Zurück zur Emotion

Freitag, 07.11.2014 | 09:23 Uhr
Christian Streich jubelt mit seinem neuen Abwehrspieler Marc Torrejon
© getty
Advertisement
Fed Cup Women National Team
Sa21.04.
Halbfinale! Kerber, Görges und Co. gegen Tschechien
Ligue 1
Nantes -
Rennes
Championship
Millwall -
Fulham
Ligue 1
Dijon -
Lyon
Primera División
Leganes -
La Coruna
J1 League
Kobe -
Nagoya
Primera División
Eibar -
Getafe
Premiership
Hibernian -
Celtic
Premier League
West Bromwich -
Liverpool
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Serie A
SPAL -
AS Rom
Championship
Ipswich -
Aston Villa
Premier League
Watford -
Crystal Palace
Primera División
Celta Vigo -
Valencia
Ligue 1
Marseille -
Lille
Serie A
Sassuolo -
Florenz
Super Liga
Radnicki Nis -
Roter Stern
Ligue 1
Amiens -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Monaco
Ligue 1
Metz -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Angers
Championship
Cardiff -
Nottingham
Serie A
AC Mailand -
Benevento
Copa del Rey
FC Sevilla -
FC Barcelona
Primeira Liga
Estoril -
Benfica
Primera División
Girona -
Espanyol
Serie A
Cagliari -
Bologna
Premier League
Arsenal -
West Ham
Ligue 1
Nizza -
Montpellier
Serie A
Udinese -
Crotone
Serie A
Chievo Verona -
Inter Mailand
Serie A
Lazio -
Sampdoria
Serie A
Atalanta -
FC Turin
Premier League
ZSKA Moskau -
FK Krasnodar
Primera División
Malaga -
Real Sociedad
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
St. Etienne -
Troyes
Premier League
Man City -
Swansea
First Division A
Brügge -
Lüttich
Primera División
Las Palmas -
Alaves
Premier League
Stoke -
Burnley (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Real Betis
Serie A
Juventus -
Neapel
Ligue 1
Bordeaux -
PSG
Superliga
Boca Juniors -
Newell's Old Boys
Serie A
CFC Genua -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Newcastle
Primera División
Bilbao -
Levante
Primeira Liga
FC Porto -
Setubal
J1 League
Kashima -
Kobe
Super Liga
Roter Stern -
Cukaricki
DBU Pokalen
Bröndby -
Midtjylland
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Univ Chile
First Division A
Genk -
Brügge
Championship
Fulham -
Sunderland
Ligue 1
Montpellier -
St. Etienne
Primera División
Levante -
FC Sevilla
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Espanyol -
Las Palmas
Premier League
Liverpool -
Stoke
CSL
Guangzhou Evergrande -
Jiangsu
Championship
Aston Villa -
Derby County
Premier League
Huddersfield -
Everton
Primera División
Real Sociedad -
Bilbao
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Ligue 1
Lyon -
Nantes
Serie A
AS Rom -
Chievo Verona
Championship
Middlesbrough -
Millwall
Premier League
Swansea -
Chelsea
Primera División
Real Madrid -
Leganes
Primeira Liga
Benfica -
Tondela
Ligue 1
Bordeaux -
Dijon
Ligue 1
Lille -
Metz
Ligue 1
Monaco -
Amiens
Ligue 1
Strassburg -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Caen
Premier League
Crystal Palace -
Leicester (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Celta Vigo
Serie A
Inter Mailand -
Juventus
Premier League
Southampton -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Burnley -
Brighton (Delayed)
Primera División
Getafe -
Girona
Serie A
Crotone -
Sassuolo
Premiership
Celtic -
Rangers
Eredivisie
Feyenoord -
Sparta
Ligue 1
Rennes -
Toulouse
Serie A
Sampdoria -
Cagliari
Serie A
Atalanta -
CFC Genua
Serie A
Bologna -
AC Mailand
Serie A
Hellas Verona -
SPAL
Serie A
Benevento -
Udinese
Premier League
West Ham -
Man City
Primera División
Alaves -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
Marseille
Premier League
Man United -
Arsenal
Superliga
Bröndby -
Nordsjälland
Serie A
Florenz -
Neapel
Primera División
Valencia -
Eibar
Primeira Liga
Maritimo -
FC Porto
Primera División
La Coruna -
FC Barcelona
Serie A
FC Turin -
Lazio
Ligue 1
PSG -
Guingamp
Premier League
FK Krasnodar -
Lok Moskau
Premier League
Tottenham -
Watford
Primera División
Real Betis -
Malaga
Copa Libertadores
Nacional -
Santos
J1 League
Kobe -
Tokyo

Der SC Freiburg feierte in Köln seinen ersten Saisonsieg und will gegen Schalke 04 nachlegen (Sa., 15.30 Uhr im LIVE-TICKER). Trainer Christian Streich hat die richtigen Schlüsse aus den Problemen der Anfangsphase gezogen - und sein Coaching verändert.

Es waren ein paar gute Tage für den SC Freiburg. Und die kamen auch ganz gelegen in einer Phase, in der die Bundesliga-Tabelle nur wenig Anlass zur Freude gab. Auf der Jahreshauptversammlung Ende Oktober verkündete der Klub einen Gewinn von 12,8 Millionen Euro. Ein Teil davon wird in den geplanten Stadionneubau fließen, der den Sportclub in den nächsten Jahren vor ein großes Projekt stellen wird.

Zum Ende der Woche kam zum wirtschaftlichen auch der sportliche Erfolg dazu. Das 1:0 beim 1. FC Köln bedeutete den ersten Saisonsieg für das Team von Trainer Christian Streich. Die Freiburger schoben sich an der kriselnden Dortmunder Borussia vorbei auf Relegationsrang 16.

