Fussball

Bleiben Prödl und Junuzovic doch?

Von Adrian Bohrdt
Junuzovic und auch Prödl sind noch bis 2015 an Werder gebunden
© getty

Nachdem Bremens Manager Thomas Eichin in der Vorwoche noch eine düstere Prognose für die Vertragsverhandlungen mit Sebastian Prödl und Zlatko Junuzovic abgeben hatte, gibt es jetzt neue Hoffnung für Werder. Beide haben wohl einige Forderungen, gaben aber positive Signale.

"Werder hat die besten Chancen", werden die beiden Österreicher von der "Bild" zitiert. Seit einigen Wochen haben sie eine Offerte der Bremer vorliegen, die allerdings womöglich nochmal leicht nachgebessert werden muss. "Das Angebot ist nicht schlecht. Wir haben es nicht abgelehnt. Aber von meiner Seite gibt es noch Gesprächsbedarf", so Prödl.

Für Junuzovic gilt das gleiche, beide wollen einige Zusicherungen. So soll Prödl das Kapitänsamt fordern, sobald Clemens Fritz seine Karriere beendet, und Junuzovic will angeblich die zentrale Mittelfeld-Position zugesichert bekommen.

"Sind keine 20 mehr"

Darüber hinaus geht es auch um private Faktoren. "Wir sind in einem fortgeschrittenen Alter, keine 20 mehr", erklärte Junuzovic und Prödl betonte: "So eine Entscheidung wird nicht mehr alleine getroffen."

Beide sind bis 2015 an Werder gebunden, sollte keine Einigung zustande kommen, wäre ein schneller Verkauf nicht unwahrscheinlich. Eichin erklärte vergangene Woche: "Legitim, dass sich die andere Seite das ganz in Ruhe überlegt und auch andere Dinge prüft. Ich habe ein gutes und faires Angebot gemacht, beide fühlen sich wohl hier. Aber jeder will ja gucken, wie er weiter kommt und irgendwann auch mal mehr Geld verdienen."

Der Kader von Werder Bremen im Überblick

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