Fussball

"Der Hype hat ihm nicht gutgetan"

Von Marco Nehmer
Timo Werner (l.) ist einer der Shooting-Stars in Stuttgart
© getty

Das Abitur in der Tasche, zudem die komplette Vorbereitung mit dem VfB Stuttgart mitgemacht - trotzdem ist Timo Werner derzeit nicht erste Wahl bei den Schwaben. Trainer Armin Veh mahnt und brandmarkt die Aufregung um den Youngster als kontraproduktiv.

"Im Moment ist er nicht in Form. Der ganze Hype hat ihm nicht gutgetan", wird Veh von der "Sport Bild" zitiert. "Timo darf auch nicht auf alles hören, was ihm von außen erzählt wird", so Veh weiter. Werner gilt als großes Versprechen, als kommender Star und Nationalspieler - der Meistertrainer von 2007 schlägt Alarm.

"Er wird überall in den Himmel gelobt", so der besorgte VfB-Coach über seinen18 Jahre alten Schützling, der in ein Leistungsloch gefallen zu sein scheint. 14 Minuten im Pokal gegen Bochum (0:2) und nur 45 von 180 möglichen Bundesligaminuten - für mehr hat es bisher nicht gereicht.

Rekordjäger in der Vorsaison

Dabei erlebte Werner im vergangenen Jahr einen kometenhaften Aufstieg, wurde zum jüngsten Debütanten und jüngsten Torschützen in der VfB-Historie. Mit zwei Toren in Freiburg avancierte er zudem zum jüngsten Doppeltorschützen der Bundesligageschichte. Am 6. März, seinem 18. Geburtstag, unterschrieb Werner einen Profivertrag bis 2018.

Nach dem bestandenen Abitur nahm Werner zudem nicht an der U-19-Europameisterschaft teil, der Verein wollte ihn als einzig fitten Stürmer mit ins Trainingslager nehmen. Trotzdem ist nun Sand im Getriebe. "Natürlich ist Timo sehr talentiert, aber es fehlt eben auch noch ein bisschen was", so Veh.

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