wird geladen

"Das ist der Tiefpunkt"

Von Aufgezeichnet von Stefan Rommel
Sonntag, 05.10.2014 | 12:29 Uhr
Zlatko Junuzovic (r.) spielt derzeit seine vierte Saison für Werder Bremen
© imago
Advertisement
Premier League Darts
Do22.02.
Berlin Calling! Wer rockt die Premiere in der Hauptstadt?
Superliga
Live
Banfield -
Boca Juniors
League One
Blackburn -
Bury
Serie A
Lazio -
Hellas Verona
Primera División
Getafe -
Celta Vigo
Ligue 1
Troyes -
Dijon
Primera División
Leganes -
Real Madrid
Championship
Derby County -
Leeds
World Freestyle Masters
DAZN World Freestyle Masters
Indian Super League
Mumbai CIty -
NorthEast Utd
J1 League
Tosu -
Kobe
Ligue 1
Straßburg -
Montpellier
Championship
Hull -
Sheffield Utd
Primera División
La Coruna -
Espanyol
Primera División
Celta Vigo -
Eibar
Premier League
Leicester -
Stoke
Premier League
Liverpool -
West Ham
Championship
Preston -
Ipswich
Primera División
Real Madrid -
Alaves
Ligue 1
Toulouse -
Monaco
Serie A
Bologna -
CFC Genua
Premier League
Watford -
Everton
Primera División
Leganes -
Las Palmas
Championship
Fulham -
Wolverhampton
Ligue 1
Dijon -
Caen
Ligue 1
Guingamp -
Metz
Ligue 1
Lille -
Angers
Ligue 1
Nantes -
Amiens
Ligue 1
Rennes -
Troyes
Premier League
West Bromwich -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
FC Barcelona -
Girona
Serie A
Inter Mailand -
Benevento
Primeira Liga
Pacos Ferreira -
Benfica
Premier League
Brighton -
Swansea (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Burnley -
Southampton (DELAYED)
J2 League
Fukuoka -
Gifu
A-League
FC Sydney -
Sydney Wanderers
Primera División
Villarreal -
Getafe
Eredivisie
Ajax -
Den Haag
Serie A
Crotone -
SPAL
Eredivisie
Feyenoord -
PSV
Premiership
Aberdeen -
Celtic
Super Liga
Partizan -
Zemun
Ligue 1
Bordeaux -
Nizza
Serie A
Florenz -
Chievo Verona
Serie A
Sassuolo -
Lazio
Serie A
Hellas Verona -
FC Turin
Serie A
Sampdoria -
Udinese
Premier League
Man United -
Chelsea
Primera División
Bilbao -
Malaga
1. HNL
Rijeka -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Lyon -
St. Etienne
League Cup
Arsenal -
Man City
League Cup
Arsenal -
Man City (Rocket Beans)
First Division A
Lüttich -
Brügge
Serie A
Juventus -
Atalanta
Superliga
Kopenhagen -
Odense
Primera División
Valencia -
Real Sociedad
Primera División
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Serie A
AS Rom -
AC Mailand
Ligue 1
PSG -
Marseille
Primeira Liga
Portimonense -
FC Porto
Serie A
Cagliari -
Neapel
Premier League
Crystal Palace -
Tottenham
Primera División
Levante -
Real Betis
Cup
Akhisar -
Galatasaray
Cup
Akhisar -
Galatasaray (Türkisch)
Primera División
Espanyol -
Real Madrid
Coupe de France
Les Herbiers -
Lens
Primera División
Girona -
Celta Vigo
Copa Libertadores
Defensor -
Gremio
Coppa Italia
Juventus -
Atalanta
Coupe de France
Chambly -
Straßburg
Primera División
Getafe -
La Coruna
Primera División
Bilbao -
Valencia
Primera División
Malaga -
FC Sevilla
Coppa Italia
Lazio -
AC Mailand
Coupe de France
PSG -
Marseille
Primera División
Atletico Madrid -
Leganes
Primera División
Eibar -
Villarreal
Indian Super League
Bengaluru -
Kerala
Cup
Besiktas -
Fenerbahce
Cup
Besiktas -
Fenerbahce (Türkisch)
Primera División
Real Betis -
Real Sociedad
Premier League
Arsenal -
Man City
Primera División
Las Palmas -
FC Barcelona
Coupe de France
Caen -
Lyon
Primera División
Alaves -
Levante
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
Ligue 1
Nizza -
Lille
Championship
Dundee United -
St. Mirren
Championship
Middlesbrough -
Leeds
Primeira Liga
FC Porto -
Sporting
J1 League
Kobe -
Shimizu
Primera División
Villarreal -
Girona
Serie A
SPAL -
Bologna
Championship
Nott´m Fortest -
Birmingham
Primera División
FC Sevilla -
Bilbao
Primera División
Leganes -
Malaga
Primera División
La Coruna -
Eibar
Championship
Wolverhampton -
Reading
Ligue 1
St. Etienne -
Dijon
Primera División
Levante -
Espanyol
Serie A
CFC Genua -
Cagliari
League One
Blackburn -
Wigan
Serie A
Benevento -
Hellas Verona
Primera División
Valencia -
Real Betis

Werder Bremen ist nach dem Remis gegen Freiburg weiter sieglos und mittlerweile sogar Tabellenletzter. Die Lage an der Weser wird immer bedrohlicher - also redet mit Zlatko Junuzovic endlich einer der Beteiligten Tacheles.

Frage: Herr Junuzovic, Werder wollte mit einem Sieg gegen Freiburg endlich den ersten Dreier der Saison landen. Wie erklären Sie sich das siebte sieglose Spiel der Saison?