Ein kleiner Schritt, aber endlich das lang ersehnte Erfolgserlebnis nach einer saisonübergreifend sieglosen Zeit von knapp sieben Monaten. Zuvor hatten die Freiburger letztmals am 19. April gegen Borussia Mönchengladbach ein Bundesligaspiel gewonnen (4:2).

Nicht die üblichen Mechanismen

Richtig unruhig oder nervös wurde es im Breisgau trotz der langen Durststrecke trotzdem nicht. Es ist nicht so, dass die Freiburger den Ernst der Lage nicht erkannt hätten oder gar recht lax mit Situation dieser Art umgehen würden. Aber ähnlich wie gerade beim BVB greifen die klassischen Mechanismen des Profigeschäfts in Freiburg nicht.

Anders als beispielsweise in Bremen, wo die Entlassung von Trainer Robin Dutt am Ende zu erwarten war, weil der Druck von außen zu groß wurde, wie es dann in bester Fußballersprache heißt und die Mannschaft offenbar einen neuen Impuls brauchte.

In Freiburg laufen die Dinge zumindest in dieser Hinsicht etwas anders. Zwar spüren auch Streich und seine Spieler den Leistungsdruck im Spitzensport, aber eine Serie von sieglosen Spielen führt nicht automatisch zu den Reflexen Trainerdiskussion oder gar Demission.

Streich übt Selbstkritik

Dafür gibt es im Freiburger Umfeld Platz für Selbstreflexion und das offene Eingeständnis von Schwächen und Fehlern. Streich hat das sowohl vor als auch nach der Partie in Köln getan. Er hat sich öffentlich selbst hinterfragt und mögliche Fehler in seiner Arbeit offengelegt.

Er müsse sich "kritisch betrachten", sagte Streich, weil er der Mannschaft "emotional nicht diese Kraft geben konnte, die sie gebraucht hätte. Vielleicht hätten wir sonst schon ein, zwei Punkte mehr."

Natürlich ist ein Trainer in schweren Momenten immer darum bemüht, sich vor die Mannschaft zu stellen und ihr den Rücken freizuhalten. Aber der Sportclub ist seit der Installation Streichs Ende 2011 als Cheftrainer in gewisser Weise auch abhängig von der Besessenheit und den Emotionen des 49-Jährigen.

Nicht bei 100 Prozent

Streich gab offen zu, dass ihm die negativen Spielverläufe zu Saisonbeginn zugesetzt hatten. Die Freiburger verspielten nacheinander mögliche Siege gegen Borussia Mönchengladbach, Hertha BSC und 1899 Hoffenheim. Dazwischen lag eine Niederlage in Dortmund.

Beim 0:0 gegen Gladbach verschoss Admir Mehmedi einen Strafstoß, gegen Hertha und Hoffenheim kassierte der SC jeweils in der Nachspielzeit die Ausgleichstreffer. Die ein, zwei Punkte mehr, von denen Streich sprach, hätten auch sechs sein können. Aus einem starken Saisonstart gegen starke Gegner wurde ein Stotterstart ohne Sieg, der in einer blutleeren Leistung in Augsburg gipfelte.

Mit den späten Rückschlagen habe er nicht "zu 100 Prozent umgehen" können, gab Streich zu. "Vielleicht war ich zu sehr enttäuscht über den fehlenden Sieg." In der Folge "konnte ich nicht alle Kraft der Mannschaft geben und den Wagen vorausziehen".

Neue Defensive überzeugt

Streich hat seine Schlüsse aus der "sehr komplexen" Situation gezogen und sich, sowie das Freiburger Spiel neu aufgesetzt. Schon beim 5:2-Sieg im DFB-Pokal bei 1860 München habe er Fortschritte in Organisation, Rhythmus, Umschaltbewegung, Kompaktheit und Ruhe im Spiel entdeckt.

In Köln verordnete er seinem Team eine sehr defensive Grundausrichtung. Der Sportclub schlug den FC mit seinen eigenen Waffen. Für neue Stabilität in der Defensive haben auch die beiden Neuzugänge in der Innenverteidigung gesorgt.

Nachdem Stefan Mitrovic und Marc Torrejon zu Beginn der Saison nur auf der Bank saßen, haben sie die Absenzen von Pavel Krmas (Sperre) und Marc-Oliver Kempf (Verletzung) für Werbung in eigener Sache genutzt. Auch Rückkehrer Sascha Riether scheint endlich seine Form und seinen Platz im Team gefunden zu haben.

Fokus auf die eigene Leistung

In diesem Zusammenhang dürfte auch geholfen haben, dass diese Spieler die Negativerlebnisse der Vorwochen nicht immer auf dem Platz miterlebt haben. Frei sein im Kopf, das ist für Streich einer der grundlegenden Aspekte, um gute Leistungen abzurufen.

Durch seinen eigenen Durchhänger habe er es nicht geschafft, die Ergebnisse von den Spielern fern und die Aussagekraft der Leistung hochzuhalten. "Es geht nur darum, wie du das nächste Spiel angehst. Du musst die richtige Atmosphäre haben. So waren wir erfolgreich und so sind wir aus schwierigen Situationen gekommen."

Mit diesem Fokus auf die eigene Leistung will Streich den SC Freiburg wieder in sichere Tabellenregionen führen. Der Rest kommt von allein. "Wenn wir gut spielen, haben wir die Chance auf gute Ergebnisse. Das muss die Aufgabe sein, für den Rest der Saison."

Der Kader des SC Freiburg

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung