Fussball

Calhanoglu soll in Hamburg bleiben

SID
Umworben: Hakan Calhanoglu (l.) soll bei Leverkusen auf dem Zettel stehen
© getty

Der Hamburger SV plant nach dem geglückten Klassenerhalt ein Sparprogramm für die neue Saison. Wie Sportdirektor Oliver Kreuzer nach der erfolgreichen Relegation gegen Greuther Fürth mitteilte, sollen die Gehaltskosten beim HSV von 43 auf 38 Millionen Euro gesenkt werden.

"Wir wollen die Mannschaft leicht verändern und müssen schauen, wie wir diesen Spagat hinbekommen", sagte Kreuzer.

Mittelfeld-Juwel Hakan Calhanoglu spielt in den Planungen der Hamburger weiter die zentrale Rolle. "Er wird definitiv HSV-Spieler bleiben", sagte Kreuzer über den Deutsch-Türken, der zuletzt mit Bayer Leverkusen in Verbindung gebracht wurde.

Auch die Top-Verdiener Rene Adler und Rafael van der Vaart sollen trotz des Sparkuses an der Elbe bleiben. Zudem hofft Kreuzer weiter auf einen Verbleib des von Hertha BSC ausgeliehenen Angreifers Pierre-Michel Lasogga.

"Sollte Pierre seine Karriere in Hamburg fortsetzen wollen, glaube ich schon, dass wir gute Möglichkeiten haben, ihn zu halten", sagte Kreuzer. Lasogga kündigte an, sich in den nächsten Tagen zu seiner Zukunft zu äußern.

Calhanoglu will "natürlich bleiben"

Calhanoglu knüpfte seine Zukunft an der Elbe derweil an Bedingungen. "Natürlich will ich gerne bleiben, ich fühle mich hier wohl", sagte der 20-Jährige, der erst im Februar seinen Vertrag bis 2018 verlängert hatte: "Ich würde mich aber freuen, wenn der Verein meinen Wünschen nachkommt." Wie diese aussehen, wollte Calhanoglu nicht sagen.

Nach der schlechtesten Saison der Vereinsgeschichte (27 Punkte) hatte Hamburg am Sonntagabend durch das 1:1 in Fürth doch noch den Klassenerhalt geschafft.

Im Hinspiel hatten sich beide Teams zuvor 0:0 getrennt. Um nicht erneut in den Abstiegsstrudel zu geraten, hofft Kreuzer zudem auf frisches Kapital: "Sonst kann ich die Wünsche des Trainers nicht erfüllen."

"HSVPlus" im Fokus

Am Sonntag entscheiden die Mitglieder über die Reforminitiative "HSVPlus" und damit über eine mögliche Ausgliederung der Lizenzspielerabteilung aus dem Gesamtverein.

Auch Trainer Mirko Slomka bezeichnete die Reform als "den nächsten notwendigen Schritt" in der Organisationsstruktur der Hamburger.

Hakan Calhanoglu im Steckbrief

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