Bundesliga: Neuzugang-Check Teil 1

Rückkehrer, Königstransfer & Leader

Von Adrian Fink/David Schmitt
Dienstag, 07.10.2014 | 14:55 Uhr
Beim 2:2 in Dortmund trafen Shinji Kagawa und Oriol Romeu aufeinander
© getty
Advertisement
International
So17:00
Topspiel am Sonntag: Tottenham - Liverpool
Ligue 1
St. Etienne -
Montpellier
Premier League
West Ham -
Brighton
J1 League
Kobe -
Tosu
A-League
FC Sydney -
Sydney Wanderers
Primera División
Levante -
Getafe
Premier League
Chelsea -
Watford
Premier League
Huddersfield -
Man United
Primera División
Real Betis -
Alaves
Ligue 1
Monaco -
Caen
Serie A
Sampdoria -
Crotone
Premier League
Southampton -
West Bromwich
Primera División
Valencia -
Sevilla
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Amiens -
Bordeaux
Ligue 1
Angers -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Dijon
Ligue 1
Nantes -
Guingamp
Ligue 1
Rennes -
Lille
Premier League
Man City -
Burnley (DELAYED)
Primera División
Barcelona -
Malaga
Serie A
Neapel -
Inter Mailand
Primeira Liga
Porto -
Pacos Ferreira
Premier League
Stoke -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Crystal Palace (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Las Palmas
Eredivisie
PSV – Heracles
Serie A
Chievo Verona -
Hellas Verona
Championship
Ipswich -
Norwich
CSL
Evergrande -
Guizhou
Eredivisie
Feyenoord -
Ajax
Premier League
Everton -
Arsenal
Ligue 1
Nizza -
Strassburg
Serie A
Atalanta -
Bologna
Serie A
Benevento -
Florenz
Serie A
AC Mailand -
Genua
Serie A
SPAL -
Sassuolo
Serie A
FC Turin -
AS Rom
Premier League
ZSKA Moskau -
Zenit
Primera División
Celta Vigo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Troyes -
Lyon
Premier League
Tottenham -
Liverpool
First Division A
Anderlecht -
Genk
Serie A
Udinese -
Juventus
Premier League
Dynamo Kiew -
Schachtjor Donezk
Primera División
Leganes -
Bilbao
Super Liga
Roter Stern Belgrad -
Lucani
Primera División
Real Madrid -
Eibar
Serie A
Lazio -
Cagliari
Serie A
São Paulo -
Flamengo
Ligue 1
Marseille -
PSG
Allsvenskan
Malmö -
AIK
Primera División
Real Sociedad -
Espanyol
Primera División
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter Mailand -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolverhampton
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Strasbourg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nizza
Championship
Leeds -
Sheffield Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man Utd -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Serie A
Milan -
Juventus
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Primera División
Atletico Madrid -
Villarreal
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Serie A
AS Rom -
Bologna
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Watford -
Stoke (Delayed)
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham (Delayed)
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
PSV
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
First Division A
Brügge -
Sint-Truiden
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo Verona
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Ligue 1
Toulouse -
St. Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Serie A
Ponte Preta -
Corinthians
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Serie A
FC Turin -
Cagliari
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano
Serie A
Hellas Verona – Inter Mailand
Premier League
Burnley -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Real Betis
Primera División
Las Palmas -
La Coruna
Championship
Preston -
Aston Villa

Die ersten Partien haben die Buli-Neuzugänge in den Knochen. Wer hat überzeugt? Wer hat noch Luft nach oben? SPOX wirft einen Blick auf die Top-3-Transfers der Teams. Im ersten Teil werden die Neuzugänge der Kellerkinder vorgestellt.

Borussia Dortmund:

Ciro Immobile: Der Italiener wurde als Torschützenkönig der Serie A für knapp 20 Millionen Euro vom FC Turin losgeeist. Man sieht bei ihm deutlich, dass die Anpassung an die laufintensive Spielphilosophie des Vizemeisters Zeit braucht. Mit seiner Art, Fußball zu spielen, hatte er Probleme, sich in das Spiel seiner Mannschaft zu integrieren. Erst am fünften Spieltag gelang ihm mit seinem ersten und bislang einzigen Tor in der Liga ein kleiner Befreiungsschlag. Einzig die Quote in der Königsklasse stimmt bei ihm: In beiden Spielen konnte er seinem Team mit dem wichtigen 1:0 helfen. Der 24-Jährige muss jedoch an seiner Torquote arbeiten, wenn er im Konkurrenzkampf um die Besetzung der Stürmerposition die Nase vorne haben will.

Shinji Kagawa: Der Rückkehrer wurde bei Manchester United nie so richtig glücklich und kam zu keinem Zeitpunkt über seine Reservistenrolle hinaus. Das Comeback des verlorenen Sohns verlief nach Maß: Beim 3:1-Erfolg gegen Freiburg gelang ihm das 2:0. Er kam allerdings nur in zwei Ligaspielen über die volle Distanz zum Einsatz und muss sich erst wieder an den Drei-Tage-Rhythmus gewöhnen. Der Japaner ist konditionell offensichtlich noch nicht in der Lage, mehrere Spiele in kurzer Zeit durchzuspielen. Trotzdem hat er seine Beweglichkeit und Spielfreude von vor zwei Jahren aufblitzen lassen. Jetzt muss es Kagawa schaffen, diese Leistungen konstant abzurufen. Insgesamt ein vielversprechender Transfer, auch wenn beim Japaner noch Luft nach oben ist.

