Freitag, 17.10.2014

Nach schlechten Erfahrungen

Frankfurt will Klauseln abschaffen

Eintracht Frankfurt nimmt Abstand von den Ausstiegsklauseln. Die Hessen konnten Berichten zufolge zuletzt schon mehrere Verträge ohne Klauseln aushandeln, Sportchef Bruno Hübner will daran auch in Zukunft festhalten.

Bruno Hübner will die Ausstiegsklauseln bei der SGE komplett abschaffen
© getty
Bruno Hübner will die Ausstiegsklauseln bei der SGE komplett abschaffen

"Unser Ziel ist es, Spieler ohne Ausstiegsklauseln an die Eintracht zu binden", zitiert die "Bild" Hübner: "Das macht es dann einfacher, weil du alles selbst in der Hand hast und mit weniger Druck planen kannst." Informationen der Zeitung zufolge sind bereits der Kontrakt des neuen Stürmers Haris Seferovic (bis 2017) sowie der neue Vertrag von Stefan Aigner (2018) nicht mit Ausstiegsklauseln ausgestattet.

Im Sommer hatte Frankfurt zuvor schlechte Erfahrungen mit den eigenen Klauseln gemacht. Sebastian Jung ging für lediglich 2,5 Millionen Euro zum VfL Wolfsburg, während die Hessen für Pirmin Schwegler von der TSG 1899 Hoffenheim gerade mal 1,2 Millionen Euro kassierten.

Dem will die Eintracht künftig einen Riegel vorschieben, vor Seferovic und Aigner hatte auch Alexander Meier bis 2017 ohne Ausstiegsklausel verlängert. "Immer wird das nicht klappen", weiß allerdings auch Hübner: "Besonders, wenn es um junge Topspieler geht, an denen viele Vereine dran sind."

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Adrian Franke

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