Knäbel startet voller Elan beim HSV

"Müssen schneller und härter arbeiten"

SID
Mittwoch, 01.10.2014 | 15:58 Uhr
Peter Knäbel fordert eine professionellere Arbeitseinstellung beim HSV
© getty
Advertisement
International Champions Cup
Mo14:05
Inter Mailand -
Lyon
International Champions Cup
Di13:35
Chelsea -
FC Bayern München
Club Friendlies
Di19:00
Hannover 96 -
Wolfsberger AC
Copa Sudamericana
Mi00:15
Chapecoense -
Def y Justicia
International Champions Cup
Mi02:05
Tottenham -
AS Rom
International Champions Cup
Do01:30
Barcelona -
Man United
Copa do Brasil
Do02:45
Cruzeiro -
Palmeiras
International Champions Cup
Do03:05
PSG -
Juventus
International Champions Cup
Do05:35
Man City -
Real Madrid
International Champions Cup
Do13:35
FC Bayern München -
Inter Mailand
Copa Sudamericana
Fr00:15
Arsenal -
Sport Recife
Copa do Brasil
Fr02:45
Paranaense -
Gremio
First Division A
Fr20:30
Antwerpen -
Anderlecht
J1 League
Sa12:00
Gamba Osaka -
Cerezo Osaka
J1 League
Sa12:00
Kobe -
Omiya
International Champions Cup
Sa13:35
Chelsea -
Inter Mailand
Emirates Cup
Sa15:00
Leipzig -
Sevilla
Club Friendlies
Sa15:30
SV Werder Bremen -
West Ham
Emirates Cup
Sa17:20
Arsenal -
Benfica
First Division A
Sa18:00
Lokeren -
Brügge
Serie A
So00:00
Palmeiras -
Avai
International Champions Cup
So00:05
Man City -
Tottenham
International Champions Cup
So02:05
Real Madrid -
Barcelona
CSL
So13:35
Shandong Luneng -
Shanghai SIPG
First Division A
So14:30
Mechelen -
Lüttich
Emirates Cup
So15:00
Leipzig -
Benfica
Emirates Cup
So17:20
Arsenal -
Sevilla
First Division A
So18:00
St. Truiden -
Gent
Superliga
So18:00
Brondby -
Lyngby
Serie A
So21:00
Corinthians -
Flamengo
International Champions Cup
So22:05
AS Rom -
Juventus
Club Friendlies
So22:30
Bayer Leverkusen -
Lazio Rom
Serie A
Mo00:00
Gremio -
Santos
Premier League
Mo18:30
Spartak Moskau -
Krasnodar
Club Friendlies
Mi19:00
Villarreal -
Real Saragossa
Copa Sudamericana
Do00:15
LDU Quito -
Club Bolívar
Serie A
Do02:45
Santos -
Flamengo
First Division A
Fr20:30
Lüttich -
Genk
Championship
Fr20:45
Sunderland -
Derby
J1 League
Sa12:00
Kashiwa -
Kobe
Premiership
Sa13:30
Celtic -
Hearts
Championship
Sa16:00
Fulham -
Norwich
Ligue 1
Sa17:00
PSG -
Amiens
Club Friendlies
Sa18:30
Tottenham -
Juventus
Championship
Sa18:30
Aston Villa -
Hull
Ligue 1
Sa20:00
Lyon -
Straßburg
Ligue 1
Sa20:00
Montpellier -
Caen
Ligue 1
Sa20:00
Troyes -
Rennes
CSL
So13:35
Shanghai SIPG -
Tianjin Quanjian
First Division A
So14:30
Gent -
Antwerpen
Ligue 1
So15:00
Lille -
Nantes
Allsvenskan
So15:00
Sundsvall -
Östersunds
Club Friendlies
So15:15
SC Freiburg -
Turin
Championship
So17:30
Bolton -
Leeds
First Division A
So18:00
Anderlecht -
Oostende
Club Friendlies
So20:30
Inter Mailand -
Villarreal

Peter Knäbel stürzt sich voller Elan in seine Rolle als neuer Hoffnungsträger des strauchelnden Traditionsklubs Hamburger SV. "Alle anderen Vereine arbeiten sehr hart. Wir müssen härter und schneller arbeiten", sagte Knäbel bei seiner Vorstellung als Direktor Profifußball beim Hamburger SV.