Zlatko Junuzovic: Unser Start war katastrophal. Ich weiß gar nicht, was in den ersten 20 Minuten mit uns los war. Wir waren nicht aggressiv, sind nicht in die Zweikämpfe gekommen und nicht Fußball gespielt. Das war scheiße. Vielleicht haben wir uns von der Gesamtsituation zu sehr beeinflussen lassen.

Frage: Die wird nach dem Unentschieden nicht besser.

Junuzovic: Es wird nicht angenehmer, dessen müssen wir uns auch bewusst sein. Wir müssen jetzt die Tage der Länderspielpause dazu nutzen, dass wir mental stärker werden. Wir müssen uns gemeinsam aus dieser Situation rausreißen. Es kann nur gemeinsam gehen, ein Einzelner wird das nicht schaffen. Wir müssen in eine Richtung marschieren. Dafür muss aber jeder am selben Strang ziehen und jeder muss die Dinge klar ansprechen, ob jung oder alt oder was auch immer.

Frage: Was ist los mit der Mannschaft?

Junuzovic: Es ist jetzt schwer, Erklärungen für diese Partie gegen Freiburg zu finden... Man merkt, dass wir mit dieser Situation schwer umgehen können. Wir sind unsicher, es ist ein Kopfproblem. Wir spielen bis 30 Meter vor dem Tor ganz gut und auf einmal werden wir dann hektisch. Wir wollen mit einem Pass dann alles entscheiden. Aber da müssen wir Ruhe bewahren und kühler agieren. Man hat generell gemerkt, dass wir unter Druck standen. Auch deshalb haben wir uns das Leben vor dem gegnerischen Tor viel zu schwer gemacht.

Frage: Gegen einen ebenfalls nicht besonders starken Gegner fühlt es sich wie zwei verlorene Punkte an, oder?

Junuzovic: Ein Punkt ist zu wenig, es hätten drei Punkte sein müssen. So war es vor der Partie angekündigt, dass nur drei Zähler uns helfen. Deshalb ist der Ertrag deutlich zu gering ausgefallen. Das war nun schon einige Male in dieser Saison der Fall.

Frage: Was kann man mitnehmen aus dieser Partie?

Junuzovic: Es hilft ja jetzt alles nichts. Wir nehmen die positiven Dinge mit. Es bringt nichts, wenn wir jetzt lange drum herum reden und uns in eine negative Spirale reinsteigern. Dafür muss sich aber die Situation auch vor Augen führen.

Frage: Durch die Länderspielpause hat Werder jetzt erst in zwei Wochen wieder die Chance, den verkorksten Saisonstart zu korrigieren.

Junuzovic: Was soll ich machen - das Handtuch werfen? Es wird keinen in der Mannschaft geben, dem jetzt zum Lachen zu Mute ist und der sich über den 18. Platz freut. Wir haben aber auch diesmal wieder gezeigt, dass wir zurückkommen können in einer Partie als Gemeinschaft. So müssen wir in den nächsten Wochen agieren. Wir werden immer wieder Rückschläge zu verkraften haben, aber da müssen wir uns wieder rausarbeiten. Wir dürfen jetzt nicht zu negativ werden, das würde die Situation nur noch schlimmer machen.

Frage: Wie wollen Sie die mentalen Probleme in den Griff bekommen?

Junuzovic: Wir müssen jetzt gute Gespräche führen und uns aufrappeln. Wir sind keine Maschinen, sondern zeigen Regungen und Emotionen. Es dürfte klar sein, dass wir nicht plötzlich anfangen, Zauberfußball zu spielen. Wir benötigen noch mehr Kampf und Aggressivität, dann kommen die anderen Dinge auch wieder von alleine. Wir hatten gegen Freiburg viele Standardsituationen, da müssen halt auch mal entschlossener agieren. Dem Gegner auch mal wehtun, ein bisschen unfair sein, ein bisschen frecher sein. Das sind so Sachen, die gehören zum Fußball dazu.

Frage: Nach der Pause steht das Spiel in München an.

Junuzovic: Gegen die Bayern müssen wir zusehen, dass wir uns ordentlich verkaufen. Da erwartet niemand etwas von uns. Danach kommt Köln - das ist ein Gegner, wie jetzt Freiburg, gegen den wir punkten müssen.

Frage: Würden Sie sagen, dass Köln das nächste Schicksalsspiel ist - wenn man die Partie gegen die Bayern mal ausklammert?

Junuzovic: Wir müssen anfangen, uns mehr zu trauen. Der Gedanke daran, was alles schief gehen könnte, der muss uns einfach scheißegal sein. Wir sind komplett unten drin, die Situation ist am Dampfen. Wir sind Tabellenletzter, hinter uns kommt also nicht mehr viel.

Wir haben sieben Spiele gespielt und keines gewonnen. Das ist eine Katastrophe und das fühlt sich gar nicht gut an. Da bringt Reden allein nichts. Die Situation ist eindeutig und klar und da gibt es nur eine Devise: Marschieren bis zum Geht-nicht-mehr! Alles reinlegen in ein Spiel, bis du nicht mehr kannst. Alles geben, 90 Minuten Vollgas. Dann kann sich niemand etwas vorwerfen.

Frage: Ist das momentan der Tiefpunkt Ihrer Zeit in Bremen?

Junuzovic: Nochmal: Wir sind Letzter, 18. Platz. Ich stand in der Liga noch nie auf dem letzten Platz. Also ist das natürlich der Tiefpunkt. Aber wir müssen jetzt mit der Situation umgehen, dafür sind wir Profis. Wir dürfen jetzt nicht herumjammern und auf Mitleid hoffen. Wir können uns nur selbst helfen, von außen wird keine Hilfe kommen und uns kann von außen auch niemand helfen. Das können wir vergessen. Wir müssen auf uns selbst schauen.

Bremen - Freiburg: Die Statistik zum Spiel

Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung
Werbung