Schweinsteiger fehlt wochenlang

SID
Am Montag bestätigte Müller-Wohlfahrt die Patellaschäden bei Schweinsteiger.
© getty

Weltmeister Bastian Schweinsteiger wird Rekordmeister Bayern München mehrere Wochen fehlen und auch die beiden Länderspiele Anfang September verpassen. Dies bestätigte Bayern-Sportvorstand Karl-Heinz Rummenige am Dienstag in München.

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Schweinsteiger sei am Montag wegen seiner Reizung an der Patellasehne im linken Knie erneut von Vereinsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt untersucht worden, berichtete Rummenigge. Dort hätten sich dessen Probleme bestätigt. "Das wird eine Geschichte, die nicht eine oder zwei Wochen, sondern ein bisschen länger dauern wird", sagte Rummenigge. Er gehe deshalb davon aus, dass Schweinsteiger das Länderspiel am 3. September in Düsseldorf gegen Argentinien und den Auftakt in der EM-Qualifikation vier Tage später gegen Schottland in Dortmund verpassen werde, fügte Rummenigge an.

Der FC Bayern sei jedoch "guter Dinge, dass es keine langfristige Geschichte sein wird. Wir müssen da jetzt halt ein paar Wochen Geduld haben, und die haben wir." Trotz der Probleme des Vize-Kapitäns und der langfristigen Ausfälle von Javi Martínez (Kreuzbandriss) sowie Thiago (Knie) werde der FC Bayern "nicht hektisch oder nervös werden", betonte Rummenigge. Trainer Pep Guardiola und der Klub seien überzeugt, dass im Mittelfeld "genügend Qualität" vorhanden sei.

Er verwies zudem auf die Stärken von Kapitän Philipp Lahm und David Alaba. "Ich glaube, dass wir eine gute und schlagkräftige Mannschaft haben werden", meinte Rummenigge, "unser Ziel ist deshalb die erfolgreiche Titelverteidigung." Die 25. Meisterschaft wäre schließlich "eine schöne Zahl".

Zu möglichen Zugängen für die Abwehr wollte sich Rummenigge nicht äußern. "Ob wir noch etwas machen auf dem Transfermarkt hängt von der Qualität und vom Preis ab", fügte er allgemein an.

Rummenigge war derart gut gelaunt, dass er sich erneut einen kleinen Seitenhieb auf Rivale Borussia Dortmund erlaubte. Eine Aussage von BVB-Boss Hans-Joachim Watzke in der Bild-Zeitung, der FC Bayern nerve ihn mit wiederholten Äußerungen zum Thema Marco Reus, konterte er schnippisch: "Der Kollege, habe ich gelesen, ist ja ein bisschen genervt. Ich möchte den Gemütszustand da nicht noch verschlechtern und kein Öl reingießen.

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