Fussball

Medien: Kaderumbruch beim FSV Mainz

Von Adrian Bohrdt
Thomas Tuchel und dem FSV Mainz könnten große Veränderungen ins Haus stehen
© getty

Mainz plant offenbar einen Schnitt im Kader, gleich sieben Spieler dürfen sich Berichten zufolge im Sommer einen neuen Klub suchen. Während Zdenek Pospech die 05er aus persönlichen Gründen verlässt, gibt es für einige frühere Leistungsträger keinen Platz mehr. Auch die Torhüter Heinz Müller und Christian Wetklo suchen nach neuen Aufgaben.

Lediglich den nach der Saison ablösefreien Pospech hätten die Mainzer gerne gehalten, doch den 35-Jährigen zieht es aus familiären Gründen zurück in die tschechische Heimatstadt Opava, wo seine Frau und seine Tochter wohnen. "Sollte sich bei Zdenek aber an seiner Situation etwas ändern und er bleiben wollen, kann er auch in vier Wochen noch kommen", stellte Manager Christian Heidel laut dem "Kicker" klar.

Anders gestaltet sich die Lage bei anderen Routiniers. So geht Bo Svenssons Zeit als Profi in Mainz nach sieben Jahren zu Ende, der Däne kam in der laufenden Saison nur zwölf Mal zum Einsatz. Allerdings könnte Svensson, dessen Vertrag ausläuft, dennoch im Klub bleiben: Die Rheinhessen würden den 34-Jährigen angeblich gerne als Nachwuchstrainer halten. Die Alternative wäre eine Rückkehr nach Dänemark.

Torhüter vor dem Abschied

Auch Heinz Müller sucht nochmal eine neue Herausforderung, der 35-Jährige hat Angebote aus Deutschland und aus dem Ausland. An Christian Wetklo ist offenbar Hansa Rostock interessiert, doch der 34-Jährige soll noch zwei weitere Optionen haben. Beide Keeper wären im Sommer ablösefrei zu haben.

Für die aktuell in die zweite Liga ausgeliehenen Chinedu Ede (1. FC Kaiserslautern/Vertrag bis 2016) und Nikita Rukavytsya (FSV Frankfurt/2015) gibt es wohl ebenfalls keinen Platz mehr bei den Mainzern. "Wir werden mit ihnen reden. Aber beide haben in der 2. Liga nicht gerade die Sonne vom Himmel geschossen. Das hat ihre Situation bei uns nicht verbessert", so Heidel.

Ähnlich aussichtslos ist die Situation für Malik Fathi. Der Kontrakt des 30-Jährigen läuft aus und in dieser Spielzeit kam er nur zwei Mal zum Einsatz und stellte klar: "Ich will nicht noch mal so eine Saison zubringen, wie diese."

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