Adrian Ramos: Wie sein japanischer Mitspieler legte der Neuzugang von Hertha einen vielversprechenden Start hin: Gleich in seinen ersten beiden Ligaeinsätzen für den BVB traf der Kolumbianer und konnte nebenbei noch ein Tor vorbereiten. Ramos muss sich gegen Immobile behaupten und durfte in den letzten beiden Spielen über 90 Minuten ran. Allerdings reichte es in der Champions League nur für zwei Kurzeinsätze. Besonders gegen Anderlecht konnte der 28-Jährige mit einem Doppelpack zeigen, dass er eine erhebliche Verstärkung für die Dortmunder werden kann.

1. FC Köln:

Kevin Vogt: Der 23-Jährige kam vor der Saison vom 1. FC Augsburg. Er hatte als defensiver Mittelfeldspieler entscheidenden Anteil daran, dass die Kölner die ersten vier Spielen jeweils zu null beendeten und insgesamt erst sechs Gegentore hinnehmen mussten. Vogt konnte sich bisher einen Stammplatz in der Elf von Peter Stöger sichern. Am vergangenen Samstag ließ er sein Offensivpotenzial aufblitzen, als er zwei Tore vorbereitete. Die Defensive der Kölner steht kompakt, aber in der Offensive hat der Aufsteiger und auch Vogt selbst noch Verbesserungspotenzial.

Yuya Osako: Für 1,5 Millionen Euro kam Osako aus der 2. Liga von 1860, für die er in 15 Spielen sechs Treffer erzielte. In der Bundesliga hat der dribbelstarke Japaner noch Probleme. Deshalb fand er sich zwischenzeitlich auf der Bank wieder. Wie meistens in dieser Saison agierte er aber nicht auf seiner Lieblingsposition im Sturmzentrum, sondern zurückgezogen als hängende Spitze. Auch deshalb hat Osako seinen Platz bei den Kölnern noch nicht so recht gefunden.

Simon Zoller: Zoller wechselte für satte drei Millionen Euro von Kaiserslautern in die Domstadt. Musste sich in der bisherigen Saison mit der Rolle als Ersatzspieler begnügen. Nur zwei Mal stand er in der Anfangsformation und spielte keine Partie durch. Lediglich Kurzeinsätze sind für den 23-Jährigen zu verbuchen. Tore sind bei ihm in der Bundesliga bislang Fehlanzeige. Sowohl Zoller als auch Osako kommen aktuell nicht an Anthony Ujah vorbei und müssen um Einsatzzeit kämpfen. Folglich sind sie beide noch nicht die erhoffte Verstärkung für die Mannschaft. Dies schlägt sich auch in einer schwachen Torquote des Teams nieder: Lediglich vier Treffer gelangen den Kölnern in den bisherigen sieben Spielen.

SC Freiburg:

Roman Bürki: Der Torwart kam Anfang der Saison von den Grasshoppers Zürich und konnte den Zweikampf mit Torwart-Neuzugang Nummer zwei, Sebastian Mielitz, für sich entscheiden. Zehn Mal musste sich der Stammtorwart bisher geschlagen geben. Der 23-Jährige lieferte gute Leistungen ab und bleibt damit die unangefochtene Nummer eins im Tor der Breisgauer. Einen Sahnetag erwischte Bürki beim 0:0 gegen Leverkusen, als die Werkself am Torhüter der Freiburger regelrecht verzweifelten. Auch am letzten Spieltag wusste Bürki zu überzeugen und schaffte es dank einer souveränen Leistung in die SPOX-Top-11.

Sascha Riether: Der 31-Jährige ist zurück in der Bundesliga und in Freiburg wieder dort angelangt, wo seine Profikarriere begann. Nach einem Intermezzo beim FC Fulham holte ihn SC-Coach Streich zurück nach Deutschland. Der Routinier fiel zu Saisonbeginn aufgrund einer Sehnenreizung aus und wurde erstmals am fünften Spieltag gegen Hoffenheim eingewechselt. Verletzungsbedingt stand der Verteidiger in dieser Saison nur 50 Minuten auf dem Rasen. Der zweimalige Nationalspieler muss nach seiner Verletzung zeigen, dass er trotz oder gerade wegen seines Alters für die Freiburger eine Verstärkung sein kann.

Mike Frantz: Wechselte vor der Saison vom Absteiger aus Nürnberg in den Breisgau. Wenn er fit war, kam er zwar immer zum Einsatz, spielte bislang aber keine einzige Partie durch. Frantz ist ein gelernter Mittelfeldspieler, kommt unter Streich aber im Sturm zum Zuge. Seine Torjägerqualität stellte der 27-Jährige mit seinem Doppelpack gegen Hoffenheim unter Beweis. Trotzdem ist Frantz noch nicht in Topform und muss noch eine Schippe drauflegen, damit er für Streich unersetzbar wird.

Seite 1: Dortmunds Hoffnungsträger und Freiburgs neuer Torwart

Seite 2: Hamburgs neuer Spielgestalter und Bremens Wunschspieler

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung