Fussball

Bernat: Spanien-Fraktion "gefährlich"

Von Adrian Bohrdt
In Rafinha (r.) hat Bernat (l.) schon einen guten Freund gefunden
© getty

Bayern Münchens neuer Linksverteidiger Juan Bernat hat in einem Interview vor zu enger Blockbildung innerhalb des Teams gewarnt. Zwar hätten die vielen spanischen und südamerikanischen Mitspieler und Betreuer ihm den Einstand in München erleichtert, dennoch stehe die Mannschaft im Vordergrund.

"Ich habe seit meinem sechsten Lebensjahr in Valencia gespielt, dort war ich 15 Jahre. In München ist das Klima zwar anders, aber ich habe schon Freunde gefunden: Thiago, Rafinha, Pizarro. Ich denke, dass ich mich schnell akklimatisieren werde. Ich fühle mich jetzt schon wie zuhause, das ist wirklich schnell gegangen", berichtete der 21-Jährige in der "Sport Bild".

Dennoch sei eine spanische Blockbildung, immerhin kommen noch Javi Martinez und der Trainerstab von Pep Guardiola dazu, nicht gut: "Natürlich ist es am Anfang einfacher für mich, dass es viele Spanier beim FC Bayern gibt, die mich verstehen. Aber wir sind eine Mannschaft. Es darf nicht die Spanien-Fraktion geben und den Rest, wir müssen ein Team sein, in dem jeder jeden versteht. Alles andere ist gefährlich."

"Kultur passt zu mir"

Daher hat sich Bernat, auf dem Platz ein kompromissloser Zweikämpfer, selbst schon gut an einige deutsche Tugenden angepasst - der Abwehrmann gilt als überaus pünktlich und zuverlässig: "Ja, die Kultur hier passt zu mir. Ich bin immer pünktlich, vielleicht bin ich so etwas wie ein deutscher Spanier. Fußball ist mein Leben, um dabei irgendetwas erreichen zu können, muss man sich an Regeln halten."

Juan Bernat im Steckbrief

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