Mittwoch, 01.10.2014

Hoffenheim-Trainer Markus Gisdol über Stimmungen auf Schalke

"Nur an Weihnachten Ruhe"

Für Trainer Markus Gisdol vom 1899 Hoffenheim sind die extremen Stimmungsschwankungen beim nächsten Gegner Schalke 04 nichts Außergewöhnliches mehr.

Markus Gisdol äußert sich zu den Stimmungen auf Schalke
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Markus Gisdol äußert sich zu den Stimmungen auf Schalke
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"Auf der einen Seite brennt innerhalb kürzester Zeit der Baum, auf der anderen Seite wird eine Woche später der Autokorso gestartet. Es ist ein unglaubliches Hin und Her", sagte Gisdol und fügte an: "Ich glaube, vielleicht gehört es mittlerweile auch absolut zu Schalke, zum Charakter der Mannschaft und des Trainers."

Der 45-Jährige, der zwischen 2010 und 2012 Co-Trainer bei den Königsblauen war, scherzte sogar, dass "du aktuell nur am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag Ruhe auf Schalke hast und sonst nie." Was seine Mannschaft am Samstag gegen das unbeständige Team von Trainer Jens Keller erwartet, weiß Gisdol nicht: "Wir müssen uns auf etwas einstellen, auf das wir uns nicht einstellen können. Wir wissen nicht, was sie abliefern."

Nach Derby-Lust folgt CL-Frust

Drei Tage nach dem Derbysieg gegen Borussia Dortmund (2:1) hatte Schalke am Dienstagabend beim 1:1 in der Champions League gegen den krassen Außenseiter NK Maribor enttäuscht. In der Bundesliga ist das Team mit acht Punkten aus sechs Spielen Zehnter.

Gisdol indes fühlt sich pudelwohl in Hoffenheim und lobte das Betriebsklima bei den Kraichgauern. "Wir können hier in Ruhe arbeiten und etwas entwickeln. Das fühlt sich gut an und ist eine sehr komfortable Situation", sagte er.

Gisdol sieht Steigerungspotenzial

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Trotz des guten Saisonstarts mit zehn Punkten sieht Gisdol allerdings noch Steigerungspotenzial. "Wir stehen deutlich stabiler, haben aber noch einen langen Weg vor uns", meinte der Coach. Am vergangenen Spieltag hatten die Hoffenheimer durch ein torloses Unentschieden beim FSV Mainz den vorübergehenden Sprung an die Tabellenspitze verpasst.

Große Hoffnungen setzt Gisdol auch in Stürmer Adam Szalai, der vor der Saison von Schalke nach Hoffenheim gewechselt war. Vor dem Wiedersehen mit seinem Ex-Klub ist dem Ungarn die fehlende Konstanz der Gelsenkirchener nicht entgangen. "Auf Schalke geht es auf und ab. Da ist irgendwie immer Unruhe", sagte Szalai, der in der laufenden Bundesliga-Saison bislang ein Tor erzielte.

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