Fussball

Pep: "Dann spielt eben Gaudino"

Von Marco Nehmer
Gianluca Gaudino fiel bei seinen Einsätzen positiv auf
© getty

Den FC Bayern plagen vor dem Bundesligaspiel gegen den VfB Stuttgart Verletzungssorgen, doch Trainer Pep Guardiola bleibt gelassen und vertraut den einsatzbereiten Spielern in seinem Kader. Gianluca Gaudino könnte erneut zum Einsatz kommen - möglicherweise auch gegen Manchester City.

"Ich kann heute nicht sagen, ob die angeschlagenen Spieler wie Alonso und Robben spielen können. Wir haben noch ein Training, wonach wir entscheiden werden", sagte Guardiola auf der Bayern-PK am Freitag und betonte für das Heimspiel am Samstag: "Die Kondition ist entscheidend."

Arjen Robben und Xabi Alonso sind also fraglich, die Langzeitverletzten wie Thiago, Basitan Schweinsteiger und Javi Martinez fehlen ohnehin - trotzdem ließ Guardiola keine Ausreden gelten: "Morgen habe ich elf Spieler auf dem Feld und mit dieser Mannschaft werden wir gewinnen."

"Nicht nur bei Bayern so"

Man brauche zwar "den Konkurrenzkampf untereinander. In den großen Vereinen, in der Champions League kann man mit einem dünnen Kader nicht gewinnen", so der Spanier. Doch Guardiola beschwichtigte: "Die Situation ist nicht nur bei Bayern so."

Der Trainer muss und wird auf die Personalsituation flexibel reagieren, scheut auch nicht, am Samstag oder am kommenden Mittwoch zum Auftakt in der Königsklasse auf den Nachwuchs zu setzen: "Ich habe keine Probleme damit, mit Gaudino zu spielen. Dann spielen wir eben mit Gaudino - überhaupt kein Problem."

Pep über Ribery: "Wichtig, dass er zurückkommt"

Auf den Außen sieht die Situation hingegen etwas besser aus, Franck Ribery könnte gegen die Schwaben sein Saisondebüt nach Patellasehnenbeschwerden geben. "Die letzten zehn Tage hat er gut trainiert und fast ohne Schmerzen spielen können. Es ist natürlich sehr wichtig für uns, dass er zurückkommt", so Guardiola.

Auch wenn sich das Debüt von Mehdi Benatia, der "noch nicht ganz bereit" sei, wohl noch verschiebt und der VfB "eine klasse Mannschaft" sei, die "in der Vergangenheit immer gut gespielt" habe, ist Pep aber guter Dinge: "Normalerweise ist es nicht unbedingt leichter uns jetzt zu schlagen. Ich vertraue den aktuellen Spielern genau so wie denen, die fehlen."

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