Die SPOX-Top-11 des 7. Spieltags

Vorne hui, hinten Heiko

Von SPOX
Sonntag, 05.10.2014 | 22:05 Uhr
Dreimal Hamburg, dreimal Bayern und zwei Doppelpacker haben es in die Top-11 geschafft
© spox
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Ehre, wem Ehre gebührt: Heiko Westermann ziert die SPOX-Top-11 des 7. Spieltags - ebenso wie zwei seiner Kollegen. Auch die Bayern schicken ein Trio ins Rennen, Frankfurt und Hertha ihre Doppelpacker.

Roman Bürki (SC Freiburg): Gutes Spiel vom Schweizer. Beim Tor kann er nicht viel machen, danach aber stets sicher. Als Bremen nach dem Ausgleich nachlegen wollte, stand er im Mittelpunkt und hatte nach einer halben Stunde die meisten Ballaktionen. Vor allem bei hohen Bällen fehlerlos.

Heiko Westermann (Hamburger SV): Sowohl auf dem Boden als auch in der Luft im Zweikampf eine Bank. Stand oft goldrichtig und trug so seinen Teil dazu bei, dass sich die Dortmunder am stahlharten Hamburger Abwehrriegel die Zähne ausbissen. Hatte zudem mit seinem Kopfball in der 63. Minute eine der größten Chancen, auf 2:0 zu erhöhen. Doch Weidenfeller rettete mit einer Glanztat.

Naldo (VfL Wolfsburg): Wie kein Anderer demonstrierte der Mann des Spiels den unbedingten Siegeswillen. Offensiv war Naldo mit 4 Schüssen gefährlichster Mann und sorgte mit Vorstößen wie beim Siegtreffer immer wieder für Gefahr (58.). Hinten offenbarte aber auch der Brasilianer mit teils haarsträubenden Fehlpässen immer wieder Schwächen.

Johan Djourou (Hamburger SV): Wirkte zu Beginn etwas übermotiviert, steigerte sich dann aber minütlich, stand oft richtig und ging immer dahin, wo es weh tat. Nach seinem Zusammenstoß mit Aubameyang zeigten die Hamburger Betreuer eigentlich schon an, dass er ausgewechselt werden müsste. Doch der Kapitän schüttelte sich kurz, stellte sich in den Dienst der Mannschaft, ging vorbildlich voran und krönte seine tolle Leistung in der Nachspielzeit noch mit einem rettenden Fallrückzieher im eigenen Strafraum.

David Alaba (FC Bayern): War auf der linken Seite überall auf dem Rasen zu finden und agierte unglaublich agil, hinter Alonso mit den zweitmeisten Ballaktionen. Seine Passquote war zudem überragend, wenngleich er in manchen Duellen nur zweiter Sieger war. War ansonsten aber einer der Aktivposten und trieb das Spiel immer wieder an.

Roberto Firmino (1899 Hoffenheim): Starke Partie des Brasilianers. Roberto Firmino war der Dreh- und Angelpunkt im Offensivspiel der Hausherren und war an unglaublichen zehn Torschüssen beteiligt - beide Tore hat er vorbereitet. Wie seinem Kollegen Volland fehlte Firmino nur ein Treffer, um seine Leistung zu krönen.

Alex Meier (Eintracht Frankfurt): War Frankfurts Matchwinner gegen den FC. Über die kompletten 90 Minuten ein ständiger Unruheherd und von den Kölnern nicht unter Kontrolle zu bringen. Mit uneingeschränkter Lufthoheit im gegnerischen Strafraum. Harmonierte sehr gut mit Sturmpartner Seferovic.

Nicolai Müller (Hamburger SV): Allein seine Aktion vor dem spielentscheidenden 1:0 war das Eintrittsgeld wert und zeigte seine enormen Qualitäten: Schnelle Auffassungsgabe, tolles Spielverständnis, blitzartiger Antritt, gute Übersicht und feine Technik. In dieser Form kann und wird der Neuzugang aus Mainz für den HSV noch ganz wichtig werden.

Arjen Robben (FC Bayern): In der ersten Halbzeit war der Niederländer kaum zu bremsen und spielte Schulz und Hannovers Hintermannschaft ein ums andere Mal Knoten in die Beine. Zwar tauchte er nach dem Seitenwechsel etwas ab, war aber zweifelsohne der Mann des Spiels. Bei den Bayern bestritt er zudem die meisten Zweikämpfe, wobei er über die Hälfte davon gewann.

Salomon Kalou (Hertha BSC): War nicht immer hundertprozentig ins Spiel der Herthaner eingebunden, zeigte aber bei seinen Aktionen, welche Klasse noch in ihm steckt. Cool beim Elfmeter zur Führung, ganz große Aktion beim Siegtreffer - mit den zwei Treffern der Matchwinner.

Robert Lewandowski (FC Bayern): War in der ersten Halbzeit eigentlich kaum zu sehen, vor dem Kasten von Zieler aber zweimal eiskalt. Nach der Pause nahm er dann mehr und mehr am Spiel teil und ließ seine technische Klasse mehrmals aufblitzen. Am Ende hätte seine Chancenverwertung aber noch einen Tick besser ausfallen können, als er zwei Hundertprozentige Kopfballchancen liegen ließ.

Der 7. Spieltag im Überblick

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