"Die Achse steht noch"

SID
Montag, 01.09.2014 | 10:20 Uhr
Franz Beckenbauer und Michael Ballack haben den FC Bayern verteidigt
© getty
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Franz Beckenbauer und Michael Ballack haben die Transferpolitik von Bayern München vehement verteidigt. "Ich hole mir Spieler aus einer Liga, die seit acht oder zehn Jahren in der Welt den Ton angibt. Sie spielen mit Abstand den besten Fußball. Was ist daran verkehrt?", sagte Beckenbauer, nachdem der Rekordchampion insgesamt fünf spanische Akteure unter Vertrag genommen hat.

Ex-Nationalmannschaftskapitän Ballack meinte bei "Sky90": "Die Achse steht noch beim FC Bayern und die ist noch immer deutsch. Mit Manuel Neuer, Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger und Thomas Müller sind Spieler da, mit denen sich die Fans zu 100 Prozent identifizieren können."

Beckenbauer findet es gut von den Bayern, "dass sie den Mut haben, die Mannschaft zu verstärken. Dass sie einen Xabi Alonso holen, der ist 32. Er wird nicht die Zukunft sein, aber er hilft im Moment. Er ist ein perfekter Sechser. Er ist der Chef im defensiven Mittelfeld", betonte Beckenbauer.

"Absoluten Weltklassespieler"

Auch Ballack sieht die Verpflichtung des spanischen Welt- und Europameisters positiv: "Man sollte das im ganzen Kontext sehen. Martinez hat sich verletzt. Ich glaube, dass sie auch deswegen reagiert haben. Dass die Bayern so schnell in Alonso einen absoluten Weltklassespieler zur Verfügung haben, spricht für den FC Bayern."

Nach der strapaziösen WM brauche der Klub allerdings laut Beckenbauer noch Zeit. "Das war uns allen klar. Sechs Spieler, die jetzt im Kader sind, sind Weltmeister geworden. Dann drei Wochen Urlaub, man braucht mindestens das Doppelte, bis der Körper wieder bereit ist. Deswegen hat man auch die Verpflichtungen getätigt, damit sie sofort greifen", äußerte Deutschlands Fußball-Lichtgestalt beim Pay-TV-Sender.

"Mal auf den Tisch haut"

Angetan war Beckenbauer an den ersten beiden Bundesliga-Spieltagen von Tabellenführer Bayer Leverkusen. "Die Leverkusener spielen einen sehr, sehr guten Fußball. Sie haben sich für die Champions League qualifiziert", sagte Beckenbauer, "wenn sich Schalke wieder ein bisschen erholt, dann hat man vier treibende Kräfte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass einer davon so dominant ist, dass er die Meisterschaft nach dem 30. oder 28. Spieltag schon sicher hat." Beckenbauer verteidigte zudem Schalkes in die Kritik geratenen Chefcoach Jens Keller: "Ich würde mir von ihm wünschen, dass er mal auf den Tisch haut. Das würde ihm gut tun. Ich finde ihn sehr sympathisch, und er ist ein sehr guter Trainer. Was er da in Schalke geschaffen hat, das überzeugt. Um die Diskussionen um seine Person abzudämpfen, wäre eine Vertragsverlängerung sinnvoll."

Laut Beckenbauer führe in der deutschen Weltmeistermannschaft kein Weg an Bastian Schweinsteiger als Kapitän und Nachfolger des zurückgetretenen Philipp Lahm vorbei: "Basti war Stellvertreter von Philipp Lahm. Philipp Lahm ist zurückgetreten und spielt nicht mehr. Es ist doch logisch, dass er jetzt nachrückt."

Der FC Bayern im Überblick

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