Der Spieltag in OPTA-Zahlen

Licht am Ende des Tunnels

Von SPOX
Montag, 27.10.2014 | 12:16 Uhr
Epic moment: Max Kruse (l.) feuert einen Torschuss auf das Bayern-Gehäuse ab
© getty
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Max Kruse schenkt der Bundesliga ein wenig Hoffnung, während die Lage in Mainz unter gewissen Gegebenheiten hoffnungslos ist. In Dortmund entwickelt sich der BVB 2000 und Haris Seferovic schreibt Bundesliga-Geschichte. Die Zahlen des Spieltags mit Unterstützung von OPTA.

Der Pionier: 34. Spielminute in der Partie Gladbach - Bayern. Ein weiter Ball aus der Gladbacher Hälfte, Dante und Benatia pennen. Max Kruse nimmt den Ball schön mit, taucht frei vor Neuer auf - und bringt den Ball tatsächlich auf den Kasten des Nationalkeepers, der den zugegebenermaßen nicht unbedingt strammen Schuss des Fohlen-Stürmers pariert. Aber egal! Es war der erste gegnerische Torschuss seit 130 Minuten, den der Rekordmeister in der Bundesliga zuließ. Die Liga atmete kollektiv auf. In der zweiten Hälfte folgten dann noch einige...

Long, long time ago, I can still remember: Genau 2360 Tage ist es her, dass Naldo zwei Torbeteiligungen in einer Partie hatte. Zuletzt gelang es dem Innenverteidiger noch im Werder-Trikot gegen Hannover 96. Gut, dass man bei Innenverteidigern in der Regel nicht die Minuten zählt.

Naldo in der OPTA-Datenstatistik

Zu Hause ist, wo dein Herz ist: Hakan Calhanoglu sorgte in den letzten Wochen für Aufsehen. Sportlich, aber auch neben dem Platz. Rein statistisch fühlt er sich scheinbar in der BayArena richtig wohl, erzielte der Türke doch alle seine vier Saisontreffer dort. Nächste Woche geht's nach Hamburg. Da fühlte er sich nach eigener Aussage ja auch mal sehr wohl. In jedem Fall sollten die Ex-Kollegen Standards vermeiden. Denn HC10 traf bisher nur nach ruhenden Bällen (drei direkte Freistöße, ein Elfmeter).

Hoffnungslos: Der FSV Mainz 05 verlor zwar am Samstag das erstes Ligaspiel, dennoch scheint die Lage sehr ernst zu sein. Gerieten die Rheinhessen im Kalenderjahr 2014 Rückstand, so verloren sie immer. Comeback-Qualitäten sehen definitiv anders aus.

Der Dino-Rekord: Während Jurassic Park in den 90ern einige Rekorde an den Kinokassen knackte, so stellt der HSV in der Bundesliga einen neuen Tor-Rekord auf. In neun Spielen nur drei Buden - so wenige hatte in 52 Jahren Bundesliga noch niemand.

BVB 2000: Klar, beim HSV läuft es gefühlt seit Jahren schlecht, aber beim BVB herrscht derzeit weit mehr als Katerstimmung am Neujahrsmorgen. Sechs Niederlagen kassierten die Dortmunder bereits, so viel wie noch kein Team in der Liga. Zudem verlor man die letzten vier Partien in Folge, das passierte zuletzt im Jahre 2000.

Apropos Zweitausend: Auch Haris Seferovic hatte am Samstag was zu feiern. Nein, keine drei Punkte. Seine Eintracht lieferte ein völlig irres Spiel gegen den VfB Stuttgart und verlor am Ende 4:5. Dafür bekam der Schweizer aber die 2000. Rote Karte in der Bundesliga-Geschichte. Auch geil.

I Wanna Dance With Somebody: Zwar hat Werder Bremen (23) bisher die meisten Gegentreffer gefressen, doch der VfB muss sich in dieser Hinsicht nicht verstecken (19). Und generell fühlen sich die Schwaben in dieser Saison an die 80er Jahre erinnert. Drei oder mehr Gegentreffer in drei aufeinanderfolgenden Bundesliga-Partien gab es für Stuttgarter zuletzt im Mai und Juni 1987. Nummer eins in den Charts damals: Whitney Houston. Einfach zum Vergleich.

Die Engländer des Spieltags: Das sind definitiv die Hoffenheimer, die die letzten drei Elfmeter vergaben. Am Wochenende war es Sebastian Rudy, der es Chris Waddle und Co. gleichmachte und vom Punkt versagte. Drei Elfer in Folge vergeben? Das konnte auch Greuther Fürth 2013. Die stiegen am Ende ab. Die TSG ist derzeit Vierter. Nur mal so.

Der 9. Spieltag im Überblick

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