Unter seiner Regie solle der abgestürzte Bundesliga-Dino so schnell wie möglich wieder zum "Hoch im Norden" werden. "Das ist eine große Aufgabe", sagte Knäbel einen Tag vor seinem 48. Geburtstag an diesem Donnerstag. Auf diesem Weg müsse der HSV "ganz, ganz viele kleine Schritte gehen", sagte Knäbel, der sich an der Elbe lässig, selbstbewusst und voller Energie präsentierte.

Der ehemalige Spielmacher des Stadtrivalen FC St. Pauli tritt beim HSV die Nachfolge des am 14. Juli entlassenen Oliver Kreuzer an. Über die Vertragslaufzeit machte der HSV keine Angaben. Mit Knäbels Verpflichtung sind die Umbaumaßnahmen in der Vereinsführung abgeschlossen, der Vertraute der Trainerlegende Ottmar Hitzfeld komplettiert das neue "Dreigestirn", sagte Klubchef Dietmar Beiersdorfer.

Beiersdorfer: "Sportliches Set-up fertiggestellt"

"Das sportliche Set-up ist so weit fertiggestellt, dass es jetzt richtig losgehen kann", sagte Beiersdorfer: "Mit aller Macht und Einsatz wollen wir alle zusammen endlich in die Spirale gelangen, die nach oben führt." Neben Knäbel hatten die Hanseaten bereits Nachwuchschef Bernhard Peters, der seit dem 1. August für die Jugendabteilung des HSV verantwortlich zeichnet, von 1899 Hoffenheim geholt.

Unter Beiersdorfer soll Knäbel, der seit 2009 als Technischer Direktor des Schweizerischen Fußball-Verbandes (SFV) gearbeitet hatte, künftig die Zusammenstellung des Teams übernehmen und zur Schnittstelle zwischen Vorstand und der Mannschaft von Trainer Joe Zinnbauer werden. Für ihren Wunschkandidaten machten die klammen Hamburger "eine kleine Gebühr im kleinsten sechsstelligen Bereich" als Ablöse locker, sagte Beiersdorfer.

Früher Balljunge beim HSV

Schon gegen Borussia Dortmund wird Knäbel gegen Borussia Dortmund (Sa., 15.30 Uhr im LIVE-TICKER) erstmals in dem Stadion, in dem er früher Balljunge war, auf der HSV-Bank sitzen: "Zum Geburtstag wünsche ich mir, den Fans und den Verantwortlichen dann drei Punkte."

Auf Knäbel, der die "Komfortzone" in der Schweiz ganz bewusst verlassen hat, wartet trotz aller Euphorie eine schwere Aufgabe. Der HSV liegt nach einem ganz schwachen Saisonstart mit nur zwei Punkten aus den ersten sechs Spielen auf dem letzten Tabellenplatz.

Horror-Saison droht

Den Hamburgern droht wie im Vorjahr eine Horror-Saison mit existenzbedrohendem Kampf gegen den Abstieg. Knäbel wolle auf dem Weg zurück in einer bessere Zukunft das "Puzzle wieder zusammensetzen". Gleich am ersten Tag setzte er sich lange mit Zinnbauer und der Mannschaft zusammen, um einen Weg aus der Krise zu finden.

Der frühere Meistertrainer Hitzfeld traut Knäbel die schwierige Aufgabe in Hamburg zu. "Peter besitzt eine hohe fachliche und soziale Kompetenz", sagte der 65 Jahre alte Ex-Coach von Borussia Dortmund und dem FC Bayern der Bild-Zeitung. Als Nationaltrainer der Schweiz habe er sich immer wieder eine zweite Meinung bei dem Familienvater eingeholt. "Peter hat ein sehr gutes Auge für Spieler und kann sie sehr gut einschätzen", sagte Hitzfeld.

Knäbel kennt die Bundesliga aus seiner Zeit als Spieler, absolvierte 108 Bundesligaspiele für St. Pauli, den VfL Bochum und 1860 München. Seit Wochen galt er bei den Norddeutschen als Top-Kandidat für den verwaisten Posten.

Borussia Dortmund - Hamburger SV: Alle Fakten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung