Pep Guardiola lernte in dieser Szene nach eigener Aussage nochmal etwas über die Bedeutung dieses Spielers für den Klub hinzu. Nur auf der Ersatzbank dürften zwei Spieler nicht besonders begeistert gewesen sein. Denn mit der dritten Auswechslung war klar, dass der Arbeitstag von Pierre-Emile Hojbjerg und Xherdan Shaqiri beendet war.

Rode überzeugt durch Selbstlosigkeit

Beide verließen auch dementsprechend bedient und wortlos die Arena. Sebastian Rode sprach dagegen von einem "Gänsehaut-Moment". Der Neuzugang von Eintracht Frankfurt stand dabei schon knapp 20 Minuten auf dem Feld und hatte sein persönliches Highlight noch vor sich.

Nach Vorarbeit von Schweinsteiger erzielte Rode seinen ersten Bundesliga-Treffer im Trikot des FC Bayern. "Es freut mich doppelt, dass er den Treffer vorbereitet hat. Das war auch für ihn ein guter Einstand", sagte Rode über Schweinsteiger. "Ich hoffe, dass er zu alter Stärke zurückfindet und uns weiterhelfen kann."

Und das war durchaus ehrlich gemeint, obwohl Schweinsteiger ein Konkurrent auf seiner Position ist. Es ist diese Selbstlosigkeit, die Rode in dieser Phase der Saison zu einem Vorbild für alle Reservisten im Allgemeinen macht. Und im Speziellen für Hojbjerg und Shaqiri.

Klare Ansage an Hojbjerg und Shaqiri

Beide hatten in den letzten Wochen mal mehr mal weniger offensiv mit ihrem Abschied im Winter kokettiert. Vor allem der Däne Hojbjerg sieht sich in letzter Zeit deutlich unterrepräsentiert. Guardiola hatte schon vor vier Wochen mit deutlichen Worten reagiert und am Freitag nochmal nachgelegt. Wer nicht bleiben wolle, solle sich mit dem Verein unterhalten und gehen. "Ich will Spieler, die für Bayern spielen wollen."

Dass trotz der Verletzung von Philipp Lahm Hojbjerg nicht zum Einsatz kam, darf durchaus als Statement des Trainers interpretiert werden. Immerhin galt der 19-Jährige bei vielen als erster Ersatzmann für den Kapitän.

Aber Rode hatte sich schon vor einer Woche ein Sonderlob für seine Zurückhaltung in der Öffentlichkeit und sein Engagement auf dem Platz verdient. "Er ist mein 'favourite player' in der Mannschaft", sagte Guardiola. "Er will immer, er will sich immer verbessern, er klagt nicht, er hilft der Mannschaft und er ist ein super Spieler für mich."

Auch Sportvorstand Matthias Sammer hat mehrmals auf die Bedeutung der Reservisten fürs Binnenklima hingewiesen und maximalen Einsatz auch in der zweiten Reihe gefordert. Der Ehrgeiz von Rode dürfte ganz nach Sammers Geschmack sein.

Robben freut sich für Rode

Natürlich habe er sich geärgert, dass er nicht in der Startelf stand, sagte Rode am Samstag, "aber es hilft ja nix zu lamentieren." Er sei Teil einer "sehr, sehr guten Mannschaft". Seine Aufgabe als Reservespieler sei es dann eben, die Spieler so zu unterstützen, dass sie ihre beste Leistung abrufen können. "So sehe ich meinen Part."

Es spricht für Rode, dass er nicht mit falschen Erwartungen nach München kam und für sich eine Vorstellung seiner Rolle im Kader entwickelt hat. Das kommt bei Trainern und Spielern an.

"Ein Riesenkompliment an ihn", sagte Arjen Robben. "Das habe ich ihm auch auf dem Platz gesagt. Er spielt noch nicht viel, aber gibt immer 100 Prozent im Training. Man sieht, dass er versucht, sich als Spieler zu entwickeln. Das Tor hat er sich verdient."

Nächste Belohnung in der CL?

Der ewig heiße Robben hat natürlich auch Verständnis für die unzufriedenden Spieler im Kader. "Wenn du auf der Bank sitzt und nicht viel Einsatzzeit bekommst, darfst und musst du sogar enttäuscht sein."

Aber man muss es im Sinne der Mannschaft transportieren. Und das gelingt Rode aktuell besser als Hojbjerg. "Jeder Mensch ist anders", sagt Rode dazu.

Es ist nicht unwahrscheinlich, dass schon am Dienstag die nächste Belohnung auf ihn wartet und er in der Champions League bei Manchester City zu seinem Startelfdebüt in der Königsklasse kommt (Di., 20.45 Uhr im LIVE-TICKER). Die Bayern sind schon fürs Achtelfinale qualifiziert, Guardiola könnte einige Änderungen vornehmen. "Das wäre schon ein geiler Moment", sagte Rode, wenn er zu den Klängen der Hymne auf dem Rasen stehen würde.

In der Liga haben sich die Bayern ebenfalls in eine hervorragende Ausgangsposition gespielt. Sieben Punkte Vorsprung auf den VfL Wolfsburg, zehn auf Borussia Mönchengladbach. "Wir haben das Ziel, bis zur Winterpause keinen Punkt mehr abzugeben", sagte Rode.

Dabei lassen sich die Münchner auch von den großen Verletzungssorgen nicht beirren. "Egal, wie viele Verletzte wir haben", sagte Rode. "Wir haben noch genügend, die da sind und Leistung bringen können." Er selbst gehört auf jeden Fall dazu.

Der Kader des FC Bayern München

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung