Fussball

HSV mit positivem Telekom-Cup-Fazit

Von Marco Nehmer
Rafael van der Vaart wusste beim Telekom-Cup zu überzeugen
© getty

Der Hamburger SV hat beim Telekom Cup in der eigenen Arena neben Bronze vor allem zweierlei gewonnen: Selbstvertrauen und positive Erkenntnisse für die neue Saison. Vor allem die oftmals gescholtenen Führungsspieler Rafael van der Vaart und Rene Adler funktionierten beim Vorbereitungsturnier.

Der Niederländer, von vielen Beobachtern in Hamburg nach der schwachen Vorsaison schon abgeschrieben, glänzte vor allem im kleinen Finale gegen Borussia Mönchengladbach (3:1) mit einem Assist und einem eigenen Treffer. Trainer Mirko Slomka zeigte sich nach dem Spiel von der Entwicklung seines Sorgenkinds erfreut.

"Rafael ist sehr spritzig, agil. Er hat immer eine gute Ansprache an die Mannschaft", sagte Slomka über den 31-Jährigen, der die WM in Brasilien aufgrund einer Wadenverletzung verpasste und nun noch einmal angreifen zu wollen scheint. "Ich finde, dass er momentan deutlich besser in Fahrt ist", erklärte Slomka.

Kacar betreibt Eigenwerbung

Neben dem noch bis 2015 gebundenen van der Vaart, bei dem es zeitweise nach einem Verkauf im Sommer aussah, zeigte sich auch Schlussmann Adler in guter Verfassung. Gegen Wolfsburg parierte der 29-Jährige hervorragend. "Bei ihm ist das Vertrauen zurück. Das sieht man", so Innenverteidiger Johan Djourou.

Auch der Nebenmann des Schweizers gab eine gute Figur ab. Gojko Kacar, unter den Vorgängern von Slomka meist chancenlos, spielte in der Innenverteidigung solide und darf sich wohl auf mehr Einsatzzeit freuen. "Ich habe gesehen, dass Gojko eine Option für hinten ist. Aber er kann auch gut im Mittelfeld spielen", sagte Slomka.

Der HSV bestreitet sein erstes Pflichtspiel am 18. August in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Energie Cottbus. Fünf Tage später gastiert der dank der erfolgreichen Relegation weiter erstklassige Bundesliga-Dino zum Auftakt der neuen Saison beim 1. FC Köln.

Rafael van der Vaart im Steckbrief

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